Kurzschluss soll aus der Norman Atlantic eine Feuerhölle gemacht haben


    Eine Woche ist es her, seitdem die Fähre Norman Atlantic lichterloh vor Korfu gebrannt hat. Bei den Brand auf dem Schiff sind 13 Menschen ums Leben gekommen. 11 Passagiere und 2 Crewmitglieder. Weitere 15 Menschen werden noch vermisst.

    Die Ermittlungen der italienischen Staatsanwaltschaft laufen noch immer auf Hochtouren. Man habe aber bereits einen Verdacht, so soll ein Kurzschluss für das Feuer verantwortlich sein. Rund 60 Kühl-LKW´s, bedeutend mehr als sonst auf dem Schiff waren – sollen am internem Stromnetz gewesen sein. Dieses soll dadurch überlastet gewesen sein und den Kurzschluss ausgelöst haben. Die vielen LKW´s waren wohl mit Fisch für die Silvestertage beladen gewesen.



    Feuer an Bord der Norman Atlantic / © Italienische Küstenwache

    Feuer an Bord der Norman Atlantic / © Italienische Küstenwache



    Die Fähre wurde mittlerweile in den Hafen von Brindisi verholt. Aber noch immer ist eine riesige Hitze an Bord, so dass das Schiff noch immer nicht in allen Bereichen betretbar ist. Immer noch sind dichte Rauchwolken an Bord.

    Das Feuer sei aber mittlerweile komplett gelöscht, auch seien die Glutnester soweit alle abgelöscht.

    Am morgigen Montag sollen die Leichen untersucht werden. Keines der Opfer ist durch Verbrennungen ums Leben gekommen. Neun der elf toten Passagiere konnten identifiziert werden. Darunter war ein 15 Jahre altes Mädchen aus der Türkei. Ihr Bruder und ihr Vater konnten sich retten, die Mutter gilt als vermisst.

    Im Wrack selbst, sind derweil keine weiteren Menschen gefunden worden. Da das Schiff wie oben erwähnt nicht vollumfänglich betretbar ist durch den Rauch, könnte sich das noch einmal ändern.



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