Volkswerft Fähren gehen an Scandlines, Umbau bei Lloyd oder B+V


    Die Reederei Scandlines soll nach NDR Informationen das höchste Angebote für die beiden Fähren, die für Scandlines gebaut aber nicht abgenommen wurden abgegeben haben. So bekommt Scandlines nun auch den Zuschlag laut Berthold Brinkmann, dem Insolvenzverwalter der Volkswerft Stralsund (P+S Werften). Die beiden Fähren sind nur halbfertig, sie wurden zu schwer und Scandlines hatte seinerzeit die Verträge storniert weil die Fähren nicht für den ursprünglichen Einsatz hätten verwendet werden können. Die Fähren sollten zwischen Rostock und Gedser pendeln. Die Volkswerft musste kurz darauf Insolvenz anmelden.

    Der Preis den Scandlines heute bezahlt für die Fähren liegt bei etwa 32 Millionen Euro, laut Vertrag sollten sie einmal 184 Millionen Euro kosten. Allerdings müssen die Fähren da sie gerade einmal halbfertig sind auch noch fertig gebaut werden, dass soll nun auf der Lloyd Werft Bremerhaven oder der Blohm und Voss Werft in Hamburg passieren.



    Neue Scandlines Fähren / © Scandlines

    Neue Scandlines Fähren / © Scandlines



    Als vor 17 Monaten die Schiffe nicht abgenommen wurden auf der Volkswerft war es der Anfang vom Ende und kurz darauf erfolgte die Insolvenz. Als die Aufträge vergeben wurden, atmete man auf und dachte, dass die Werft gerettet werden könnte.

    Die Endfertigung der beiden Fähren werden wohl in Bremerhaven auf der Lloyd Werft oder bei Blohm und Voss in Hamburg erfolgen. Die Nordic-Werft hatte auch Interesse angekündigt und wollte die unfertigen Scandlines Fähren kaufen. Allerdings hat die Nordic-Werft bisher nur wenig Erfahrungen im Umbau von Schiffen sammeln können.



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