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Donau Pegel sinkt – erneute Gefahr für die Flusskreuzfahrt?

Auch in diesem Jahr sinkt der Pegel der Donau auf einen gefährlichen Wert, der Frachtverkehr hat bereits erste Schlüsse daraus gezogen, nun könnten auch die Flusskreuzfahrtschiffe erneut Probleme bekommen. 

Im vergangenen Sommer gab es aufgrund der enormen Hitzewelle Probleme mit den Donau Flusskreuzfahrten, bestimmte Gebiete konnten nicht mehr richtig bereist werden, die Flusskreuzfahrt-Anbieter mussten auf Alternativen ausweichen. Nun steht auch in diesem Jahr bereits die vierte Hitzewelle an, der Pegel der Donau ist bereits auf ein kritisches Tief gesunken. Sollte es keine Niederschläge geben, wird es zu ähnlichen Schwierigkeiten wie im letzten Jahr kommen.

Im Sommer 2018 sank der Pegel der Donau so tief, dass einige Frachtschiffe den Fluss nicht mehr befahren konnten, auch Flusskreuzfahrten wurden abgesagt, abgebrochen oder in ihrer Art komplett verändert. Vereinzelt wichen die Veranstalter aus und hievten die Gäste mit Bussen in die nächsten Städte. Die Reisen wurden teils als Städtereisen mit dem Bus fortgesetzt, gute Lösung, doch nicht ansatzweise der Wille der Reisenden und der Veranstalter. Das Niedrigwasser sorgte für enorme Umsatzeinbußen.

Zwischen Straubing und Vilshofen soll es bereits schon so sein, dass Hotelschiffe die Donau nicht mehr befahren können, auf der ganzen Donau müssen Frachtschiffe ihre Gewichte und damit auch Ladungen reduzieren um nicht stecken zu bleiben. Stellenweise soll die Fahrrinne der Donau nur noch rund 1,8 Meter betragen – ein Wert bei dem die Flusskreuzfahrer schon bald nicht mehr kreuzen können.

Bereits jetzt weichen die Anbieter bereits auf Alternativrouten aus, doch auch das könnte nur von kurzer Dauer eine Weiterreise möglich machen.

Eine Versicherung gegen Niedrigwasser gibt es quasi nicht. Die Gäste haben keinerlei Ansprüche, da ein solcher Fall als höhere Gewalt gewertet werden, alle Gutschriften der Reedereien werden als Kulanzzahlungen ausgestellt.

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