MSC Kreuzfahrten

MSC Kreuzfahrten: Frau verliert zwei Finger und Schadensersatzprozess

Falsche Firma verklagt: Eine Frau verliert zwei Finger und bekommt keinen Schadenersatz 

Die meisten Unfälle passieren statistisch im eigenen Haushalt, befindet man sich auf einem Kreuzfahrtschiff, ist das Schiff quasi für die Dauer der Reise das eigene Zuhause. Und auch hier können schwere Unfälle passieren. So geschehen im vergangenen Jahr an Bord der MSC Sinfonia. 

Hier knallte einer Passagierin im Hafen von Split eine Außentür so auf zwei Finger, dass die beiden Fingerkuppen noch vor Ort amputiert werden mussten. Daraufhin reichte die Frau eine Klage ein, forderte von MSC Kreuzfahrten einen Schadensersatz in Höhe von 8.000 Euro. Laut ihrer Aussage sollen die Türen auf das Außendeck nicht richtig gesichert worden sein. Auch wären die Türen nicht überwacht worden.

Es gab bereits eine Verhandlung bei der ein Vergleich ausgehandelt wurde, 6000 Euro sollte die Sächsin bekommen, MSC Kreuzfahrten hat allerdings den Vergleich widerrufen und damit den Weg für die Hauptverhandlung freigemacht.

Nun wurde der Fall vor dem Landgericht in München verhandelt. MSC Kreuzfahrten wies die Anschuldigungen ab, laut der größten privat geführten Reederei der Welt sie die Sorgfaltspflicht nicht verletzt worden sein. Das spielte aber auch gar keine Rolle was die MSC Kreuzfahrten GmbH in München zu sagen hatte, da sie nicht der Veranstalter der Reise sind und daher auch keine Haftung haben. 

Der Veranstalter der Reise ist die Reederei mit Sitz in Genf, MSC Cruises S.A. Die MSC Kreuzfahrten GmbH in Deutschland ist kein Reiseveranstalter und von diesen Leistungen auch ganz klar ausgegrenzt innerhalb der AGB. 

Daher wurde die Klage nun am Münchner Landgericht abgewiesen und die Klägerin erhält entsprechend keinen Schadensersatz wir die Süddeutsche Zeitung berichtet.

Anmerkung von mir: 

 

Es ist denke ich dem gesunden Menschenverstand zuzutrauen, zu wissen, das man Türen bei Wind festhalten muss und dass diese sehr schnell und hart zufallen können. Ich bin kein Jurist, aber ich kann mir auch nur schwerlich vorstellen, dass man hier einer Reederei die Schuld geben kann, wenn jemand die Tür öffnet und der Wind die Tür zuknallt. Es ist furchtbar was da passiert ist, zweifelsfrei, aber ich denke es kann nicht sein, dass man alles den Reedereien in die Schuhe schieben will. 

Sollte das wie die Frau sagt, so dramatisch sein und falsch abgesichert sein, so müssten ja Woche für Woche eine Vielzahl von Gästen ohne Finger von Bord der Kreuzfahrtschiffe gehen, was definitiv nicht der Fall ist.

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5 Kommentare gepostet

  1. Wo waren auch auf der Sinfonia. Die Türen gehen bei Seegang schwer auf. Ich drücke dagegen .Aber mit aller Kraft. Wie dieser Unfall pas
    passieren könnte, ist mir unverständlich. Aber ich werde in Zukunft achtsam sein.

  2. Schade, dass ein Unfall geschieht. Bedauerlich. Meiner Schwester trat beim Tanzen auf einem Kreuzfahrtschiff jemand auf den Fuss , dass sie 4 Wochen Beschwerden hatte. Die Wunde auf dem Fusspann heilte nicht so schnell. Sie hat nicht die Gesellschaft haftbar gemacht. Ich glaube auch Herr Küblböck macht die Aida nicht für den Tod seines Sohnes haftbar.

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