74-jähriger Deutscher von Fähre „Prins Richard“ (Scandlines) gefallen


    Bereits am Donnerstag ist ein deutscher Passagier von der Fähre Prins Richard gefallen. Der 74 Jahre alte Mann ist aus bisher ungeklärten Gründen über Bord gestürzt. Eine sofort eingeleitete Rettungsaktion blieb erfolglos. Die Rettungsmaßnahmen wurden in der Dunkelheit gegen 22 Uhr abgebrochen. Die Hubschrauber und Schiffe die an der Rettunsaktion beteiligt waren, hatten die Suche einstellen müssen da in der Dunkelheit die Chance den Mann zu finden nicht mehr gegeben war.

    Die Scandlines-Fähre befand sich zu dem Zeitpunkt auf dem Weg zwischen Puttgarden und Rødby.



    BREMEN - Seenotkreuzer der DGzRS / © DGzRS

    BREMEN – Seenotkreuzer der DGzRS / © DGzRS



    Wie sich der Unfall ereignete wird aktuell von der Bundespolizei ermittelt. An der Suche nach dem Mann waren insgesamt fünf Schiffe, 2 Seenotkreuzer der DGzRS, ein Schiff der Bundespolizei aus Heiligenhafen, zwei Schiffe der dänischen Marine sowie zwei Hubschrauber aus Dänemark beteiligt.

    Meldung der DGzRS zu dem Vorfall:
    Für die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) war die Weihnachtsruhe am Abend des 1. Weihnachtstages, 25. Dezember 2014, beendet. Im Fehmarnbelt koordinierte die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS eine mehrstündige groß angelegte Suche, nachdem auf einem Fährschiff der Vogelfluglinie ein Passagier über Bord gegangen war.

    Der Seenotrettungskreuzer BREMEN koordinierte alls beteiligten Einheiten als Einsatzleiter vor Ort (Archivbild).
    Im Einsatz waren der Seenotrettungskreuzer BREMEN der Station Fehmarn/Großenbrode, das Seenotrettungsboot HEILIGENHAFEN der gleichnamigen Station, der dänische Seenotrettungskreuzer „L. W. Dam“ der Station Gedser, zwei dänische Marineschiffe, das Bundespolizeiboot „Neustrelitz“ sowie zwei dänische Hubschrauber. Die BREMEN koordinierte alle beteiligten Einheiten als Einsatzleiter vor Ort (On Scene Co-ordinator).

    Die Rettungseinheiten suchten nördlich Fehmarn nach einem deutschen Staatsbürger, der von der „Scandlines“-Fähre „Prins Richard“ während der Reise von Puttgarden nach Rødby über Bord gegangen war. Die Wassertemperatur im Revier lag bei etwa sechs bis acht Grad Celsius.

    Nach rund dreieinhalbstündigem Einsatz stellte die SEENOTLEITUNG BREMEN der DGzRS (MRCC = Maritime Rescue Co-ordination Centre) die Suche gegen 22 Uhr ergebnislos ein. Die Wasserschutzpolizei Heiligenhafen hat die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.



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