AIDAcara Weltreise: Willkommen zurück in Hamburg! – Mein erster Besuch an Bord (Video)

Heute vor 116 Tagen verließ die AIDAcara Hamburg, um auf die erste AIDA Weltreise aufzubrechen. Und nun, 33.899,9 Seemeilen später kehrt sie zurück. Etwas über 900 Passagiere im Alter von 18 Monaten bis 94 Jahren verbrachten nicht nur ein Teilstück, sondern die gesamte Strecke an Bord. Darunter auch acht Kinder und ein Jugendlicher. 

 

03:30 Uhr aufstehen um auf einer Barkasse die AIDAcara in Hamburg zu begrüßen? Mal sehen was mich auf diesem Ausflug erwartet! Vielleicht ergibt sich ja noch eine Besichtigung. 04:15 Uhr im Büro und los geht es. Vom Büro ging es mit dem Auto nach Neugraben, von dort mit der S-Bahn zu den Landungsbrücken, wo uns unsere Barkasse und unsere 25 Gewinnspiel-Gewinner bereits erwarten sollten.

 

Empfang der AIDAcara an Bord einer Barkasse

An Bord begegneten wir dann unseren 25 Gewinnern. Mit ihnen befanden wir uns auf einer von drei Barkassen, für die man unter anderem auch bei der Morgenpost und AIDA Tickets gewinnen konnte. Hierbei lernten wir vor allem Menschen kennen, die aus einem besonderen Grund mit uns die Mutter aller AIDAs in Empfang nehmen sollten. So war zum Beispiel Wolfgang einer der Gewinner, der seinen 20 jährigen Sohn nach fünf Monaten das erste mal wieder sah und die nächsten beiden Touren an Bord verbringen wird, man merkte ihm die Freude und Sehnsucht nach seinem Sohn im Gespräch förmlich an. Die beiden, so scheint es, pflegen eine sehr enge Verbindung zu einander. Wolfgang selbst nahm nicht am Gewinnspiel teil, es war sein Sohn der sich wünschte, dass sein Vater ihn auf diese Weise wieder in Empfang nehmen kann. Jessica freute sich nach begrüßen der AIDAcara endlich wieder ihren Vater, der die gesamte Weltreise erlebte, wieder in ihre Arme schließen zu dürfen. Natürlich durfte auch Geburtstagskind und AIDA Fan Boris bei diesem Ereignis nicht fehlen. Die weiteste Anreise hatte Dominik, er kam für dieses Event aus München eingereist und freute sich sehr dabei sein zu dürfen. Auch Wolfgang legte eine Strecke von etwa 580 Kilometern zurück.

Bei gefühlten -40 Grad starteten die Barkassen, alle Gäste bewegten sich mit Leuchtstäben bewaffnet so langsam auf das Oberdeck. Zeitnah befanden wir uns auch schon auf Höhe der AIDAcara. Wie dem auch sei, Kameras raus, Handys raus, Blitzlichtgewitter.

Begeisterte schreie wie „Hallo“, „Willkommen Zuhause“ und „Willkommen zurück in Hamburg“ hallten in Richtung AIDAcara, während sich die Menschen von den Barkassen und von Bord der AIDAcara zu winkten. Beim König der Löwen angekommen, hieß man die AIDAcara mit einem kleinen aber schönen Feuerwerk in der Hansestadt Hamburg willkommen.

Was mich an diesem Arbeitstage wirklich in den Bann zog war, dass uns durch die Umkreisungen des Kreuzfahrtschiffes fantastische Blicke auf die AIDAcara geboten wurden. Egal ob beleuchtet im finsteren Dunkel, vor der beleuchteten Elbphilharmonie oder in der aufgehenden Sonne: die AIDAcara machte am Tage ihrer Rückkehr vor allem optisch eine wunderbare Figur! Weiterhin bin ich wirklich froh, diese Möglichkeit bekommen zu haben und bin dankbar, diese Erinnerungen mit einigen von euch teilen zu dürfen!

 


 

Besichtigung der AIDAcara – Mein erstes Mal auf einer „kleinen“ AIDA

Tiefgefroren und dennoch zufrieden in Steinwerder angekommen hatten die Fahrgäste die Wahl, am Terminal auszusteigen und mit einem Shuttle zurück zu den Landungsbrücken zu gelangen oder aber mit der Barkasse beziehungsweise dem Fahrgastschiff zu den Landungsbrücken zurückzukehren. Während so die meisten Passagiere betont glücklich ihren Heimweg mit der Barkasse angetreten haben, hatten Melanie und meine Wenigkeit das Glück, für eine Besichtigung an Bord der AIDAcara zu dürfen. Nun ging es für uns also ins Terminal

Nach kurzer Zeit wurde das Schiff freigegeben, wir begaben uns zu einem Check In für Tagesbesucher und konnten uns anschließend in Richtung Eingang auf Deck 6 bewegen. Hierbei kamen uns von den Gästen vor allem zwar glückliche aber gleichzeitig auch ernüchternde Blicke entgegen. Die meisten hätten wohl gerne noch mehr Zeit an Bord verbracht. Wie das wohl ist, nach 116 Tagen sein „Zuhause“ zu verlassen? Ob die Menschen das beim Verlassen des Schiffes schon so realisiert haben? Ich glaube sie realisieren dies erst heute Abend, wenn sie zum ersten Mal seit vier Monaten nach einem Landgang nicht zurück an Bord kehren dürfen. Es schien, als sei aus den Passagieren und der Crew eine richtige Familie geworden, innig verabschiedeten sich die Crew Mitglieder von ihren Weltreise Passagieren, die sie alle beim Namen kennen und über ihre Vorlieben und Hobbys Bescheid zu wissen scheinen.

An Bord führte man uns direkt in die Anytime Bar, die war mir bis dato nicht persönlich bekannt, kannte von AIDA ja nur die Prima. Hier kam es zu einigen Interviews mit Paaren, die das Glück hatten, die gesamte Weltreise an Bord verbringen zu dürfen. Alle samt waren sie sehr zufrieden und wären auch gerne noch etwas länger geblieben. Als Highlights der Weltreise wurden vor allem Bora Bora, die Einfahrt in Sydney und die Erkundung der Osterinseln genannt. Und auch Gastgeber Michael meldete sich zu Wort. Er kam kaum aus dem schwärmen heraus, als er von dieser erfolgreichen Kreuzfahrt erzählte. Mit funkelnden Augen erzählte er von der Bescherung inklusive Weihnachtsmann für die acht Kinder an Bord. Weiter berichtete er von einem „Handykurs“ eines Kollegen, der mit sechs bis acht Teilnehmern rechnete. Es waren um die 150 Interessenten, so bildete sich auch der Kollege während dieser Reise weiter, teilte die Handykurse in Kurs eins bis vier und bot jeden dieser Kurse viermal an. Überraschend war auch der Zulauf des Weltreisenchors, auch hier waren es etwa 150 begeisterte Kreuzfahrer, die dem Angebot nachgingen. Auch für das Rudelsingen fand sich eine erstaunlich große Community. Wovon er aber neben Weihnachten mit am meisten begeistert wurde, war das Engagement der Passagiere, die sich mit großem Spaß an der Erstellung der Unterhaltungsprogramme beteiligten. So entstanden Projekte, in denen auch er von den Passagieren lernen konnte. In diesem Zug präsentierte er uns auch Stolz seinen selbst gehäkelten Topflappen, das Häkeln lehrte ihm eine ältere Passagierin.

Jetzt wo ich die kleine, aber charmante Anytime Bar kennenlernen durfte interessierte ich mich natürlich umso mehr auch für den Rest des Schiffes, schließlich war die AIDAcara mir gänzlich neu, zeigte sich im Äußeren am Morgen dennoch sehr attraktiv. Auf dem 11-Deck hohen Schiff gibt es zwar ehrlich gesagt nicht so viel zu sehen wie beispielsweise auf der AIDAprima. Aber sie hat einen gewissen Charme, den der Klassik. Beim Schiffsrundgang, geführt durch eine AIDA Mitarbeiterin, zeigte sich erneut die enge Verbindung zwischen Crew und Passagieren. Von letzteren äußerten nicht wenige, dass sie gerne noch etwas länger an Bord des wunderbaren Schiffes mit dieser sorghaften Crew verweilen würden.

Die AIDAcara bot beim Rundgang unter anderem einen Spa Bereich, ein Fitnessstudio, zwei Restaurants, eine nachträglich eingebaute Galerie, einige Bars und einen Kidsclub.

 

Persönlich glaube ich, dass die AIDAcara ein Schiff für ruhesuchende ist. Wer richtig Action an Bord möchte und mit etwas älteren Kindern verreist, sollte sich wohl eher in Richtung AIDAprima und AIDAperla bewegen. Die AIDAcara bietet allerdings den Vorteil, dass sie auch kleinere Häfen anfahren kann. Sie fällt in die Kategorie der klassischen Kreuzfahrten, die ich in dieser Form derzeit nicht bewerten kann und daher auch nicht bewerten möchte, da ich die klassische Kreuzfahrtform erst im Laufe dieses Jahres kennenlernen werde.

AIDAcara Welcome back im Video: Von Land und von Bord

 

 
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2 Kommentare zu „AIDAcara Weltreise: Willkommen zurück in Hamburg! – Mein erster Besuch an Bord (Video)“

  1. Hallo „Schiffe und Kreuzfahrten“,
    haben soeben den Newsleter bestellt und bin Abbonnement bei Youtube geworden. Finde Eure Videos Klasse, insbesondere das vom Einlaufen der Cara nach der Weltreise in Hamburg. Auch die musikalische Untersetzung hat mir prima gefallen. Teilt mir doch mal die Interpreten/Titel mit.
    Im Mai gehts dann wieder mit der AIDAluna auf Tour. Ist dann insgesamt die 15 Kreuzfahrt in 6 Jahren.
    Vielen Dank und viele Grüße

    1. Hallo Uli,

      vielen Dank für dein Feedback, es freut uns, dass dir unsere Arbeit gefällt.

      15 Kreuzfahrten in 6 Jahren? Wow, das ist ja auch eine ganze Menge 👍 Immer nur mit AIDA, oder seid ihr auch schon mit anderen Schiffen gefahren?

      Zur Musik, die beiden Titel im AIDAcara Video sind von Loving Caliber, sie heißen „Glorious“ und „Baby without you“

      Liebe Grüße
      Melanie

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