ARD PlusMinus – Dicke Luft durch Kreuzfahrtschiffe

Und täglich grüßt das Umwelttier mit dem AIDA-Hammer

Die ARD hat wieder einmal den Hammer ausgepackt und auf die Kreuzfahrtbranche eingeschlagen. Heute war es mal wieder – eigentlich wie immer – AIDA die den Kopf hinhalten mussten. Die AIDAprima wäre ja so fürchterlich dreckig und gar nicht umweltbewusst.

Wie man das festgestellt hat? Man hat Journalisten (?) auf das Schiff gebucht, ihnen ein Messgerät in die Hand gedrückt von dem niemand weiss ob es überhaupt richtig funktioniert noch wie es funktioniert. Ich schätze, ich habe von dem Messgerät und den notwendigen Messverfahren die notwendig sind, um valide Messungen durchzuführen, genau so viel Ahnung wie der nette Mann der mit dem Gerät an Bord umhergelaufen ist.


Erwähnen sollte man an dieser Stelle auch, dass man solche oder ähnliche Geräte bereits ab 165,00 Euro im Internet erwerben kann, am interessantes hierbei ein Zitat aus der Bedienungsanleitung:

Dieses Messgerät ist nicht kalibrierbar und deshalb nicht zur verbindlichen Überwachung von Richt- und Grenzwerten bezüglich Feinstaub geeignet.

Bei einem anderen Gerät heißt es, dass es zur Messung in Innenräumen geeignet ist, es ist aber keine Rede davon dass es auch zu Messungen in Außenbereichen dient.

Naja am Ende ist AIDAprima natürlich  total dreckig und alle Menschen die sich auch nur ein Foto anschauen müssten eigentlich auf der Stelle tot umfallen, so das überspitzt wiedergegebene Ergebnis der überaus seriösen Berichterstattung. Das Problem bei den Berichterstattungen ist allerdings folgendes: Man vergisst immer die ganze Wahrheit mit einfließen zu lassen.

AIDAprima auf hoher See - auch hier fährt sie auf der Metropolenroute mit Marinegasoil AIDAprima auf hoher See – auch hier fährt sie auf der Metropolenroute mit Marinegasoil


AIDAprima: 40 Prozent der Betriebszeit mit LNG-Versorgung

AIDAprima LNG Versorgung im Hamburger Hafen / © AIDA Cruises AIDAprima LNG Versorgung im Hamburger Hafen / © AIDA Cruises

AIDAprima ist das erste Kreuzfahrtschiff, welches an Land komplett auf die Schiffsdiesel verzichtet, immerhin sind das 40% der kompletten Kreuzfahrtzeit – also 40% von 7 Tagen. In dieser Zeit liegt AIDAprima an der Pier und wird von einem LKW mit Flüssiggas versorgt. Mit diesem Flüssiggas wiederum versorgt AIDAprima das komplette Schiff. Das allein spart ja dann schon mal enorme Schadstoffe.

Auch wird man nicht müde zu erklären dass Kreuzfahrtschiffe mit Schweröl fahren und Schweröl dreckig ist. Auch vollkommen richtig, AIDAprima fährt allerdings mit Marinediesel und hat ein Abgasnachbehandlungssystem an Bord. Das ist jetzt aber auch nicht mehr fein genug, dass ist jetzt auch böse bei der ARD. Zuletzt forderte man noch dass man zumindest auf das deutlich schwefelärmere Marinediesel umsteigen soll. Hat AIDA gemacht, mitunter auch weil sie auf der Strecke im Nordland gar nichts anderes fahren dürfen, ist aber jetzt auch wieder falsch.

AIDA baut erstes mit Flüssiggas betriebenes Kreuzfahrtschiff

Die neue AIDA Helios Klasse - Heckansicht / © AIDA Cruises Die neue AIDA Helios Klasse – Heckansicht / © AIDA Cruises

Ganz kleinlaut hat die Moderatorin dann noch in einem Nebensatz erwähnt dass AIDA gerade neue Schiffe baut, mit LNG-Antrieb – die neue AIDA Helios Klasse. Da hatte ich schon fast Mitleid, so wirklich sagen wollte sie das glaube ich nicht. Passte nämlich gar nicht zu dem komplett negativ ausgelegten Beitrag.

Ich bin da voll auf der Seite der Umweltschützer, die Kreuzfahrt kann sauberer werden und muss sauberer werden. Das tut sie aber auch. Nur braucht das Entwicklung und Zeit. Die Partikelfilter, Scrubber, Hybrid-Scrubber und was es da aktuell nicht alles gibt, sind nicht das Ende der Fahnenstange. Das zeigt AIDA auch gerade damit, dass sie LNG-Schiffe bauen.

AIDA Cruises baut LNG-Schiffe, Costa Kreuzfahrten baut ebenso LNG-Schiffe, Royal Caribbean baut auch LNG-Schiffe und testet Brennstoffzellen. Es passiert also einiges am Markt. AIDA läuft in dem Fall wieder vorneweg und wird 2018 das erste LNG-Kreuzfahrtschiff in Dienst stellen, die AIDA Helios, das zweite Schiff folgt in 2021.

Ist TUI Cruises denn sauberer als AIDA Cruises?

Jetzt haben wir aber in Deutschland eine zweite Reederei, die früher vom NaBu auch angegriffen worden ist, genau TUI Cruises. Dort zeichnet sich Lucien Damm verantwortlich für den Umweltbereich. Lucien Damm, genau die gleiche Lucien die damals beim NaBu die Kampagne „Mir stinkt´s – Kreuzfahrtschiffe sauber machen“ ins Leben gerufen hat. Da bin ich also davon ausgegangen, dass die Frau alles umsetzt was in den Augen des NaBu´s möglich ist und gefordert wird.

Mein Schiff 3 und Mein Schiff 4 in Arrecife / Lanzarote © TUI Cruises Mein Schiff 3 und Mein Schiff 4 in Arrecife / Lanzarote © TUI Cruises

Nun baut TUI Cruises ja auch fröhlich Kreuzfahrtschiffe. Seit Lucien Damm im Hause ist, dass ist seit 2011, wurden Mein Schiff 3, Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 in Dienst gestellt. Im Sommer folgt die Mein Schiff 6. Alles wunderbare Kreuzfahrtschiffe.

Das umweltmäßige Problem dass der NaBu wie auch ARD hätten sehen müssen: Ausser einem Abgasnachbehandlungssystem das sich „Advanced Emission Purification System“ (AEP) nennt, haben die Schiffe nichts zu bieten in Sachen Abgastechnik und der Reduktion von Emissionen. Kein Landstrom, keine Versorgungsmöglichkeit mit LNG und Schweröl wird in Teilen auch noch gefahren. So wie es nahezu alle Reedereien auch tun. Ich sage bewusst Problem, weil der NaBu ja klar sagt, dass Abgasnachbehandlungssysteme nicht ausreichend sind, es muss mehr gemacht werden. Das ist also kein Vorwurf an TUI Cruises.

TUI Cruises beschreibt das System so: 

Eine Entschwefelungsanlage senkt die schädlichen Schwefelemissionen um bis zu 99 Prozent, der Partikelausstoß geht um 60 Prozent zurück. Diese Anlage ist auch außerhalb der Emissionsgebiete permanent im Einsatz. Eingesetzte Katalysatoren (SCR = Selective Catalytic Reduction) reduzieren die Stickoxidemissionen um 75 Prozent auf den Grenzwert, der erst ab 2016 für Neubauten vorgeschrieben ist. Darüber hinaus ist die Entschwefelungsanlage mit einer Waschwasserbehandlungsanlage ausgestattet. Die dabei herausgewaschenen Schadstoffe werden dann herausgefiltert, an Bord gesammelt und an Land durch qualifizierte Betriebe fachgerecht entsorgt.

Schauen wir uns noch schnell die Neubaupläne von TUI Cruises an: 2018 kommt die „neue Mein Schiff 1“ in 2019 die „neue Mein Schiff 2“. Dabei handelt es sich um Weiterentwicklungen der Mein Schiff 3 bis Mein Schiff 6. Auch diese Schiffe bekommen wohl das Abgasnachbehandlungssystem Advanced Emission Purification System (AEP). Aus Hamburg hört man überhaupt nichts zum Thema LNG-Antrieb, Brenstoffzellen, alternative Antriebsmöglichkeiten, obwohl die 50-prozentige Mutter Royal Caribbean bereits Schiffe mit LNG-Antrieb in Auftrag gegeben hat, ebenso mit Brennstoffzellen.

Die neue Mein Schiff 1 © TUI Cruises Die neue Mein Schiff 1 © TUI Cruises

Jetzt kann man spekulieren wieso Frau Damm in 6 Jahren Zugehörigkeit mit dem Background der vielen Forderungen von ihren NaBu-Zeiten ausser einem Abgasnachbehandlungssytem nichts in die Neubauten einbringen können was die Abgsatechnik oder alternative Antriebsstoffe betrifft. Aber festhalten kann man, dass sie irgendwas komplett richtig macht, damit der NaBu und auch die Journalisten wie Produktionsfirmen sie komplett in Ruhe lassen. Denn über die TUI Cruises Flotte wird in dem Zusammenhang nichts berichtet.

Es gab aber die Tage einen tollen Bericht, in dem auch AIDA wieder in Sachen Abgase schlecht gemacht wurde, man aber zeitgleich gezeigt hat wie schön TUI Cruises den Müll trennt und wie toll der Rockliner ist. Das Beste an der Nummer war der Umweltoffizier, der erklärte das man natürlich mit Schweröl fährt, ist aber kein Problem weil das Abgasnachbehandlungssystem ja alles herausfiltert.

Vielleicht hat sich auch einfach noch kein Journalist zufällig auf die Mein Schiff verlaufen als er mal eben irgendein Messgerät gefunden hat, dass er mal auf hoher See ausprobieren wollte, kann ja auch sein.

Kreuzfahrt Ranking 2015

Der NaBu gibt auch immer ein Kreufzahrtranking raus. Zuletzt 2015. Lustig dabei: AIDA wird mit den Schiffen der Helios-Klasse und Hyperion-Klasse als sauberste Reederei dargestellt. Aber man schlägt konsequent auf genau diese Reederei ein, die man die letzten Jahre als sauberste Reederei führt. Klar, kann man machen, aber Sinn hat das Keinen. Klasse ist auch, dass der NaBu hier meinen Namensvorschlag „AIDA mia“ übernommen hat, sie meinen damit natürlich „AIDAperla“.

Kreuzfahrt Ranking 2015 / © NaBu Kreuzfahrt Ranking 2015 / © NaBu

Ach so, Frau Griefahn von AIDA hat auch noch was dazu gesagt:

Pressestatement zum „plusminus“ Beitrag „Dicke Luft durch Kreuzfahrtschiffe“ ausgestrahlt in der ARD am 8. März 2017, 21.45 Uhr

„Die im Beitrag gezeigten Messungen an Bord von AIDAprima entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage und stellen kein anerkanntes Prüfverfahren dar. Statt wissenschaftlich fundierte Fakten zu präsentieren, spielen die Autoren des Beitrages und der NABU mit den Ängsten der Verbraucher. Mit den Vertretern des NABU sind wir fortlaufend im Gespräch und informieren sie auch vor Ort an Bord unserer Schiffe über den aktuellen Stand der Entwicklung. AIDA hält alle für Kreuzfahrtschiffe vorgeschriebenen gesetzlichen Standards und Grenzwerte ein. AIDAprima fährt mit Marinegasöl und kann in den fünf europäischen Häfen der momentanen Route als einziges Kreuzfahrtschiff emissionsarmes Flüssigerdgas (LNG) nutzen. Das sind rund 40 Prozent der Betriebszeit und ist somit, gemeinsam mit der Nutzung von Marinegasöl, eine der emissionsärmsten Formen des Schiffsbetriebes, die technisch zur Zeit möglich sind“, entgegnet die Direktorin für Umwelt und Gesellschaft AIDA Cruises Monika Griefahn

„Ungeachtet der Kampagne des NABU gehen wir konsequent unseren Weg weiter, die Emissionen soweit zu senken, wie zur Zeit technisch möglich. Dabei betrachten wir stets alle verfügbaren Optionen, um den jeweils neuesten Stand der Technik berücksichtigen zu können. Dank des Einsatzes modernster energieeffizienter Umwelttechnologien und eines sparsamen Umgangs mit Ressourcen erreichen wir Jahr für Jahr weitere Fortschritte in unserem Bestreben, Kreuzfahrt immer umweltfreundlicher zu gestalten. AIDAprima verfügt über viele der modernsten Umwelttechnologien, die derzeit technisch auf einem Passagierschiff machbar sind“, so Monika Griefahn weiter.




6 Kommentare gepostet

  1. Hallo,
    in dem Beitrag von Plusminus ging um den Schadstoffausstoß. Diesen kann jeder Laie auch ohne Messgerät erkennen. Ich habe die schwarzen Wolken auch aus dem Schornstein der Prima rauchen sehen.

    Richtig ist, dass AIDA mit dem LNG-Betrieb an Land durchaus vorbildlich ist.

    Richtig ist aber auch, dass die Prima zwar Systeme zur Abgasreinigung an Bord hat, diese aber offensichtlich immer noch nicht (vollständig) in Betrieb sind. Im Kreuzfahrtranking 2015 ging man sicher davon aus, dass die eingebauten Anlagen genutzt werden.

    In der Werbung wird bei AIDA sehr vollmundig mit den Systemen zur Abgasreinigung geworben, bereits 2016 sollten alle Schiffe damit ausgestattet sein. Dies Ziel wurde nicht erreicht, das verschweigt AIDA in der Stellungnahme. Hier wird nur gesagt, dass alle gesetzlichen Auflagen erfüllt werden. Das ist aber sicher bei den anderen Reedereien auch so. Im Gegensatz zu AIDA behaupten die aber nicht, das umweltfreundlichste Kreuzfahrtunternehmen der Welt zu sein. Daher steht AIDA jetzt an den Pranger.

    • Man kann sich die Welt auch schön reden.

      Fakt ist: Diese Messungen kann NICHT jeder mal eben machen. Es kann auch nicht jeder mal eben eine offene Herzoperation durchführen, nur weil man glaubt, dass man es kann.

      Es ist wieder mal ein gezielter Angriff auf AIDA anstatt die ganzen Reedereien in den Mittelpunkt zu stellen. Woher Du deine Kenntnis nimmst, dass AIDA ohne funktionierende Filter fährt, andere Reedereien mit funktionierendem Filter ist mir auch komplett schleierhaft. Ich habe bis heute von keinem Schiff, von keiner Reederei eine beweislastige Erklärung gesehen, die belegt, dass irgendein Filter auch nur irgendwas kann. Du?

      Und natürlich ist AIDA mit der Prima das umweltfreundlichsten Unternehmen in dem Bereich. Sie haben das einzige Schiff das mit LNG an Land betrieben wird. So etwas in der Art gibt es bisher weltweit bei keiner Kreuzfahrtreederei, daher ist die Aussage sich selbst als umweltfreundlich hinzustellen definitiv nicht gelogen. Auch im Hinblick auf die bestellten LNG Schiffe nicht.

      Die anderen Reedereien verbrennen weiterhin Schweröl und sagen dass ihre Filter funktionieren. Weiss ausser den Reedereien selbst kein Mensch ob das so ist oder nicht.

  2. AIDA redet sich die Welt schön. In der Stellungnahme an ARD gesteht AIDA ein, dass die Anlagen zur Zeit erst erprobt werden und das für den Betrieb in Deutschland noch keine Genehmigung vorliegt. Das Schiff fährt zwar mit Marinediesel, etwas anderes ist aber auch auf der Strecke nicht erlaubt und der Rußgehalt ist ähnlich wie bei Schweröl. Ich habe nicht behauptet, dass die Messung wissenschaftlich war. Es spielt aber auch keine Rolle, ob nun 500 oder 479,876423577 Partikel gemessen werden, Fakt ist, dass die Prima noch nicht die Standards erfüllt, für die geworben wird. Und das liest man nicht auf der Internetseite von AIDA sondern nur in der Stellungnahme, die die ARD veröffentlicht haben. Das finde ich traurig.

    Bei MeinSchiff 3, 4 und 5 sieht man keine schwarzen Wolken.

    Aber positiv, um es klar zu sagen: Was den LNG-Betrieb betrifft, da ist AIDA vorbildlich!

    • Wie gesagt: Ich bezweifel, dass überhaupt ein Rußpartikelfilter funktioniert – egal welche Firma ihr Logo am Schornstein trägt. Mein Schiff hat keine Wolken? Da schaust Du aber immer weg bei den Mein Schiff Videos, oder? Hier ein wunderschönes Beispiel wie die qualmt – selbst mit Marinediesel im Hafen von Kiel => https://www.youtube.com/watch?v=QkC0bMqrHZ8

      Und nochmal: Durch den 40% Einsatz von LNG bei der Prima, ist das Schiff das sauberste Schiff was derzeit rumfährt. Denn es entfallen 40% Verbrennung von Marinediesel im Hafen.

  3. Ok, das Video ist überzeugend. Schade. Aber außer den LNG-Betrieb erfüllt AIDA erst die Werbung, wenn die Rußpartikelfilter in Betrieb sind, hoffentlich bald!

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Über den Verfasser
Pascal

Gründer von Schiffe und Kreuzfahrten. Befasst sich nahezu rund um die Uhr mit Kreuzfahrten und der Pflege des Portals.

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