Luftansicht der neuen Leonardo Klasse / © Norwegian Cruise Line

NCL bestellt zwei weitere Schiffe der Leonardo Klasse

Norwegian Cruise Line Holding bestellt zwei weitere Schiffe

Die Kreuzfahrtindustrie wächst und gedeiht, die Reedereien stellen immer mehr, Größere, prächtigere Schiffe in Dienst. Die Norwegian Cruise Line hatte bereits vier Schiffe der Leonardo Klasse bestellt. Heute wurde die Option für zwei weitere Schiffe dieser Klasse gezogen.

Das fünfte und sechste Schiff der Leonardo Klasse werden in den Jahren 2026 und 2027 ausgeliefert, damit setzt sich auch der fortwährende Trend zur Langzeitplanung weiter fort. Durch den wachsenden Markt bleiben mittlerweile kaum noch zeitnahe Slots in den Werften ungenutzt. Zu einem früheren Zeitpunkt könnten die Schiffe somit auch unmöglich ausgeliefert werden.

„Dieser Auftrag erweitert unser Neubauprogramm und unseren starken Wachstumskurs bis weit in die Zukunft“, so Frank Del Rio, Präsident und Chief Executive Officer von Norwegian Cruise Line Holdings Ltd. „Die sechs Schiffe der Leonardo-Klasse werden es uns ermöglichen, unsere Einsatzgebiete in bestehenden und neuen Destinationen auszubauen und unseren Gästen neue Erfahrungen zu bieten.“

Schiffsklasse Leonardo

Die nun sechs Schiffe bauen auf die erfolgreichen Angebote der Breakaway Plus Klasse. Diese glänzt vor allem durch das Angebot, das auf Freiheit und Flexibilität abzielt. Zusätzlich wird die Klasse durch eine Vielzahl neuer und innovativer Designelemente komplettiert.

Zu den wichtigsten Punkten in der Phase des Designs der Prototypen gehört die Energieeffizienz. Der Kraftstoffverbrauch soll so gering wie nötig gehalten werden. Allerdings wird keines der Schiffe laut aktuellem Stand mit einem LNG Antrieb versehe.

Entgegen des Trends wird die Leonardo Klasse allerdings etwas kleiner ausfallen als die bisherigen Neubauten. Während die Konkurrenz immer größer baut, hat die Leonardo Klasse eine noch vergleichsweise geringe Schiffsgröße mit Platz für 3300 Passagiere. (Zum Vergleich: die World Class Schiffe der MSC werden bis zu 7000 Passagiere transportieren). Das ermöglicht eine höhere Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten, vor allem deshalb, weil die meisten Häfen noch immer nicht auf zu gigantische Schiffe ausgerichtet sind. Weiterhin vermeidet man so den Absprung von bestehenden Stammkunden.

Genauere Informationen zu dieser Schiffsklasse sollen laut Norwegian Cruise Line auch nicht mehr all zu lange auf sich warten lassen.

Andy Stuart über die Leonardo Klasse

„Nach der Breakaway Plus-Klasse, der bisher erfolgreichsten Klasse in der Geschichte unseres Unternehmens, wird die mit Spannung erwartete Leonardo-Klasse das zukünftige Wachstum mit innovativen Angeboten weiter vorantreiben, die sowohl für neue Gäste als auch Stammkunden gleichermaßen attraktiv sein werden“, so Andy Stuart, President und Chief Executive Officer von Norwegian Cruise Line.

Projekt Leonardo: Norwegian Cruise Line bekommt vier neue Kreufzahrtschiffe von der FIncantieri Werft / © Norwegian Cruise Line
Leonardo Klasse / © Norwegian Cruise Line

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2 Kommentare zu „NCL bestellt zwei weitere Schiffe der Leonardo Klasse“

  1. Das Design der „Leonardo Klasse“ orientiert sich ganz klar sichtbar an der „Seaside Klasse“ von MSC und nicht an der Konzern eigenen „Breakaway Plus Klasse“, nur das die Schiffe (zum Glück) deutlich kleiner ausfallen werden als MSC’s Karibik-Bomber.
    Das Innendesign und die Angebote an Bord werden aber sicherlich auf den bisherigen NCL-Linien aufbauen.

    1. Das sehe ich etwas anders. Aber so hat jeder seine Meinung. Werden sicherlich tolle Schiffe. Als die Leonardo-Class geplant und bestellt wurde, gab es die Seaside-Class noch gar nicht. ;)

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