AIDAcara Weltreise: Interview mit Petra - so war die Reise
AIDAcara Weltreise: Interview mit Petra - so war die Reise

Interview mit Petra über die AIDAcara Weltreise 2017/2018

Hier findet ihr ein kleines Interview mit Petra. Sie war die gesamte Weltreise an Bord von AIDAcara von Oktober 2017 bis Februar 2018. Das Interview machte Barb mit ihr.

1. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, die Weltreise zu buchen? War das schon immer euer Traum oder entstand das spontan, nachdem AIDA die Reise angeboten hat?

Unser Wunsch war ursprünglich die 88 Tage-Tour mit der AIDAprima von Japan nach Hamburg, die leider ausgefallen ist. Im September 2016 kam dann das Angebot von AIDA für die Weltreise 2017/18, das wir sofort angenommen haben.

2. So eine lange Abwesenheit von zu Hause erfordert ja einige Organisation. Das Haus/die Wohnung müssen betreut werden, die Post rausgenommen usw. Wie habt ihr das gelöst?

Da wir sehr viel unterwegs sind, haben wir einige Übung in der Verwaltung unserer Abwesenheit. Die Post lassen wir per Nachsendeauftrag zu unseren Kindern schicken. Die Wohnung wird winterfest gemacht – Heizung auf 12 Grad gestellt. Blumen und Briefkasten für Post, die über andere Anbieter kommt, übernimmt die Nachbarin. Straßenreinigung oder sonstiges fällt bei uns nicht an. Der Rest wird vom Konto abgebucht. Ansonsten sind wir telefonisch oder hauptsächlich per Mail zu erreichen. Unsere Freunde wissen, dass wir in dieser Zeit keine Fotos oder Videos per Mail bekommen wollen, sondern nur per WhatsApp.

3. War das Kofferpacken eine Herausforderung? Für 4 Monate braucht man ja einiges, wieviel Gepäck hattet ihr? Besonders die Auswahl der Kleidung ist doch ziemlich schwierig, da ihr ja verschiedene Klimazonen durchfahren habt, wie habt ihr das gelöst?

Kofferpacken geht bei uns ratzfatz. Ich bin kein Typ, der schon tage- oder wochenlang vorher Koffer packt, denn da weiß ich ja später nicht mehr, was ich eingepackt habe. Allerdings haben wir eine Kiste, wo das ganze Zubehör und Kleinigkeiten gesammelt werden (u. a. Medikamente, Zahnpasta, Ersatzzahnbürsten usw.)

Wir hatten jeder zwei Koffer. Einen großen und einen kleinen. Die dicksten Schuhe und Sachen werden angezogen. In der heutigen Zeit gibt es tolle leichte Wintersachen, dazu kommen noch Regenjacken. Alles wird zwiebellookmäßig durchdacht. Unterwäsche, T-Shirts usw. ist individuell. Unsere Erfahrungen zeigen, dass man nicht wirklich viel Kleidung benötigt und wir nicht alles Eingepackte angezogen haben. Man kann auf dem Schiff seine Wäsche waschen, was zwar nicht immer einfach ist, aber machbar. Oder man gibt die Wäsche auf dem Schiff zur Wäscherei.

4. Wie war das für euch, als das Schiff abgelegt hat, überwog die Vorfreude auf das, was kommt, oder war euch auch ein bißchen mulmig zumute?

Die Ausfahrt aus Hamburg war toll. Wir haben uns ja schon ewig auf so eine Reise gefreut. Also keine Wehmut, sondern Freude auf Abenteuer und viele schöne Ziele. Bis nach Südamerika kannten wir bis auf Madeira, Kapverden und Recife alle Häfen. Ab Puerto Montt war es dann für uns Neuland und ab Singapur wieder „Heimspiel“.

5. Bei so langer Zeit sollte man ja auch Kontakt nach Hause halten, wie ich weiß, hattet ihr eine Social Media Flatrate bei AIDA, was hat die denn für die gesamte Reise gekostet?

Wir hatten durch die Premiumbuchung und Clubstufe insgesamt 3 x 250 MB kostenlos. Die Sozial Media Flat kostete 119,00 € für die gesamte Reise – online gebucht. Damit kommt man super zurecht.

6. Wo wir grade bei Preisen sind, wurde seitens AIDA ein Spezialgetränkepaket für die Weltreise angeboten? Denn in der Zeit kommt ja einiges zusammen!

Wir persönlich hatten kein Getränkepaket gebucht, aber es gab etliche Varianten.

7. Wie ich gehört habe, haben über 900 Passagiere die gesamte Kreuzfahrt gemacht. Wie war das so, fühlte man sich nach einiger Zeit als Familie (in der es ja manchmal auch kleinere Reibereien gibt)?

Es ist schwierig, dazu etwas zu sagen. Jeder empfindet es persönlich anders.

Durch die Änderungen der Clubstufen und die große Anzahl der Vielreisenden gab es oft Probleme, besonders wegen dem Frühstück der „Goldstufengäste“ (angeblich Zweiklassengesellschaft). Die Geschäftsleitung hatte kein Interesse an einer Aufklärung.

Das hohe Durchschnittsalter spielte auch eine Rolle. Alles in allem – wenn man viele Dinge ausblendet – überwiegen die Schönheit der Reiseziele und die persönlichen Highlights.

Als Familie haben wir uns an den letzten beiden Tagen gefühlt, da war dann doch so etwas wie Familie zu spüren.

8. Wie habt Ihr es geschafft, keinen Bordkoller zu bekommen? (Hintergrund: ich verreise für mein Leben gern und genieße die Kreuzfahrt. Nur wird es mir auf dem Schiff nach knapp 3 Wochen einfach zu viel des Guten und ich möchte wieder in meine eigenen 4 Wände zurück.

Einen Reisekoller bekommen wir nie. Wir haben die gesamte Reise genossen und nach der Halbzeit waren wir traurig, dass wir Richtung Heimat fahren. Die Zeit verging wie im Fluge. Zu Beginn der Reise dachten wir: Soooo viele Seetage! Aber dann waren wir froh, diese zu haben. Drei Tage hintereinander Häfen war einfach anstrengend.

Außerdem gibt es ja rund um die Uhr ein riesiges Angebot an Unterhaltung.

9. Ihr hattet ja sehr viele Seetage, wie seid ihr damit klargekommen? Kam Langeweile auf? Wie war das mit den Liegen auf dem Sonnendeck, genauso, wie bei jeder Kreuzfahrt (Stichwort: Liegenreservierer)?

Liegenreservierung ist ein ganz schlimmes Thema – weil: Es reserviert ja keiner welche! Wenn das Thema darauf kommt, dann applaudieren alle. Trotzdem ist ein Drittel der Liegen schon um 06.00 Uhr morgens reserviert und in die richtige Richtung geschoben und verteilt. Und wenn es jemanden stört, kann man sich ja gegenseitig beleidigen ☹, so war das leider.

10 . Hattet ihr mal zwischendurch Heimweh?

Nein, hatten wir noch nie. Wir sind da zu Hause, wo wir uns wohlfühlen.

11. Was habt ihr am meisten vermisst in der langen Zeit?

Hierzu fällt mir nichts ein.

12. Wie war das mit dem Essen, habt ihr euch manchmal nach der heimischen Küche gesehnt?

Die Auswahl und Zubereitung hat für uns keine Wünsche offen gelassen. Man kann sich sehr gesund ernähren. Einfach toll. Auch wenn es jede Menge Nörgler unter den Reisenden gab. Zu Hause setzt uns leider keiner etwas vor und wir haben das Problem: Was kochen wir heute?

13. Welcher Hafen bzw. welche Häfen haben euch am besten gefallen?

Der allerschönste Hafen für uns ist Rio. Valletta und Madeira sind auch wunderschön. Sydney hat etwas, aber wir haben oft in den schönsten Städten nicht optimal angelegt. Begründung war: Zu teuer. Was wir nicht glauben. Ganz toll waren Häfen, in denen wir zu Fuß in die Stadt laufen konnten (Montevideo, Buenos Aires, Male, Limassol, Málaga, Singapore, Auckland, Cairns, Darwin usw.)

14. Wenn ihr frei entscheiden könntet, unabhängig vom Geld, der Zeit und sonstigen Zwängen, würdet ihr die Reise wieder machen?

Ja, wir würden noch einmal eine Weltreise machen, aber nicht die gleiche, da wir mehr als zwei Drittel schon öfter gesehen haben. Südafrika wäre eine Option, aber zu wenig Hafenanläufe.

15. Welche Tipps habt ihr ggf. für jemanden, der eine solche Weltreise buchen möchte? Wie sollte man sich mental und praktisch vorbereiten?

  • Die erste Option ist, nicht zu hohe Erwartungen an diese Reise stellen. Es kann immer sein, dass gewisse Umstände außergewöhnliche Aktionen erfordern.
  • Sich über die Städte und Länder der Reise vorher zu informieren.
  • Gute Laune mitzubringen.
  • Eine ordentliche Auslandskrankenversicherung abzuschließen.
  • Einige Landeswährungen schon zu Hause zu tauschen.
  • Medikamente für Klimaanlagen-Infekte mitzunehmen.
  • Das Schiff ist eine Bazillenschleuder. Immer Hände desinfizieren oder waschen. Hygiene ist zu beachten.
  • Optimale Kabinenwahl wäre das Mittelschiff.

AIDAcara bei ihrer Ankunft nach der Weltreise in Hamburg AIDAcara bei ihrer Ankunft nach der Weltreise in Hamburg

 
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Die zweite Weltreise von AIDA mit AIDAaura ab/bis Hamburg

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Freut euch sich auf 41 Häfen in 20 Ländern und auf fantastische 34.300 Seemeilen in 117 Tagen. Geht mit AIDA auf große Fahrt zu vier Kontinenten, überquert zweimal den Äquator und erlebt zahlreiche Traumziele, die zum ersten Mal in der Geschichte von AIDA angelaufen werden: Südafrika und Namibia mit ihren beeindruckenden Tierwelten, Traumziele wie Melbourne und Tasmanien und unvergessliche Naturwunder wie die Allee der Gletscher in Feuerland oder die winzigen Südsee-Paradiese Vanatu und Neukaledonien.

Neu ab Dezember: 3 Teilstrecken!

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