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Royal Caribbean: Neuer Ärger mit mutmaßlicher Vergewaltigung in 2015

Alter Fall, neuer Ärger: Royal Caribbean International steht nun ein weiterer Fall ins Haus. Im Jahr 2015 soll eine 15 jährige vor den Augen der Crew von einer Gruppe Männer abgefüllt worden sein. Im Anschluss soll sie auf der Kabine willenlos von den Männern vergewaltigt worden sein. 

Eine damals 15-jährige Passagierin an Bord der Royal Caribbean Flotte wollte Weihnachten mit ihren Schwestern und ihren Großeltern mit einer siebentägigen Kreuzfahrt feiern. Am Tag nach Weihnachten, so heißt es, soll die damals minderjährige von einer Gruppe Männern an einer Bar mit zahlreichen alkoholischen Getränken abgefüllt worden sein, bis die heranwachsende Frau völlig benommen und handlungsfähig war. Das „Abfüllen“ soll vor den Augen der Crewmitglieder geschehen sein. Hier wird Royal Caribbean International vorgeworfen, seine Sorgfaltspflicht verletzt zu haben.

Nachdem das Mädchen vollends betrunken war, soll sie von der Männergruppe erst betatscht und dann in eine Kabine abgeführt worden sein, auch dies soll unter den Augen der Kameras und der Crew Mitglieder geschehen sein. In der Kabine soll sie anschließend von den Männern vergewaltigt worden sein. Die Gruppe soll angeblich aus einem dutzend Männern bestanden haben. Die Crew soll reaktionslos angeschaut haben, wie dem Mädchen ein Getränk nach dem anderen zu überreichen, obwohl diese noch gar keine alkoholischen Getränke konsumieren durfte und diese selbst an der Bar nicht bekommen hätte.

Der Fall wurde 2015 bereits verhandelt und abgeschmettert, die Anschuldigungen hätten nicht ausgereicht, um Royal Caribbean für einen Verstoß der Sorgfaltspflicht zu bestrafen. Doch nun geht genau dieser Fall laut newsweek.com vor ein Berufungsgericht. Die Verhandlungen haben bereits am Mittwoch begonnen. Aus Sicht der Anklage hätte die Crew spätestens beim Abführen der Jugendlichen reagieren müssen. Im besten Fall hätte gar beim überliefern der alkoholischen Getränke eingegriffen werden müssen. Die Crew hätte beim Anblick erwachsener Männer, die einem jungen Mädchen ein Getränk nach dem anderen liefern stutzig werden müssen, heißt es von Seiten der Anklage.

Die Anklage ist sicher, dass es nie zu dieser Bandenvergewaltigung gekommen wäre, wenn die Crew eingegriffen hätte und die Reederei somit ihrer Sorgfaltspflicht nachgegangen wäre. Seitens Royal Caribbean heißt es, wie üblich bei solchen Fällen, dass über laufende Rechtsstreitigkeiten nicht in der Öffentlichkeit gesprochen wird.

Pikant ist an dieser Stelle, dass es sich bei dem Anwalt, der denn Fall nun vor das Berufungsgericht geschleift hat, um Michael Winklemann handelt. Dieser hat zuletzt Royal Caribbean auch in einem anderen Fall mit schweren Anschuldigungen belastet. Hierbei stürzte ein Kleinkind aufgrund der Leichtsinnigkeit des Großvaters aus einem Fenster auf Deck 11 der Freedom of the Seas.

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