Scandlines will „Volkswerft-Fähren“ Berlin und Copenhagen übernehmen


    Ein ewiges Hin und Her soll nun sein Ende gefunden haben. Die Fähren von der P+S Werft in Stralsund die ursprünglich für die Reederei Scandlines gebaut wurden, dann aber schwerer als vereinbart geworden sind und daher von Scandlines nicht übernommen wurden, will die Reederei wohl nun doch haben. Der Kaufpreis soll bei 25 Millionen Euro pro Schiff liegen. Die Fähren müssten dann allerdings nochmals umgebaut werden. Im November dementierte die deutsch-dänische Scandlines Reederei noch die Übernahme der Fähren.

    Die beiden fast fertiggestellten Schiffe liegen seit August 2012 in Stralsund herum und warten auf einen Besitzer und den ersten Einsatz, nun soll es wohl doch der ursprüngliche Besteller werden.



    Neue Scandlines Fähren / © Scandlines

    Neue Scandlines Fähren / © Scandlines



    Scandlines soll sich laut der Ostsee-Zeitung wieder sehr stark für die auf der P+S Werft in Stralsund gebauten Fähren „Berlin“ und „Copenhagen“ interessieren. In 2012 erteilte man der Bauwerft noch einen Korb da die Schiffe nicht vertragsgemäß gebaut wurden und augenscheinlich nicht für den vorgesehenen Einsatz benutzbar waren. Nun soll sich Scandlines das Ganze anders überlegt haben und erwägt den Kauf der beiden Schiffe für 25 Millionen Euro pro Einheit. Die Fähren müssten allerdings noch einmal umgebaut werden bevor sie in den Scandlines-Dienst gehen können. Mein letzter Stand ist das beide Schiffe noch nahezu im Rohbau sind und die komplette Inneneinrichtung fehlt.

    Ursprünglich war der Preis bei über 200 Millionen Euro für die Fähren. Die P+S Werft stellte zudem im August 2012 einen Insolvenzantrag.

    Video vom Ausdocken der Copenhagen im April 2012



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