MV Voyager hat Generator-Schaden: Kreuzfahrt abgebrochen und Gäste heimgeflogen


    Die MV Voyager von Voyages of Discovery hat einen Generator-Schaden und liegt in Killybegs. Gestern hat es noch geheissen „alles gut, zwei von vier Generatoren sind defekt“ – Heute hat man dann die Kreuzfahrt abgebrochen und die Passagiere nach Hause geflogen. Die Spezialisten vor Ort haben die Generatoren nicht wieder zum Laufen gebracht, so dass ein sicheres Auslaufen nicht gewährleistet war. Die Kreuzfahrt sollte eigentlich am Sonntag den 02.Juni enden – für den Abbruch der Kreuzfahrt erhalten die Gäste 60% des Reisepreises zurück und einen Gutschein über 50% für eine neue Kreuzfahrt. Auch die Kreuzfahrt am 02.Juni zu den britischen Inseln fällt aus, dafür erhalten die Passagiere ihre volle Reisezahlung sowie 40% für einen Gutschein zurück.

    Alexander von Humboldt II (noch zu Phoenix Zeiten) / © Phoenix Reisen

    Alexander von Humboldt II (noch zu Phoenix Zeiten) / © Phoenix Reisen



    Voyages of Discovery entschuldigt sich vielfach bei den Passagieren für die Unanehmlichkeiten. Die MV Voyager ist in Deutschland keine Unbekannte, sie ist zuvor für Phoenix Reisen aus Bonn als Alexander von Humboldt II über die Weltmeere gekreuzt. Das 152 Meter lange und 20 Meter breite Schiff hat Platz für 550 Passagiere und wurde 1990 in auf der Union Navale le Levante Werft in Spanien für Crown Cruise Line als „Crown Monarch“ gebaut. Seit Dezember 2012 ist die MS Voyager im Einsatz für Voyages of Discovery.



    Noch zu Phoenix Zeiten hatte die MS Voyager einen größeren Schaden, in 2008 hatte sich das Schiff einen Bugschaden in der Nordsee zugezogen. Der Schaden wurde in Reykjavik repariert. Die Ausbesserungen sieht man noch Heute im Bugbereich der im Gesamten nicht mehr zur ursprünglichen Form des Schiffes passt.



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