Tallink Megastar auf der Meyer Turku Werft auf Kiel gelegt


    Neue LNG-Schnellfähre von Tallink, die 2017 fertig sein wird, wird auf den Namen Megastar getauft. Der Name wurde aus 21.550 Namensvorschlägen ausgewählt, die beim öffentlichen Namenswettbewerb eingereicht wurden. Heute wurde die Megastar in der Meyer Turku-Werft auf Kiel gelegt, um mit dem Bau des Schiffes im Trockendock zu beginnen.

    Janek Stalmeister, Vorstandsvorsitzender der AS Tallink Grupp, zufolge steht der Name ganz in der Tradition der Tallink Schnellfähren-Familie.



    „Da die Megastar weltweit zu den größten ihrer Art zählen wird, bringt der Name perfekt die Eigenschaften des Schiffes zum Ausdruck.
    Außerdem ist er in allen Sprachen leicht aussprechbar. Angesichts der zahlreichen Einreichungen dieses Namens im Wettbewerb
    sehen wir darin auch den Wunsch vieler unserer Passagiere“, so Stalmeister.

    Tallink Megastar: Neue Schnellfähre wurde heute bei Meyer Turku auf Kiel gelegt / © Tallink Silja

    Tallink Megastar: Neue Schnellfähre wurde heute bei Meyer Turku auf Kiel gelegt / © Tallink Silja



    Als Erster reichte Janar aus Estland den Namen Megastar beim Wettbewerb ein, der zwei Tickets für die allererste Fahrt des Schiffes gewinnt. Insgesamt wurde der Name Megastar mehr als 300 Mal im Wettbewerb eingereicht und war somit einer der beliebtesten vorgeschlagenen Namen. Insgesamt gab es 14.200 Vorschläge aus Finnland, 5.300 aus Estland und 2.050 über die internationale Website.

    Mit der Produktion der neuen LNG-betriebenen Schnellfähre wurde am 4. August 2015 in der Meyer Turku-Werft in Finnland begonnen,
    am 9. Februar 2016 wird die Megastar auf Kiel gelegt.

    Der Preis des Schiffes beläuft sich auf 230 Millionen Euro, die Auslieferung ist für Anfang 2017 geplant. Die Megastar wird 212 Meter lang sein, Platz für insgesamt 2.800 Passagiere bieten und ihren Betrieb auf der Route Tallinn-Helsinki aufnehmen.

    Das neue umweltfreundliche Schiff verwendet Flüssigerdgas (LNG) als Kraftstoff und wird die neuen und strengeren Emissionsvorschriften für ECAs (Emission Control Areas) erfüllen, zu denen auch die Ostsee zählt. Das Schiff mit einer Bruttoraumzahl von 49.000 und einer Betriebsgeschwindigkeit von 27 Knoten wird die Energieeffizienz erheblich verbessern. Die hoch innovative Rumpfform minimiert den Strömungswiderstand und sorgt für einen reibungslosen Betrieb des Schiffes bei Eisgang. Daneben wurde bei der Planung der „Schnellfähre der neuen Generation“ eine effiziente und schnelle Frachtabfertigung in Häfen berücksichtigt.



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