Infinity Suite auf der World Explorer / © Quark Expeditions

World Explorer: Gäste berichten von Horrorkreuzfahrt – Gegendarstellung von Nicko Cruises

In eigener Sache

Nicko Cruises versucht uns per Abmahnung und angedrohter gerichtlicher Schritte mundtot zu machen. Sie möchten zwingend die Berichterstattung der Gästeaussagen auf unserem Portal vermeiden. Ich bitte alle Gäste die sich dazu äußern wollen, hier unter dem Beitrag zu melden. Ich denke es ist ein falsches Zeichen, die Berichterstattung zu zensieren, anstatt sich der Aussagen der Gäste anzunehmen! Nicko Cruises bestreitet nahezu alle hier aufgeführten Punkte über ihre Anwälte, damit sagen sie ja, das die zahlenden Gäste lügen, was keinesfalls akzeptabel ist, wie die ganze Vorgehensweise auch. (Hier geht es zum Posting)

Schenkt bitte auch den Kommentare Beachtung, hier meldeten sich einige Gäste die bereits an Bord waren auf verschiedenden Reisen, dort kann man auch sehr spannende Dinge aus erster Hand erfahren.

Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet eine GEGENDARSTELLUNG von Nicko Cruises zu veröffentlichen, die lediglich zur Darstellung der Sicht von Nicko Cruises dient. Diese findet ihr weiter unten im Original.

Wenn ihr uns unterstützen wollt in diesem Rechtsstreit, so findet ihr hier eine GoFundMe-Kampagne dazu.

Horrorkreuzfahrt statt Traumreise! An Bord der World Explorer geht aktuell alles schief

Schlimmer geht es kaum! Die aktuelle Reise der World Explorer scheint das absolute Chaos zu sein, so ging es sogar so weit, dass Gäste heute, in der Mitte der Kurzkreuzfahrt, das Schiff verlassen haben um auf eigene Faust nachhause zu reisen. Auf dieser Kreuzfahrt geht wohl tatsächlich alles schief, was nur schief gehen kann!

Die World Explorer legte am Samstag in Hamburg ab, war noch Teil der Auslaufparade der Hamburger Cruise Days. Doch auch hier sorgte sie bei den Schaulustigen bereits für Unmut, denn sie schlich sich wie ein Schatten über die Elbe, wurde kaum beleuchtet, war dadurch nur schwer erkennbar. Eine kleine Enttäuschung für die Shipspotter. Zu diesem Zeitpunkt glaubten allerdings die Gäste an Bord noch an eine Traumreise nach Amrum, List und Helgoland. In Hamburg soll die Reise am Mittwoch schließlich ihr Ende finden – zumindest für die Gäste, die nicht heute schon freiwillig abgereist sind. 

Von Bord wird nun grausames berichtet. Derzeit ist das Wetter in Nordeuropa ziemlich stürmisch, die World Explorer sollte als Expeditionsschiff damit eigentlich überhaupt keine Probleme haben! 

Nachdem die World Explorer ein Jahr Verspätung hatte, hieß es aus Kreisen des Veranstalters, die Verspätungen seien unumgänglich um den Gästen ein sicheres Schiff und ein bestmögliches Reiseerlebnis zu bieten.

Und das Wetter ist mit Abstand nicht das einzig negative – und scheinbar das kleinste Problem an dieser Kreuzfahrt. Denn die Situation an Bord ist alles andere als 5-Sterne wert. Einen Service soll es quasi nicht geben, das Essen soll maximal Kantinenniveau haben, Fassbier wird aus Dosen eingeschenkt! Auch das Schiff selbst soll sich in einem desolaten Zustand befinden, allerlei bautechnische Mängel erwarten die Gäste an Bord, Kabelschächte sollen zum Teil frei liegen, Anker sollen an die Bordwand knallen. Nichts was im Katalog versprochen wird, soll so auch gehalten werden! 

Ursprünglich sollte die World Explorer in Helgoland auf Reede liegen und die Gäste sollten tendern, das Wetter machte dies nicht möglich. Das kommt öfter vor, ist kein Problem. Die Tüten sollen sich überraschend schnell gefüllt haben – schöner kann man es wahrlich nicht mehr umschreiben. 

Laune im Keller, Häfen entfallen, Gäste flüchten

Entsprechend der Umstände ist die Laune an Bord der World Explorer am Ende. Die Aufenthalte in List (Sylt) und Amrum wurden komplett gecancelt, heute liegt das Schiff alternativ in Esbjerg. In anderen Bereichen seien dringend Reparaturen nötig, so unsere Quelle von Bord. Auch einige Fehlplanungen seien deutlich erkennbar. Außerdem wird von dort berichtet, dass Reparaturen erst im Herbst bei einem weiteren Werftaufenthalt vollzogen werden sollen.

Heute in Esbjerg sollen bereits einige Passagiere aufgrund der Bedingungen das Schiff freiwillig verlassen und ihre Reise beendet haben, die Umstände seien untragbar. Da die Anläufe in Sylt und Amrum gestrichen wurden, hat die World Explorer heute, wie erwähnt, Esbjerg angesteuert. Morgen geht es alternativ nach Bremerhaven. Den Gästen steht laut Wetterlage eine weitere unangenehme Nacht bevor.

Die Passagiere werden sich wohl glücklich schätzen, wenn sie am Mittwoch das Schiff in Hamburg wieder verlassen dürfen. Unsere Informationen zu diesen Umständen stammen von Reisenden an Bord der World Explorer.

Update: Ein Mann wollte aber konnte das Schiff nicht verlassen

 

Als Reaktion auf diesen Beitrag wurde uns auf Facebook mitgeteilt, dass die Umstände an Bord noch schlimmer gewesen sein sollen, als hier berichtet. So soll ein Mann aufgrund der holprigen Fahrt aus dem Bett gefallen und sich verletzt haben (es heißt der Zeh sei eventuell gebrochen).

Aufgrund dieser Verletzung konnte er das Schiff nicht verlassen, da ihm eine Heimreise mit dieser Verletzung wohl nicht möglich gewesen sei. Die Passagiere, die das Schiff verlassen haben, seien mit der Bahn in Richtung Heimat gereist. Er mutete sich nicht zu, mit der Bahn nachhause zu reisen.

Weiterhin sei auch der Service an Bord quasi nicht vorhanden gewesen. Auch das Essen sei eine Katastrophe gewesen. Die Pools seien trotz der Wetterlage gefüllt geblieben und haben sich über das gesamte Deck ergossen, erst auf Hinweise von Gästen wurden die Pools entleert. Fehlende Abläufe hätten dazu geführt, dass sich das Wasser auf Deck 6 in Richtung Kabinen bewegte.

Die Mängelliste

Einer der abgereisten Passagiere wurde eine Mängelliste an Bord abgenommen. Diese lautet gekürzt wie folgt:

  • Der Gesamteindruck des Schiffs sei katastrophal
  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht
  • Die Angaben des Katalogs stimmen mit der Realität nicht überein
  • Kein 5 Sterne Service an Bord. Minibar wurde selbst auf Nachfrage nicht gefüllt
  • Mängel in der Kabine: strenger Geruch in der Nasszelle, Duschsitze haben einen Spalt – die Teile passen nicht aufeinander.
  • desolater Zustand des Schiffes
  • Crew verfügt trotz ausgewiesener Bordsprache nicht über Deutschkenntnisse
  • Cigar Lounge wird nicht regelmäßig gesäubert
  • Gravierende Mängel beim Essen
  • Fassbier wird aus Dosen eingeschenkt
  • Buffet deutlich zu eng
  • Service Personal benötigt dringend Hygiene- und Serviceschulungen
  • Vier Kabinen wurden in Esbjerg freiwillig geräumt

 

Nicko Cruises beschreibt die Stabilisierung der World Explorer so:

Auch für den Komfort der Gäste bei Seegang sorgt moderne Schiffstechnik: zusätzlich zu den konventionellen Flossenstabilisatoren verfügen die Schiffe über neuartige Tankstabilisatoren.

Nicko Cruises beschreibt den World Explorer so:

Klein und innovativ bietet der deutschsprachige Hochseekreuzer WORLD EXPLORER Komfort auf 5-Sterne-Niveau für maximal 200 Passagiere. Von 105 Crewmitgliedern umsorgt, wird ein familiäres Ambiente an Bord gewährleistet, das viele Hochseereisende auf großen Schiffen vermissen – und das zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit einer Länge von nur 126 Metern kann WORLD EXPLORER in kleinen Häfen anlegen, die von großen Hochseeschiffen nicht angefahren werden können. Genau wie bei den nicko cruises Schiffsreisen sind auch deutschsprachige Ausflugspakete zu attraktiven Preisen vorab buchbar. WORLD EXPLORER ist mit einem dieselelektrischen Antrieb ausgestattet und kann sich daher in ruhigen Gewässern zeitweise rein elektrisch und emissionsfrei fortbewegen. Die Kabinenkategorien reichen von 17 Quadratmeter großen Kabinen bis zur 44 Quadratmeter umfassenden Suite. 

Gegendarstellung von Nicko Cruises im Original

 

Information zur Gegendarstellung von Nicko Cruises

 
Wir sind aufgrund geltender Gesetze verpflichtet eine Gegendarstellung von Nicko Cruises zu veröffentlichen. Hier zu könnt ihr euch gerne auch vorab durchlesen wieso, weshalb und warum man eine Gegendarstellung zulassen muss und was das überhaupt bedeutet, dazu ist untenstehend noch ein Zitat aus Wikipedia dazu zu finden, andernfalls hier die komplette Erläuterung: Wikipedia Gegendarstellung
 

Danach kann jede Person und jede Stelle (also z. B. auch eine Aktiengesellschaft, ein Verein oder eine Behörde), die von einer in den Medien verbreiteten Tatsachenbehauptung betroffen ist, ihre eigene abweichende Darstellung des Sachverhalts im selben Medium kostenlos artikulieren. Allerdings darf die Gegendarstellung wiederum nur Tatsachenbehauptungen (keine Meinungsäußerungen) enthalten.
Sie muss durch den Betroffenen schriftlich verlangt und persönlich unterzeichnet werden und in engem zeitlichen Zusammenhang mit der beanstandeten Berichterstattung verlangt werden, das sind maximal ca. drei Monate bei Presseerzeugnissen, ca. zwei Monate im Rundfunk. Die Gegendarstellung sollte nicht umfangreicher sein als die ursprüngliche beanstandete Berichterstattung.
Die Zeitung, die Rundfunkanstalt oder der Internetanbieter ist verpflichtet, die Gegendarstellung unverzüglich in der nächsterreichbaren Ausgabe des Mediums an derselben Stelle und in derselben Aufmachung zu veröffentlichen wie der beanstandete Artikel, ggf. auch auf der Titelseite (Grundsatz der Waffengleichheit, siehe auch Caroline-von-Monaco-Urteil I). Es ist jedoch zulässig, einen sogenannten Redaktionsschwanz anzuhängen, in dem das Medium sich z. B. vom Inhalt der Gegendarstellung distanziert.
Für die Gegendarstellung ist es ohne Bedeutung, ob die beanstandete Tatsachenbehauptung wahr oder falsch war. Wer den Anspruch auf Gegendarstellung geltend macht, muss aber selbst durch die Tatsachenbehauptung betroffen sein und ein berechtigtes Interesse geltend machen. Ein berechtigtes Interesse fehlt z. B., wenn die Gegendarstellung offenkundig unwahr oder inhaltlich völlig belanglos ist.

39 Kommentare gepostet

  1. als hättest du es geahnt, passt irgendwie zu deinem YouTube-Statement „World Explorer: Darum berichten wir NICHT mehr! Nicko Cruises attackiert uns!“

    • Das es zu Beginn immer Mal nicht ganz so gut läuft ist normal, die Berichte der Augenzeugen sind allerdings schon heftig. Vielleicht wollte man uns auch nur schützen und deshalb den Zugang verwehren.

      • Das was du hier machst ist Rufmord, ich denke unter freier Berichterstattung kann man vieles laufen lassen, diesen Artikel jedoch nicht, da er keinerlei Belege enthält. Selbst die Mängelliste am Ende ist größtenteils subjektiv und ebenfalls nicht belegt. Sei lieber vorsichtig mit solchen Artikeln.Im professionellen Bereich hat soetwas nichts zu suchen.

        • Die Mängelliste liegt mit unterschrieben von Nicko Cruises vor. Ebenfalls diverse Aussagen von zahlenden Gästen an Bord und Gästen die das Schiff verlassen haben. Vielleicht ist es am Ende dann doch einfach nur eine Tatsachenbehauptung von Bord, von Gästen die diese Reise gebucht haben und nun ihren Unmut ausdrücken. Aber ich freue mich, das Du Nicko Cruises zur Seite stehst. Schöner wäre es allerdings wenn das Schiff funktionieren würde und die Gäste glücklich sind, im übrigen auch für Nicko Cruises – da hat man mehr von, als von warmen Worten.

        • Unsere Eltern sind an Bord des Schiffes. Die Bilder, die sie mir geschickt bzw. über Status geteilt haben, passen dazu: ein Pool, der sich übers Oberdeck ergießt, Tabletten werden verteilt, sie wirken völlig konsterniert.
          Bei Reisen passiert immer mal etwas. Meine Eltern versuchen aber immer, jedwede Situation zu meistern und sich die Urlaubslaune nicht verderben zu lassen. So unglücklich habe ich sie nie erlebt.
          Wenn Nicko Tours nun behauptet, die hoch gelobten Stabilisatoren würden korrekt funktionieren, dann versenken sie den Kahn am besten gleich.

  2. Auch wir sind in Esbjerg ausgestiegen. Der Hauptgrund war für uns nicht das gerade noch akzeptable Essen (höchstens 3 Sterne-Niveau) und der verbesserungswürdige Service in den Bars und Restaurants, sondern die extrem unruhige Lage des Schiffs bei etwa Windstärke 7. Wir haben etwa 15 Hochseekreuzfahrten gemacht und hatten nicht immer gutes Wetter. Aber noch kein Schiff hat so gerollt wie dieses. Man musste befürchten, aus dem Bett zu fallen.
    Wichtig erscheint uns aber diese Information: Weder im Prospekt noch in den Reiseunterlagen war ein Hinweis zu finden, dass an den Zielorten getendert werden musste. Auch in der 2 Tage vor Beginn zugesandten Information über die geänderte Streckenführung (umgekehrte Reihenfolge und verkürzte Aufenthaltszeiten auf Sylt und Amrum) war KEIN Hinweis auf das Tendern zu finden. Man kann als Gast dann davon ausgehen, dass Häfen angefahren werden. Erst an Bord erfuhr man vom Tendern, was dann wetterbedingt nicht möglich war. Der dann angestrebte Ausweichhafen Esbjerg wurde dann aber mit einer „Geschwindigkeit“ von 4-5 Knoten innerhalb von 19 Stunden erreicht. Während der ganzen Zeit lag das Schiff extrem unruhig, so dass eine Teilnahme am Bordleben für uns nicht möglich war. Man hätte das Ziel problemlos bei normaler Geschwindigkeit (nicht Höchstgeschwindigkeit!) in maximal 6 Stunden erreichen können. Um die Zeit „totzuschlagen“ und wohl auch aus Kostengründen hat man uns Passagiere mehr als 3 Mal so lang den Unbequemlichkeiten einer rauen See ausgesetzt. Das finden wir viel schlimmer als die anderen Probleme. Da wir bis zum Mittag in Esbjerg nicht wussten, wie es weiter gehen würde (Wir befürchteten ein ebenso rücksichtsloses „Zurückschleichen“ nach Hamburg mit denselben Schwierigkeiten) haben wir beschlossen, uns dem nicht auszusetzen und abzureisen. Ob die Stabilisatoren funktionierten, können wir nicht sagen. Es fühlte sich aber die ganze Zeit so an, als wären sie nicht vorhanden. Schuld daran mag auch die extrem langsame Geschwindigkeit gewesen sein, bei der Stabilisatoren möglicherweise uneffizient sind. In Übrigen wurde uns vor Helgoland gesagt, man fahre erst umn 17 Uhr ab. Fast unmittelbar nach der Durchsage (14 Uhr) fuhr man dann aber schon los. Dabei schwappte der Pool an Deck geradezu spektakulär über. Die Gäste, die daneben an den Tischen saßen, mussten sich in Sicherheit bringen. Der Pool war zu diesem Zeitpunkt NICHT gesperrt. Zum Glück war niemand darin, was eine Katastrophe gewesen wäre. Bei diesem unserem kurzen Aufentalt an Deck konnten wir niemanden vom Personal sehen!

    • UPDATE: Nach einem 2-seitigen Schreiben (sachlicher Mängelbericht) über unser Reisebüro an Nicko-Cruises haben wir nach etwa 3 Wochen eine freundliche Antwort bekommen. Man hat uns eine wirklich großzügige Erstattung angeboten, die als Reisegutschein sogar noch etwas beser ausfiel. Wir werden den Reisegutschein akzeptieren und ihn bei einer schon für das nächste Jahr gebuchten Flusskreuzfahrt bei Nicko-Cruises eintauschen. Das wird dann die 6. Kreuzfahrt mit Nicko-Cruises werden. Bis auf die Kreuzfahrt mit der World Explorer waren wir auch immer leidlich zufrieden. Wir sind mit der kulanten Regelung seitens Nicko-Cruises sehr zufrieden. So muss es auch laufen, wenn es denn mal daneben gegangen ist. So gewinnt man im Nachherein als Kunde wieder neues Vertrauen in den Veranstalter!

  3. Guten Tag. Ich kenne den Verfasser des Artikels nicht. Leider ist der Artikel völlig korrekt! Auch wir sind am 16.09.2019 von Bord gegangen. Es stimmt gar nichts auf diesem Horror-Schiff. Ich hatte Angst um Leib und Leben! Ich habe dutzende Kreuzfahrten gemacht und mich noch nie auf einem qualitativ so schlecht gebauten Schiff so unsicher gefühlt! Kabelschächte sind tagelang frei zugänglich für jeden, Anker knallen nachts gegen die Bordwand so dass niemand schlafen kann, das Essen ist weit unter Kantinen Niveau, von 5 Sternen kann weder bei Essen, noch Getränken die Rede sein! Das meiste im Katalog entsprach nicht der Realität. Alle 3 Häfen (Sylt, Helgoland, Amrum) dachten alle Passagiere werden da ja ein „kleines“ Schiff dann natürlich auch im Hafen angelaufen! An Bord heiß es aus einmal wir liegen auf Reede und es wird getendert. Das hat ja dann auch nicht stattgefunden. Das was viele Menschen jedoch verärgert ist dass katastrophal überteuerte Preis-Leistungs-Verhältnis. Es werden Europa 2 Preise genommen jedoch unter MSC Standard geboten. Das ist gelinde gesagt „Verarschung“ oder mit dem BGB ausgedrückt grenzt es an Irreführung und Betrug. Wir gehen nie mehr an Bord solch kleiner Schiffe und fordern eine Reisepreisrückerstattung.

  4. Ich habe den Geruch des Bades dort immer noch in der nasse als wenn man 6 – 7 Tage nasse Handtücher. Irgendwo zerknült liegen liegengelassen hat .erhebliche haccp Mängel .ich wollte einen Tee trinken vor Helgoland .da habe ich zuhören bekommen an der Rezeption sie könnte nichts dafür das keine Becher da sind es sind zu viele Gäste an Bord und der Service kommt nicht hinterher welche hinzu stellen .also bin ich an die Bar gegangen um. Dort einen Tee zubekommen.da habe ich halt gesehen das der Bar Mann fassbier aus der Dose einschenkt .ansonsten.stimmt die Mängel Liste von uns .ich gehöre zu der Gruppe die das Schiff freiwillig verlassen

  5. Wir haben mit 5 Gästen – 3 Kabinen – das Schiff in Esbjerg nach 2 schlaflosen Nächten, am Ende unserer Nerven, verlassen.
    Die Mängelliste ist einwandfrei und kann noch gern ergänzt werden. Selbst der Cruise Direktor sagt – O-Ton – wir sind noch sehr weit von einem 5 Sterne Schiff entfernt. Ein umfangreiches Schreiben an die Reederei ist unterwegs. Das Schiff muss dringend in die Werft und fertig gestellt werden. Mir tut es sehr leid um meine Kunden.

  6. Der Griff nach fünf Sternen war ein Griff – ins Leere
    – Anmerkungen zu einer Seereise auf ‚MS World Explorer‘ –

    Sonntag, 8. September, Einschiffung. Laut unseren Reiseunterlagen liegt die ‚MS World Explorer‘ an der Überseebrücke in Hamburg für uns bereit zur Einschiffung. Viertel vor drei, etwa, sind wir dort. Und tatsächlich liegt da… – Nein, nein, nicht ‚Mein Schiff‘, sondern kein Schiff.
    Nanu! Was ist das jetzt?
    Etwas verdutzt schauen wir uns um nach einem dienstbaren Geist vom Schiff oder vom Reiseveranstalter. Da wird ja wohl einer sein, der uns aufklären kann, was es mit ‚Kein Schiff‘ so auf sich hat.
    Pustekuchen. Da sind zwar eine Menge Leute unterwegs, heute, an diesem sonnigen Herbstsonntag, aber keiner ist dabei, der das leicht zu erkennende Logo von ‚Nicko Cruises‘ in die Höhe hält.
    Das ist die Höhe, oder?
    Mein Blutdruck ist jedenfalls dahin unterwegs.
    Aber, hilft ja nix, wir müssen den verdammten Pott jetzt finden, sonst fährt er ohne uns ab. Drei Stunden haben wir Zeit dazu, denn um achtzehn Uhr sollen die Leinen losgehen.
    Na gut, wir hätten sieben Stunden gehabt, aber das ist eine andere Geschichte.
    Zunächst mal lautet die Jackpot-Question: „Wo in diesem gerade nicht sehr kleinen Hafen finden wir ‚MS World Explorer‘?“
    Fangen wir also an zu suchen. Das nächstgelegene wäre das sogenannte ‚Hamburg Cruise Center‘ am Grasbrook. Ein bißchen kennen wir uns in Hamburg aus. Zum Glück. Das sind nur schlappe anderthalb Kilometer zu laufen, das schaffen wir, da wir – wieder zum Glück – nur Handgepäck dabeihaben. Also: Vorwärts, marsch, marsch!
    Etwas verschwitzt nach dem Fußmarsch kommen wir an dieser Stapelcontainerbude an. Und – zu unserem großen Glück – da liegt das Schiff. Halleluja!
    Eingestuft mit fünf (in Worten: 5) Sternen. Nicht zuletzt wegen der Perfektion des Services.
    Quod erat demonstrandum.
    Naja, also hätte da an der Überseebrücke einer gestanden, der uns verraten hätte: „Nä, nich hier, sondern da“ und uns dann zielgerichtet losgeschickt hätte, dann hätt’s dafür vielleicht einen Stern gegeben. Für fünf Sterne hätte ich allerdings erwartet, daß uns dort jemand mit einem Glas Champagner empfangen hätte, der à tempo wortreich um Entschuldigung bittet und uns dann einem bereitstehenden Limousinenchauffeur überantwortet, welcher uns zum richtigen Liegeplatz speditiert hätte.
    So waren das Null Sterne.
    Das Ende vom Lied, nachdem ich dieses der Zahlmeisterin an Bord zu Gehör gebracht hatte, war eine Erklärung ihrerseits mit den Worten (ich zitiere): „Ja, kann ich nich ändern. Wenden sie sich an Nicko Cruises!“
    Ich war überwältigt von soviel Anteilnahme.
    Fünf Sterne Service eben.

    Gut, machen wir weiter mit dieser Nicko-eigenen Auffassung von Fünf Sterne Service.
    Durch ein Treppenhaus der eher schlichteren Art – Fußboden- und Stufenbelag sahen so aus, als ob ein Fußbodenlegerlehrling daran für sein Gesellenstück geübt hätte, der Versuch allerdings schiefgegangen war. Zum Glück hatte er nur billige Materialien verwandt, da war’s dann nicht so schlimm – gelangte man auf das Deck, auf dem die Kabinen lagen. Der Teppichboden auf dem Gang davor hatte schon bessere Zeiten gesehen, er war an einigen Stellen bereits dabei, sich in Wohlgefallen aufzulösen. Kein Wunder, hatte das Schiff doch auch schon mindestens drei Fahrten auf dem Buckel, da gerät selbst der beste Teppichboden so ganz allmählich aus der Fasson, oder?
    Die Kabine immerhin entsprach den Erwartungen. Okay, abgesehen jetzt mal von dem fehlenden Obst und dem Fläschlein gut gekühltem Begrüßungssekt, das man – laut den Fünf-Sterne-Kriterien der DEHOGA – selbstverständlich erwarten darf. Obst war nicht, aber das gekühlte Fläschlein vielleicht in der Minibar. Die gab’s nämlich immerhin. Allerdings beinhaltete sie nichts weiter außer gut gekühlter Luft.
    Willkommen auf einem Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff.

    Dann kommt’s, das erste Abendessen an Bord.
    Nein, ein ‚Abendessen‘ erwarten wir nicht. Auf einem Fünf-Sterne-Schiff erwarten wir ein ‚Dinner‘. So mit einer Speisenkarte, die jedem Gast überreicht wird, nachdem er Platz genommen hat und aus derem reichhaltigen Angebot er sich etwas aussucht, nachdem der Getränkekellner hurtig davonhuscht, um die zuvor aufgegebenen Getränkewünsche zu erfüllen.
    Nix da. Speisenkarten gibt’s nicht. Man bediene sich bitte am Buffet. Und vor den Wein hat der Kellner das Wasser gestellt, das er unaufgefordert in die Gläser kippt. Manchmal auch über den ganzen Tisch rüber, wenn das Glas auf der anderen Seite steht.
    Also gut. Kein Fünf-Sterne-Dinner also, sondern die heiße Schlacht am kalt-warmen Buffet.
    Und so eine Art Schlacht ist es wirklich.
    Das Buffet ist viergeteilt (von Backbord nach Steuerbord). Ein Viertel, dann ein Gang, dann das zweite Viertel, das dritte Viertel gegenüber, wieder ein Gang und dann das vierte Viertel. Die Gänge bieten ausreichend Platz für ranke, schlanke, flinke und geschmeidig bewegliche Enkelkinder, bei den an Bord befindlichen Großeltern hingegen gibt es in den Gängen Verstopfung. Und zwar noch bevor der erste Bissen seinen Weg in den Magen gefunden hat. Da trifft ein Wohlstandsbäuchlein auf ein etwas ausgeprägteres Hinterteil, und schon geht garnix mehr. Das Wohlstandsbäuchlein möchte hüben zur Suppe, während das Hinterteil nach drüben zum Salat strebt. Das funktioniert aber nur, wenn beide bereit sind, die blauen Flecken in Kauf zu nehmen, die sie sich zwangsläufig durch den Zusammenstoß in der Mitte der Buffetgasse zuziehen.
    Merke also: Die Nahrungsbeschaffung auf diesem Fünf-Sterne-Schiff ist eine qualvolle, zuweilen schmerzhafte Angelegenheit.
    Zumal die Lebensmittel auf dem Buffet nach den Regeln der Chaostheorie verteilt sind. Ein System ist darin jedenfalls nicht zu erkennen. Was die Anzahl der Wohlstandsbäuchlein-Hinterteil-Kollisionen ins Astronomische treibt.
    Nun ja, die Nahrungsbeschaffung ist eben eine anstrengende Sache. Das ist in der Tierwelt nicht anders als auf einem Fünf-Sterne-Schiff. Allemal, wenn’s auch noch über mehrere Gänge gehen soll, was dann naturgemäß mit mehreren Besuchen am Buffet einhergeht.
    Ebenso wie mit einer Knappheit an Besteck. Eingedeckt war für Vorspeise, Suppe und Hauptgericht. Fertig. Falls es nun jemand nach einer zweiten Vorspeise gelüstet, hat er ein Problem. Das Vorspeisenbesteck ist weg. Und das Fünf-Sterne-Personal verabsäumt es leider, neues unaufgefordert vorzulegen. Vermutlich, weil es nicht weiß, nach welcher Art von Besteck der Gast denn nun verlangt. Unser Kellner brachte jedenfalls nach Aufforderung ein in eine Serviette eingerolltes Bestecksortiment, bestehend aus einem Vorspeisen-Messer, einer Hauptspeisen-Gabel und einer Anzehl verschieden großer Löffel, die er allesamt mit einer eleganten Bewegung auf den Tisch kullern ließ. „Sucht Euch was aus“, sollte das wohl heißen, denn als das Besteckabladen beendet war, entschwand er hurtig.
    Guten Appetit auf einem Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff.

    Na gut, das war jetzt der erste Abend an Bord, da wollen wir doch mal nicht so kleinlich sein. Obwohl, wenn ich so über das Fünf-Sterne-Ranking nachdenke… – Schwamm drüber.
    Heute wird’s besser, denn heute ist Captain’s Gala mit dem traditionellen Welcome-Dinner. Die Herren im feinen Tuch, die Damen mit ihrem Geschmeide, Cocktails, Häppchen und wärmste Begrüßungsworte of ‚The Ship’s Master‘ vorneweg.
    Dann das Dinner. Rinderfilet war angekündigt. In der Karte, in der Theorie. In der Praxis erwies sich dieses Rinderfilet dann als ein Stück Fleisch, von dem man vermuten mochte, daß es seit den ersten Testläufen der Küchengeräte bereits in der Backröhre schmorte. Eine wunderbare Fleischscheibe, wunderbar geeignet zum Besohlen von Wanderschuhen, zum Verzehr weniger empfehlenswert.
    Meinen diesbezüglichen Hinweis an den Maitre quittierte dieser mit der Bemerkung, auf der Karte habe Rindfleisch gestanden, und solches sei auch serviert worden. Den Untertitel: „Filet“ unterschlug er geflissentlich, so daß es eines weiteren Hinweises meinerseits bedurfte, nebst unwiderlegbarer Beweisführung mittels eines kritischen Blickes in die Speisenkarte. Geholfen hat es mir nicht, denn ein Filetsteak blieb aus. Dafür fand ich dann allerdings am dritten Tag der Reise den Begrüßungssekt auf meiner Kabine. Mit besten Grüßen vom Maitre.
    Noblesse oblige auf einem Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff.

    Kommen wir zum Fünf-Sterne-Service. Es ist unbedingt festzuhalten, daß das Servicepersonal an Bord sich ausschließlich aus sehr freundlichen, netten und bemühten Leuten zusammensetzte. Einziges Manko: Sie hatten allesamt nicht den Hauch einer Ahnung von ihrem Beruf (wie mit dem Vorlegen des Bestecks bereits eindrucksvoll bewiesen). Fünf Sterne? – Vergiß es, aber ganz schnell!
    „Bordsprache: Deutsch“, war im Katalog zu lesen. Ein weiterer Beweis dafür, wie geduldig doch Papier sein kann. Gut, nahezu sämtliche Kellner waren in der Lage, bis zehn zu zählen und dem Gast den tageszeitgemäßen Gruß in der annoncierten Bordsprache zu entbieten. Aber das war’s dann auch schon. Die Interpretation der in der Bordsprache gehaltenen Speisenkarte bereitete schon ungeahnte Schwierigkeiten, von einer Bestellaufnahme in dieser Sprache gar nicht erst zu reden.
    Englisch ging. Einigermaßen. Meistens. Denn wenn gelegentlich ein Kellner beim Gebrauch dieser Sprache diesen ‚Opel-mit-Standlicht‘-Blick zurückwarf, dann wußte man genau: Der Kerl kann auch kein Englisch. Blieb also nur, flugs einen Kollegen herbeizuwinken, um dann mit diesem gemeinsam den Wunsch des Gastes zu analysieren. Was natürlich noch lange nicht bedeutet, daß dieser auch erfüllt wird. So weit geht der Fünf-Sterne-Service an Bord von ‚MS World Explorer‘ dann doch nicht.

    In den Bars lautete die Parole: „Haben wir nicht an Bord.“ Bier vom Faß gab’s aus der Dose, weil Faßbier „haben wir nicht an Bord“. Piña Colada konnte nicht serviert werden, denn Kokosmilch „haben wir nicht an Bord“. Bitter Lemon with Ice? – Bedaure „haben wir nicht an Bord“. Hatten sie wohl. Es befand sich in einem Container, der vergessen achtern auf dem Heli-Pad herumstand. Es dauerte nur eine geraume Zeit, bis die Verantwortlichen das bemerkt hatten.
    Beim traditionellen ‚Bayerischen Frühschoppen‘ äußerte sich das „O-zapft is!“ ebenfalls in dem stimmungsvollen Aufreißen von blechernen Bierkonserven. Wenigstens wurde dessen als ‚Pils‘ gekennzeichneter Inhalt in Weißbiergläsern serviert. Weißwürscht gab’s auch. Nur leider nicht den süßen Senf dazu, denn den „haben wir nicht an Bord“. Haben Sie schonmal Weißwürste mit mittelscharfem Allerweltssenf probiert? – Ekelhaft! Aber so ist das eben, mit dem Fünf-Sterne-Service.
    Zu dem übrigens auch der Alkoholentzug gehört. Solchem wird man nämlich unterzogen, sollte man, zu fortgeschrittener Stunde, in der Bar sitzen und auf die Idee kommen, einen Drink bestellen zu wollen. Na gut, Kellner sind da, und sie laufen auch dienstbeflissen herum. Nur Bestellungen nehmen sie keine auf. Auch nicht auf Aufforderung. Anscheinend gehört es seit Neuestem zum Fünf-Sterne-Service, daß der Gast gehalten ist, zur Theke zu laufen, sein Getränk dort einzufordern und es nach eventuellem Erhalt selbsttätig zu seinem Platz zu tragen. Wie in einem englischen Pub.
    Dessen abhold, wollten wir diesen Umstand höherenorts zu Protokoll geben. Ging aber nicht, denn die Rezeption des Schiffes ist lediglich zwischen sieben Uhr am Morgen und dreiundzwanzig Uhr am Abend besetzt. Davor oder danach wende man sich bitte an den Wachhabenden auf der Brücke. Na gut, der wird sich vermutlich brennend für die Befindlichkeiten der Hotelgäste interessieren, sofern er überhaupt in der Lage ist, diese zu verstehen, sollten sie in der Bordsprache vorgetragen werden.
    Aber gut, wenn man schon in der Bar nicht bedient wird und auch die Minibar nichts hergibt außer kalter Luft, kann man sich ja immer noch beim Zimmerservice etwas bestellen, der ja, den Kriterien der DEHOGA zufolge – ebenso wie die Rezeption, notabene – vierundzwanzig Stunden lang verfügbar ist. Theoretisch. Praktisch aber gibt’s überhaupt keinen Room-Service. Nicht bei Tag und nächtens schon gar nicht.
    Entsprechend dem hausgemachten Fünf-Sterne-Standard.

    Sicherlich wissen Sie schon, daß das Rauchen und der Genuß von Hochprozentigem der Gesundheit abträglich ist, oder? Die Gewohnheiten auf ‚MS World Explorer‘ sind an dieser Warnung ausgerichtet. Jedenfalls in der Cigar-Lounge. Diese ist ein mäßig gemütlich eingerichteter Salon, in deren wandfüllender Vitrine edle Zigarren und feine Spirituosen ausgestellt sind. Eine auf den Tischen ausgestellte Karte weist darauf hin, daß man solche gesundheitsschädlichen Substanzen auch käuflich erwerben kann. Theoretisch. Praktisch allerdings gibt es niemanden, der sie einem auch verkaufen würde. Ergo bleiben die feinen Zigarren in ihren Kistchen und die edlen Hochprozentigen in ihren Flaschen. Wo sie hingehören.
    Immerhin, Rauchen ist in der ‚Cigar-Lounge‘ schon erlaubt. So man sich seine Rauchwaren selbst mitbringt. Tut man solches, beispielsweise nach dem Frühstück, so trifft man dort auf alte Bekannte. Die Kippen der Zigaretten nämlich, die man tags zuvor nach dem Abendessen konsumiert hat, befinden sich nach wie vor in den Aschenbechern. Übervolle Aschenbecher auszuleeren obliegt in der Regel dem verachtenswerten Genußraucher selbst.
    Auch die Versorgung mit Getränken ist Sache des Gastes. Dürstet es den Raucher in der ‚Cigar-Lounge‘, ist er meinstenteils gehalten, sich sein Getränk in der nächstgelegenen Bar zu besorgen, so er denn einen Barkeeper findet, der es ihm auch verkauft.
    Soweit zur Fünf-Sterne-Gesundheitsvorsorge.

    Als nächstes sollten wir jetzt vielleicht von der Reiseroute reden. Tun wir aber nicht. Eine solche wurde zwar im Katalog angekündigt, theoretisch, also auf geduldigem Papier, fand dann aber in der Praxis nicht statt. Wegen eines Motors, der auf der vierten Fahrt nach Inbetriebnahme, vermutlich altersbedingt, seinen Geist aufgegeben hatte. Dadurch war es dem Kapitän verwehrt, sein Schiff mit voller Kraft laufen zu lassen, welche nötig gewesen wäre, um die angekündigten Anlaufhäfen planmäßig anzufahren.
    Stattdessen kamen die Fünf-Sterne-Kreuzfahrtgäste in den Genuß einer mehrtägigen Nordseerundfahrt mit etwas weniger als halber Kraft, bevor das Schiff den nächsten Hafen anlaufen konnte, in dem man dem maladen Motor maschinenmedizinische Hilfe zukommen lassen konnte. Nach Hause ging’s dann immerhin mit voller Kraft.

    Fazit:
    Die Reise auf ‚MS World Explorer‘ war ein Fiasko, wie ich es auf vierunddreißig vorangegangenen Kreuzfahrten nicht auch nur annähernd erlebt habe.
    Von weitem betrachtet ist das Schiff eine Schönheit, aus der Nähe gesehen erweist es sich als ein schludrig zusammengeschusterter, halb fertiger Seelenverkäufer. Der Service an Bord ist eine glatte Katastrophe, weil das Personal vom Service in der Gastronomie soviel Ahnung hat wie ein Goldhamster vom Oberhemdenbügeln. Ausgebildete und der Bordsprache kundige Kellner? – „Haben wir nicht an Bord“. Vom Fünf-Sterne-Standard ist das Schiff soweit entfernt wie die Erde vom Mars. Das einzige, was dem Fünf Sterne-Standard entspricht sind die Preise. Auch die Sicherheit läßt zu wünschen übrig, weil alle Sicherheitshinweise, wie beispielsweise die an der Kabineninnentür befindlichen, die auf Sammelstationen und Rettungsboote hinweisen, samt und sonders in englischer Sprache verfaßt sind. Bordsprache: Deutsch? – Vergiß es!
    Wenn es Sie also nach einer Zwei-Sterne-Kreuzfahrt gelüstet, für die Sie gerne einen Fünf-Sterne-Preis berappen möchten, dann sollten Sie unbedingt bei Nicko-Cruises eine Reise buchen, auf ‚MS World Explorer‘. Oder auch auf ‚MS World Exporer‘, wie die Slides der Power-Point-Presentations betitelt waren. Nicht mal das mit der Rechtschreibung haben sie hingekriegt…

    • Lieber Herr Wolf – ich musste ob der genialen Formulierungen mehrfach lauthals lachen, auch wenn das Ganze zum dauerhaften Heulen anmutet – gibt es denn schon irgendeine Reaktion des Mangements an Bord oder an Land? Oder fällt das auch in die Rubrik „das haben wir nicht…“?
      Ich wünsche für die sicherlich stattfindende 36. Fahrt mehr Spaß und vor allem mehr Service und Erholung und und und und

    • Lieber Herr Wolf, vielen Dank für diesen Bericht, der treffender nicht sein könnte. Verwunderlich ist, dass bereits wieder ein Maschinenschaden vorlag, denn genau 6 Tage zuvor hat „World Explorer“ ebenfalls mit nur einem Motor Hamburg Richtung Norwegen verlassen, auch da wurden fast nur Erstazhäfen angelaufen und ein angeblich eingeflogener Techniker hatte doch alles bestens repariert? Amüsant fand ich auch Uhre Bemerkungen zu den Weißwürsten, sie haben dabei noch Glück gehabt, in vorherigen Reisen wurden sie entweder wie Bratwürste gebraten, und nachdem man dem englische Chefkoch erklärt hatte, dass man sie kocht, hat er sie dick in Kraut und Zwiebeln eingebettet, es war widerlich.
      Auch den Vorrednern muss ich Recxht geben, es ist nicht mal 2 Sterne wert und Punkt.

    • Das ist ja mal eine echte Story, die schmunzeln, aber auch den Kopf schütteln lässt. Schön, wenn jemand diese Misere mit so viel Humor gewürzt präsentieren kann. Die Facts sind auch so tierisch ernst. Danke dafür!

    • Im Zeitalter von Internet hat das Krisenmanagement von NickoCruises vollkommen versagt. Es war doch klar, dass die Mängel nicht unter die Decke gekehrt werden können. Hier hätte man offensiv mit den Medien und den Gästen umgehen müssen. Dann wäre wohl noch etwas positives hängen geblieben, aber sich mit Abmahnungen zu wehren ist natürlich nicht sonderlich schlau. Das Design sieht im Video wirklich sehr gelungen aus und diese Form der Kreuzfahrt könnte sogar die Zukunft für Vielfahrer sein, die die Kanaren schon 15 mal gesehen haben. Ich als neutraler Leser / Seher, was soll ich jetzt von der ganzen Geschichte halten…. erst mal Finger weg.

  7. Wenn es nicht so tragisch wäre, müsste man wohl laut lachen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das ganze Dilemma mit so viel Humor hinnehmen hätte können.

  8. Wär mal interessant zu erfahren, was denn so eine Schifffahrt gekostet hat. Bei Bestpreis, billig, billig für € 399.–
    Sollten die Gäste nicht ***** Service erwarten.

  9. Überaus schön geschrieben, ich bin mir sicher sie werden mein Buch „Whisky on Bord“ lieben, wenn es 2020 auf den Markt kommt, es beschreibt den ganz normalen Wahnsinn an Bord von Kreuzern, auch von 5* Dampfern. Solche Zustände habe ich noch nicht erlebt, bin fast geneigt mir ein funktionierendes Rettungsboot zuzulegen und mal mit Nicko zu reisen. Nur um mein Buch zu vervollständigen. Ich liebe Kreuzfahrten trotzdem, bin lange an Bord gewesen, sowohl als Angestellter als auch in der Funktion „Passagier“, sprich ich liebe auch unsere Schrulligkeiten als Passagiere, die sind nämlich auch nicht ohne. Meine 5* Empfehlung ist die Europa, ACHTUNG, nicht die Europa 2. Diese entspricht nicht der Tradition, die wir offensichtlich beide lieben, mit Käptn´s Dinner etc. Es sei denn sie suchen nur den Luxus, ohne Krawatte und Fliege. Weiterhin möchte ich Ihnen eigentlich, um bei der Wahrheit zu bleiben, ähnliche Reisen wünschen, nicht, weil ich Ihnen böse bin, oder Ihnen böses wünsche, aber sie schreiben einfach so wunderbar, Danke! Ach was solls, Danke und in Zukunft schönere Reisen.

    • Herr Jacobsen: Volltreffer. – Was die “Europa” angeht. Meine Frau und ich sind insgesamt sechsmal mit einem Schiff diesen Namens gefahren. Die erste Reise, noch mit der „Europa-IV“ (der ehemaligen „Kungsholm“), war unsere allererste Kreuzfahrt überhaupt und unsere Hochzeitsreise. Im September 1980, ein Jahr, bevor Hapag-Lloyd sie außer Dienst gestellt hat. In der Kabine 101d, das weiß ich noch ganz genau. Mit Doppelstockbetten. Nicht sehr nachwuchsfördernd, aber wir haben das irgendwann trotzdem hingekriegt, wenn auch nicht an Bord der „Europa“.
      Irgendwann folgte dann die „Europa-V“ noch unter Kapitän Bech, den sie später, weil er das Nachfolgeschiff an der Kaimauer in Kapstadt so gekonnt verbeult hat, „Kapitän Blech“ genannt haben. Die „Europa-V“ war ein wunderbares Schiff, auf dem wir oben in der „Clipper Bar“ irre viel Spaß gehabt haben. Mal abgesehen von den tollen Reisen, natürlich.
      In jüngerer Zeit folgten dann drei Reisen auf der „Europa-VI“, auf der es dann – leider – nicht mehr ganz so vornehm zuging wie auf den Vorgängerschiffen. Trotzdem waren es schöne Törns, und als sie auf der Fahrt von Stavanger nach Hamburg den ganzen Nachmittag neben uns herlief, haben wir uns angesichts des „World Explorer“-Fiaskos, sehnsüchtig gewünscht, der Franz Gruber (den kennen wir noch von der „Vistafjord“, können Sie sich das vorstellen?) möge uns doch ein Bötchen schicken, damit wir heim ins Reich kehren könnten. Leider hat er’s nicht getan.
      Naja, als kleiner Trost flatterte uns vorgestern aber ein Prospekt von Hapag-Lloyd Kreuzfahrten ins Haus mit den neuen Reisen. Eine davon hat meine Frau dann gleich mal gebucht. So! Ätsch, Nicko-Cruises!

  10. Der Griff nach fünf Sternen war ein Griff – ins Leere
    – Noch’n paar Anmerkungen zu einer Seereise auf ‚MS World Explorer‘ –
    Also Kinners, jetzt wollen wir aber mal die Kirche im Dorf lassen. Der ‚Sturm‘, von dem hier gelegentlich die Rede ist, war bestenfalls ein ‚Stürmchen‘. Gut, es herrschte unruhige See, aber ob die Wellen jetzt tatsächlich vier bis fünf Meter hoch waren, das kann man mit einem Blick von Deck-7, aus etwa fünfzehn Metern Höhe über dem Wasserspiegel, schlecht abschätzen. Und selbst wenn, dann ist das immer noch nix Besonderes. Da hab ich, weiß Gott, schon ganz andere Stürme auf See erlebt, Tisch abräumen im Restaurant und jede Menge zerbrochenes Geschirr inklusive, wovon in diesem, unserem Fall keine Rede sein kann.
    Und was die Stabilisatoren angeht, naja, das Schiff ist tatsächlich ungewöhnlich stark gerollt, so daß auch bei mir der Verdacht aufkam, die Stabilisatoren seien gar nicht ausgefahren. Aber ob das nun tatsächlich so war, kann ich nicht beurteilen. Möglich immerhin, daß die Dünung von querab zum gelaufenen Kurs kam, und dann rollt ein Schiff eben. Isso, Stabilisatoren oder nicht.
    Ob man bei der Dünung vor Helgoland jetzt ausbooten konnte oder nicht, ist Ansichtssache. Kapitän Thilo Natke hätte es vielleicht gemacht, Kapitän Amadeu Albuquerque hat sich dagegen entschieden. Das kann ich nachvollziehen, denn der Tango, den die Tenderbötchen vor der Landeplatform getanzt haben, war nicht von schlechten Eltern. Gut möglich, daß dabei eventuell einer über die Kante gegangen wäre. Und DAS Geschrei hätte ich dann aber mal hören wollen.
    Daß einige möglicherweise aus dem Bett gepurzelt sind, ist allerdings weniger dem Wellengang als den Matratzen geschuldet. Meiner jedenfalls. Die war nämlich in etwa so geformt wie die Alpen. Südlich des Alpenhauptkamms – will sagen, backbords des Matratzenhauptkamms – ging’s nämlich abwärts in Richtung Bettnachbarin, während es steuerbords des Matratzenhauptkamms über die Bettkante hinaus, Richtung Fußboden ging. Nicht allerdings, wenn man die ‚stabile Seitenlage‘ eingenommen hatte (kennt jeder aus seinem Erste-Hilfe-Kurs), denn dann lag man eben stabil, oben auf dem Matratzenhauptkamm und konnte sich von den Wellen sanft in den Schlaf wiegen lassen. Ging mir jedenfalls so.
    Also sollten wir mal aus einem Nordseestürmchen mal ebensowenig einen Sturm machen wie aus einem Furz einen Donnerschlag.

    Ein Wort noch zu den Ersatzanlaufhäfen Stavanger, Esbjerg und Bremerhaven; einesteils wegen ‚Maschine platt‘ und anderenteils wegen ‚See nicht ganz so platt‘. Also, was sich Schiffs- und Reiseleitung da geleistet haben, war aller Ehren wert. Immerhin ist es ihnen gelungen, innerhalb kruzer Zeit Liegeplätze zu organisieren und abenso auch für ein Ausflugsprogramm zu sorgen. Das hat zwar das auf dieser Reise Versäumte, dessentwegen die Reise hauptsächlich gebucht worden war, keineswegs aufgewogen, aber als kleines Trostpflästerchen kann man das schon gelten lassen. Der Fairness halber sollte das nicht unerwähnt bleiben. Weshalb ich auch das „Alles Scheiße“-Gekritzel, das ein mental minderbemittelter Vollpfosten auf einem diesbezüglichen Aushang der Reiseleitung hinterlassen hat, ganz und gar nicht nachvollziehen kann. Scheint mir jedenfalls ganz so, als ob sich auf diesem vermeintlichen Fünf-Sterne-Kreuzfahrtschiff auch ein vermeintlicher Fünf-Sterne-Passagier (vulgo: Vollidiot) eingefunden hätte. Aber gut, der liebe Gott hat eben einen großen Tiergarten.

    Das alles heißt allerdings noch lange nicht, daß diese Reise, alles in allem, nicht doch ein erstklassiges Fünf-Sterne-Debakel war.

  11. Zur Einordnung: Der Tagespreis liegt bei einer mittlerer Kabine bei 350 Euro pro Person also 700 Euro pro Tag und Kabine. Zudem siedelt Nicko das Schiff selbst im 5-Sterne-Bereich an.

  12. Lieber Herr Wepner,
    ich habe als interessierter Kreuzfahrer diese ganze Story und auch Ihren Livechat am gestrigen Abend
    verfolgt. Ich habe eine Frage an Sie: Haben Sie im tiefsten Innersten nicht die Sorge, dass Ihnen das ganze um die Ohren fliegt ?
    Sie legen sich nicht nur mit Nicko an, sondern mit der gesamten Branche. Glauben Sie im Ernst, dass da von den anderen keine Reaktion kommt ?
    In meinem langen Berufsleben habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sich nicht mit Leuten anlegen sollte, welche ganz andere finanzielle Möglichkeiten haben, jemanden „fertig zu machen“. … und dann steht man ganz schnell vor dem wirtschaftlichen aus.
    Das ist das reale Leben in der Wirtschaft, das sollten Sie eigentlich wissen.
    Denken Sie einmal darüber nach.
    MfG
    Ulrich

    • Hallo Ulrich,

      nun das Firmen es oft gleich sehen wie Du mit der Finanzkraft ist mir durchaus bewusst, aber soll man sich deswegen weg bücken und sich entschuldigen, dafür dass man eine ordentliche Berichterstattung macht? Dafür das ich zahlenden Gästen die Möglichkeit gebe sich mitzuteilen? Ich denke das wäre falsch. Ich habe nie eine Schönwetter-Berichterstattung gemacht und werde es auch nie tun, dafür bin ich nicht der Typ. Ich stehe auf die Wahrheit, auf Ehrlichkeit auch wenn sie mal wehtut. Kein Produkt ist perfekt und Stillstand ist tödlich, insofern denke ich nicht, dass es falsch ist auch die Schattenseiten darzulegen, davon profitiert am Ende jeder, die Firmen genau so wie die Kunden.

      Sicher ist es korrekt, das diese Firmen mehr Geld haben, aber Geld ist nicht alles im Leben, ich stehe durchaus zu dem was ich tue und das aus Überzeugung und wenn ich damit rechtlich etwas falsches tue, dann stehe ich auch dazu. Wir werden hierzu sicherlich auch die Community fragen ob sie sich beteiligen will, ich rechne mit 5-stelligen Kosten, mittlerweile sind wir in dem einem Fall bei drei verschiedenen Kostennoten und ich sehe da ehrlicherweise auch noch kein Ende.

      Für mein Empfinden habe ich nichts gemacht, weshalb sich „Andere“ angegriffen fühlen können, ich habe diverse Bedenken geäußert und meine Meinung geäußert, das ist in Deutschland erlaubt und das werde ich so auch weiterhin tun, das damit nicht jeder einverstanden ist gehört eben auch dazu.

      Es ist aber nicht so, dass alles was man per Anwalt angreift, rechtlich auch korrekt ist, will heissen das man Menschen auch gezielt wirtschaftlich schädigen kann, in dem man sie in diverse Verfahren reinzieht. Ob das nachher gut oder schlecht ausgeht weiss Niemand, aber gewinnen kann dabei Niemand, da bin ich mir recht sicher.

      Mich kann es die wirtschaftliche Existenz kosten, ob sich damit dann eine Firma rühmen will weiss ich nicht, es ändert ja letztlich nicht das was passiert ist und was von zahlenden Gästen mitgeteilt wurde. Dann schreibe ich das vielleicht nicht mehr hier, sondern dort – am Ende wird sich nicht viel ändern denke ich, egal wie der Ausgang der Sache sein wird.

      • Hallo Pascal,
        habt Ihr denn keine Rechtschutzversicherung ?
        Diese ist zwar nicht ganz günstig, aber wenn man in dieser Branche öffentlich tätig ist,
        sollte man sich damit doch absichern.
        Gruß
        Schecki

        • In dem Fall greift keine Rechtsschutzversicherung. Die greifen bei Abmahnungen nicht da diese ja recht willkürlich sein können und deren Streitwert immer variabel angegeben werden kann wie man das erstmal möchte.

  13. Hallo,

    ich bin wahrlich kein Fan von „Schiffe-und-Kreuzfahrten.de“.

    Für mich zu stark am Massenmarkt orientiert und zu wenig Interessantes zum 5-Sterne-Segment. Und zum Livechat (habe mir nur Teile angeschaut): Einer Bratwurst kann man durchaus Unterschiede anmerken, ob sie von einer Imbissbude stammt oder aus einer Sterne-Küche. Möchte aber weder zu diesem Punkt noch zu e-Bikes jetzt eine Diskussion beginnen.

    Gestehe auch offen, dass mir der Argumentationstil von Pascal Wepner oft eher fremd ist.

    Warum ich trotzdem hier schreibe:

    Was bleibt von unserer Demokratie übrig, wenn jeder seine kritischen Meinungsäußerungen nur danach ausrichtet, wie finanzstark der Kritisierte ist?

    Gerade eben erleben wir, was eine Schülerin mit anfangs einem Pappschild alles auslösen kann. Und die Finanzkraft der deutschen Automobilkonzerne war auch nicht ausreichend, einige ihrer Manager vor Untersuchungshaft zu schützen.

    Warten wir als ruhig mal ab, wie die Sache vor Gericht weitergeht (falls es überhaupt dazu kommt). Nicko cruises zumindest wird niemanden per Gerichtsbeschluss auf die World Explorer zwingen können. Ich selbst habe vor, als gebuchter Kunde am 4.Oktober das Schiff in Lissabon (sollte es nach dem Werftaufenthalt tatsächlich dort sein) das Schiff freiwillig zu betreten
    und erwarte ein einmaliges nicko-Kreuzfahrterlebnis.

    • Hallo Gerd, danke für deinen Kommentar. Ich erinnere mich an eine Konversation hier, in der wir etwas zerstritten waren bzgl. der Auslieferung, da ich Nicko zur Seite gesprungen bin, es war wie man akut sieht ein Fehler, dafür erst einmal meine Entschuldigung.

      Um deine Bratwurst aufzugreifen, auch bei Imbissbuden gibt es qualitativ sehr hochwertige und sehr schäbige, ich bevorzuge dann schon auch die hochwertigen „Buden“. ;)

      Ich bin sehr gespannt was Du von Bord berichten wirst, das ist ja die Fahrt nach der Werft, vielleicht ist das ja dann alles so wie es sein soll.

      Was die rechtliche Auseinandersetzung angeht, da bin ich auch noch sehr gespannt. Gestern in Heilbronn bei einem Reisebüro-Seminar war es Nicko wohl sehr wichtig meinen Namen zu nennen und auf das Verfahren hinzuweisen. Das irritiert mich, das Nicko Cruises auf der einen Seite die Berichterstattung abmahnt, sie dann auf der anderen Seite aber irgendwie auch bewirbt. Aber das muss Nicko auch für sich entscheiden ob das so richtig ist.

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