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MS Artania: Malaysia Airlines fordert Corona-Tests – Charter wieder abbestellt

Charter für Gäste der MS Artania wurden wieder abbestellt – Condor soll nun einspringen

An Bord der MS Artania ist aktuell einiges los, eigentlich sollte das Kreuzfahrtschiff, betrieben von Bonner Reiseveranstalter Phoenix Reisen, mit Gästen von Sydney nach Bremerhaven durchreisen. Geplant waren dabei lediglich drei technische Stopps für Ladung von Lebensmitteln und Bunkern von Treibstoff. Zuvor wurde die Weltreise, auf der sich MS Artania eigentlich befand, abgebrochen. 

Nun kam es doch anders, als geplant, denn an Bord zeigten einige Personen Anzeichen auf das Coronavirus. In Folge dieser Feststellung ging es für das Kreuzfahrtschiff wieder nach Fremantle, hier wurden vorgestern Tests durchgeführt. Aus dem Ergebnis ging hervor, dass sich fünf Passagiere und zwei Crewmitglieder mit COVID-19 infiziert hatten. 

Aufgrund der nun neuen Situation fiel der Entschluss, diese Reise nach Bremerhaven nicht fortzusetzen, die Gäste sollten am 28.03.2020 und 29.03.2020 nach Deutschland geflogen werden. Etwa 470 Personen sollten bereits morgen mit Malaysia Airlines ausreisen. Doch die Airline erforderte nun von jedem einzelnen einen Coronatest. Da dies logistisch nicht machbar sei, wurde entschieden, die Maschine wieder abzubestellen. 

Im selben Zuge soll den Gästen bereits eine neue Alternative präsentiert worden sein. Es heißt, am Sonntag, dem 29.03.2020 würden vier Flugzeuge von Condor nach Frankfurt fliegen. Auf diese Maschinen um 17, 18, 19 und 20 Uhr Ortszeit sollen die Personen aufgeteilt werden. Von Frankfurt aus habe man einen Transfer für die Gäste organisiert. 

Für MS Artania soll es stand jetzt nach der Ausschiffung nur mit Crew in Richtung Bremerhaven gehen. 

Kreuzfahrten mit Phoenix Reisenab
MS Albatros, MS Artania, MS Amadea und MS Deutschland von Phoenix Reisen beim Vierfachanlauf in Bremerhaven am 31.07.2016 / © Phoenix Reisen

Klassische Kreuzfahrten mit Phoenix Reisen

ganzjährig

weltweite Kreufzahrten mit MS Amadea, MS Albatros, MS Artania und MS Deutschland

Klassische Kreuzfahrten, deutsche Bordsprache, relativ kleine Schiffe

3 Kommentare gepostet

  1. Es war „Wahnsinn“ vom Veranstalter noch am 13. März neue Gäste aus Deutschland nach Australien Einzufliegen. Statt diesen Weltreisabschnitt zu stornieren und auf neu eingeflogene Gäste zu verzichten, hat man das Risiko in Kauf genommen. Die Quittung haben jetzt alle an Bord befindlichen Gäste plus Crew auszutragen.

    • Wir sind am 20.02. in Singapur von Bord gegangen. Neben uns an der Pier lag ein AIDA Schiff ohne Passagiere. Dort wurde bereits vorausschauend alles storniert und die Gäste vorsorglich nach Hause geflogen. Für uns war es bereits zu diesem Termin nicht mehr nachvollziehbar, überhaupt Artania Gäste in Singapur noch an Bord zulassen – zumal an Bord bereits allen bekannt war, das es mit den Häfen in den nächsten Häfen in Indonesien diverse Probleme geben würde.
      Unsere persönliche Frage an den Kreuzfahrtdirektor bereits Mitte Februar auf den Abbruch der Weltreise der Queen Mary II und der Rückreise von Australien über Mauritius zurück nach Europa angesprochen – wurde leider vom Kreuzfahrtdirektor nur belächelt.
      Gäste Im März noch nach Australien fliegen zu lassen war eine katastrophale Fehlentscheidung von Phoenix Reisen oder vielleicht eine kalkulierte Gewinnoptimierung/Verlustbegrenzung vom Management auf Kosten der Passagiere.
      Mit diesem Wissen muss man sich intensiv überlegen, ob man jemals wieder den Fuß auf eines der Schiffe von Phoenix setzen will.

  2. Zum 03.05.2020 haben wir mit der Amadea ab Hamburg gebucht.
    Leider gibt es noch keine Info.
    Wir werden diese Reise auf keinen Fall antreten, selbst dann wenn wir auf den Storno-Kosten sitzen bleiben.
    Diese Reise sollte ein Geschenk zum 70. Geb. meiner Frau werden und ganz nebenbei unser 30. Hochzeitstag.
    Die gebuchte Reise wird sicherlich abgesagt werden.
    Wo bleibt die Info ?
    Mit freundlichen Grüßen
    Heidemarie und Heinz Benedix

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