Zwei neue Kreuzfahrtschiffe für Azamara Club Cruises


    Der neue Deutschland-Chef von Royal Caribbean hat wieder einmal – wie schon Andere zuvor – die Spekulationen der Markenschließung von Azamara Club Cruises widersprochen. Azamara Club Cruises wird als Nobelmarke innerhalb von Royal Caribbean Cruises Ltd. fortbestehen. Ich persönlich sehe auch keinen plausiblen Grund Azamara dicht zu machen. Azamara Club Cruises ist ein tolles Produkt das funktioniert.

    Viel spannender aber war die Aussage von Dr. Jörg Rudolph gegenüber der Touristik Aktuell – Azamara Club Cruises wird neben der Azamara Journey und der Azamara Quest zwei weitere Schiffe bekommen – die Flotte wird also ausgebaut auf vier Kreuzfahrtschiffe.



    Dr.Rudolph bemerkte zudem noch, dass man deutlich weniger Einzelplätze auf der Azamara Quest und Azamara Journey verkaufen könne, da die Schiffe sehr beliebt im Charter-Geschäft sind. Dadurch ist eine Kapazitätssteigerung natürlich sehr sinnvoll um auch den Einzelkunden von Azamara genügend Platz und Raum zum verreisen zu bieten.

    Azamara Quest beim Erstanlauf in Hamburg, im Hintergrund die AIDAsol in Altona

    Azamara Quest beim Erstanlauf in Hamburg, im Hintergrund die AIDAsol in Altona



    Lediglich die Frage ob es sich beim Ausbau der Flotte auf vier Einheiten um Kreuzfahrtschiff-Neubauten handelt oder vorhandene Tonnagen von Royal Caribbean genutzt werden, blieb offen. Im Spätsommer 2015 soll diese Frage dann auch beantwortet werden. Azamara hat bis dato noch keine Kreuzfahrtschiffe selbst bauen lassen – die Azamara Journey und die baugleiche Azamara Quest sind beides R-Klasse Schiffe die einst für Renaissance Cruises gebaut wurden. Die R-Klasse besteht aus 8 nahezu baugleichen Kreuzfahrtschiffen. Hier besteht natürlich auch noch die Möglichkeit Schwesterschiffe zu kaufen und dem Style von Azamara Club Cruises anzupassen.

    Zwischen 1998 und 2001 wurden die acht Kreuzfahrtschiffe der R-Klasse gebaut, die Namen waren R One bis R Eight. Alle acht Schiffe sind noch auf den Weltmeeren unterwegs, zwei davon bei Azamara Club Cruises, vier R-Klasse Schiffe hat Oceania Cruises, eine R-Klasse hat P&O Cruises und das letzte Schiff der beliebten R-Class ist bei Princess Cruises. Wobei Princess bis vor kurzem zwei Schiffe davon hatte und nun eines davon an Oceania verkauft hat – die Oceania Sirena.

    Grundsätzlich ist denkbar, dass Azamara die P&O Adonia und die Pacific Princess kaufen könnt und somit dann auch vier R-Klasse Schiffe betreibt. Hierzu müssten die beiden Einheiten aber einem Komplettumbau unterzogen werden. Ebenso ist schon länger geplant die Azamara Journey und Azamara Quest umfangreich umzubauen. Bisher hatte man sie nur renoviert und umlackiert im letzten Jahr.

    Ich denke aber, dass es unwahrscheinlich sein dürfte, dass Azamara weitere R-Klasse Schiffe einkauft. Ich glaube, dass man sich dazu entschließen wird für die Luxusmarke von Royal Caribbean Cruises auch mal neue Schiffe zu bauen. Im aktuellen Flottenbestand von Royal Caribbean Cruises, sehe ich keine Schiffe, die man für Azamara nutzen könnte.

     

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    UPDATE 09.02.2015

    Entgegen des Zitats der Touristik Aktuell, scheint es wohl doch noch nicht ganz klar zu sein, ob Azamara zwei neue Schiffe erhält. Dr Rudolph ließ folgendes verkünden:

    Dr. Jörg Rudolph, General Manager RCL Cruises Ltd., stellt klar, dass das Unternehmen an der Marke Azamara Club Cruises festhält. Jedoch sind aktuell weder weitere Schiffe bestellt, noch in Planung. Die Entscheidung, wie die Marke gestärkt werden soll, wird die Konzern-Zentrale in Miami bekanntgeben, sobald diese getroffen ist.



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