Mein Schiff 4 Reisebericht Südnorwegen mit Oslo 1
Mein Schiff 4 Reisebericht Südnorwegen mit Oslo 1

Mein Schiff 4 Reisebericht Südnorwegen mit Oslo

Mein Schiff 4 Reisebericht Südnorwegen mit Oslo vom 20. Mai bis 28. Mai 2017 | Routenverlauf: Bremerhaven – Seetag – Bergen – Geiranger – Hellesylt – Haugesund – Stavanger – Oslo – Seetag – Bremerhaven | Autorin: Barb Scherkar

Unsere Mein Schiff Reisefee Barb ist mal wieder unterwegs. Dieses Mal mit der Mein Schiff 4 ab Bremerhaven. Von hier aus wird sie zunächst Südnorwegen mit Oslo besuchen und anschließend Großbritannien mit Irland.


Während der Reise wird Barb live von Bord auf unserer Facebook-Seite berichten, im Anschluss an die Reise wird es dann wie immer natürlich auch einen ausführlichen Reisebericht der Mein Schiff 4 Kreuzfahrt geben.

Routendetails – Mein Schiff 4 Südnorwegen mit Oslo

TagHäfenAnkunftAbfahrt
1 TagBremerhaven19:00
2 TagErholung auf See
3 TagBergen08:0017:00
4 TagGeiranger / Geirangerfjord08:0018:00
Hellesylt / Sunnylvsfjord19:3020:30
5 TagHaugesund13:0023:00
6 TagStavanger07:3018:30
7 TagOslo13:0020:00
8 TagErholung auf See
9 TagBremerhaven05:30

Mein Schiff 4 Reisebericht Südnorwegen mit Oslo 1

Da unsere letzte Fahrt mit Mein Schiff uns in die Wärme u.a. nach Indien führte, wollten wir diesmal etwas Kühleres und haben deshalb „Südnorwegen mit Oslo“ und daran gleich anschließend „Großbritannien mit Irland“ gebucht, natürlich wieder in „unserer“ Balkonkabine 7038, zum Wohlfühlpreis, alles zusammen 18 Tage.

Dieser Bericht ist nun zunächst von der ersten Reise „Südnorwegen mit Oslo“, für die Großbritannien Tour gibt es einen zweiten.

 

20.05.17 Bremerhaven bis 19.00, 18 Grad, Sonnenschein

Wir wohnen nicht weit von Bremerhaven entfernt und so konnten wir bequem mit dem Taxi anreisen, Fahrzeit nur 40 Minuten, kurz vor 12.00 waren wir da. Nach unserer Ankunft wurden die Koffer gleich in Container verladen, danach hieß es anstellen beim Check-in. Eigentlich sollte der erst um 13.00 anfangen, aber da schon eine lange Menschenschlange wartete, hatten sie ein Erbarmen und um 12.00 ging’s los.

Nach 40 Minuten Schlangestehen sind wir an die Reihe gekommen, danach folgte natürlich noch die Sicherheitskontrolle und um 13.00 konnten wir aufs Schiff. Leider hatten unsere Bordkarten ein falsches Abreisedatum, aber man hat uns an der Rezeption versichert, daß wir nicht am 02.07.17 von Bord geworfen werden, sondern man das in den nächsten Tagen ändern würde (was dann natürlich auch geschehen ist).

Da die Kabinen erst um 15.00 freigegeben werden sollten, sind wir erst mal im Büffetrestaurant essen gegangen und als wir um 15.00 zur Kabine kamen, standen die Koffer auch schon da und wir konnten auspacken.

Um 18.15 mußten wir natürlich an der obligatorischen Seenotrettungsübung teilnehmen, bei der ein Sicherheitsfilm gezeigt wird, sowie das Anlegen der Schwimmwesten demonstriert, die nicht mehr in der Kabine gelagert, sondern im Notfall an den jeweiligen Musterstationen ausgegeben werden.

Anschließend gab’s noch ein Abendessen im Büffetrestaurant, gefolgt von ein paar Drinks in der Himmel und Meer Lounge, dann waren wir auch müde und sind ins Bett.

Drinks in der Himmel & Meer Lounge Drinks in der Himmel & Meer Lounge


21.05.17 auf See Richtung Bergen, 13 Grad, Sonnenschein

Morgens erwartete uns strahlend blauer Himmel und bei 13 Grad, Windstärke 4 und 1-2 Meter Wellen war kein Seegang zu spüren. Das Schiff war mit 2650 Passagieren (davon 127 Kinder) ausgebucht und natürlich war es dementsprechend voll im Büffetrestaurant beim Frühstück, aber da wir ja nur zu zweit sind, konnten wir problemlos einen Platz finden.

Im Schatten war es trotz der Sonne noch ziemlich kühl, deswegen verbrachten wir den größten Teil des Tages im Hallenbad auf einem bequemen Sofa, nur unterbrochen vom Mittagessen. Viele Passagiere legen sich zwar eingewickelt in Decken an den Außenpool wenn es kühl ist, aber das ist nicht so unser Ding.

22.05.17 Bergen, Norwegen, (08.00-17.00), 14 Grad, bewölkt

Bergen, mit ca. 278.000 Einwohnern, ist die zweitgrößte Stadt Norwegens. Sie ist von sieben Hügeln umgeben und wird auch als „Tor zu den Fjorden“ bezeichnet, da die Schiffe der Hurtig Routen hier starten.

Bergen / Norwegen Bergen / Norwegen

Mit ca. 2548 mm Niederschlag an 248 Regentagen im Jahr ist Bergen die niederschlagreichste Großstadt Europas, aber als wir um 8.00 Uhr in Bergen anlegten, war der Himmel zwar grau und trübe, von Regen jedoch keine Spur, Glück gehabt!

Vom Schiff aus darf man nicht zum Hafenausgang laufen, sondern muß den kostenfreien Shuttle Bus benutzen, Fahrzeit sagenhafte 90 Sekunden. Dort fängt auch schon die Stadt an, sodaß man zu Fuß gut alles erkunden kann, es fährt aber auch an Hop on Bus gleich bei der Shuttle Bus Haltestelle.

Bis zum berühmten Hafenviertel Bryggen braucht man ca. 15 Minuten, es wurde bei mehreren Stadtbränden zerstört, jedoch jedes Mal nach originalen Plänen wieder aufgebaut. Es sieht heute noch genauso aus wie im 12. Jahrhundert und wurde deshalb als Beispiel hanseatischer Baukunst in Norwegen durch die UNESCO 1979 zum Weltkulturerbe ernannt.

Wichtig zu wissen ist vielleicht auch noch, daß die öffentlichen WCs oft nur mit Kreditkarte bezahlt werden können (siehe Foto), ein Geheimtipp ist allerdings die Toilette in der Festung, vollkommen kostenfrei, genau wie der Eintritt in die Burganlage ☺ .

Das Wetter war die ganze Zeit bei unserem 2,5 stündigem Rundgang vormittags ziemlich bewölkt und kühl bei nur 13 Grad, aber wie gesagt, wenigstens hat es nicht geregnet und da es doch einige Steigungen in der Stadt gibt, die wir erklommen haben, war es ganz gut, daß es nicht sehr warm war. Am Nachmittag ist allerdings etwas die Sonne rausgekommen, aber mehr als 14 Grad waren nicht drin.

Da wir schon um 17.00 abgelegten, sind wir nachmittags nicht nochmal raus, vom Schiff hatte man aber auch einen wunderbaren Blick auf die ganze Stadt.

23.05.17 Geiranger, Norwegen, (08.00-18.00), 18 Grad, Sonnenschein

Geiranger, mit 250 Einwohnern (im Sommer ca. 2000), liegt am Ende des 15 km langen Geirangerfjordes, der zwischen 0,3 und 1,6 km breit ist. Als bekanntester Fjord Norwegens gehört er seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO Weltnaturerbe, ganz zu Recht, denn wenn man dort hindurch fährt, kommt man aus dem Staunen über die Natur nicht hinaus.

So ging es mir zumindest, als ich frühmorgens so um kurz nach 4.00 Uhr mal aufgewacht bin und die Fahrt beobachten konnte. Es war grade hell geworden und die Felswände lagen noch im Schatten, aber die schneebedeckten Gipfel wurden von der Sonne angestrahlt und leuchteten in orangefarbenem Licht.

Mein Schiff 4 in Geiranger Mein Schiff 4 in Geiranger

Als wir später aufstanden, erwartete uns strahlend blauer Himmel ohne das geringste Wölkchen, zwar war es anfangs mit nur 5 Grad noch ziemlich frisch, aber im Laufe des Tages ging es hoch auf 17 Grad im Schatten, ganz schön warm in der prallen Sonne. Das Schiff lag an einem sogenannten „Seawalk“, das ist eine 250m lange, flexible Brücke, die das Ausbooten erspart. Mit uns lag die Queen Elizabeth im Fjord, deren Passagiere wurden mit den Tenderbooten an Land gebracht, das war für uns natürlich besser, einfach rausgehen und fertig.

Gleich bei der Anlegestelle sind diverse Shops, Restaurants und die Touristen Information, dort gibt es überall WLAN, leider aber ziemlich lahm. Wer keinen Ausflug gebucht hat und nicht laufen will, kann mit dem Hop on Bus fahren oder sich z.B. auch ein kleines Elektromobil für 2 Personen für ca. 80 Euro die Stunde mieten.

Wir sind natürlich zu Fuß den Berg rauf zum Fjordcenter, von wo aus man einen fantastischen Blick über die Bucht hat und beim Wasserfall die Treppe wieder runter, dann noch die Straße an der Bucht entlang bis zur Queen Elizabeth, die weiter draußen auf Reede lag und wieder zurück und schon waren unsere üblichen 2,5 Stunden rum (und wir k.o.).

Zwischendurch bin ich immer wieder in Begeisterungsstürme über das fantastische Wetter und die unwahrscheinliche Natur ausgebrochen, sowas kommt nicht oft bei mir vor, aber Geiranger ist wirklich einmalig!

Nachmittags sind wir dann nochmal raus, aber meinen Versuch mit dem WLAN an Land mußte ich abbrechen, ich hatte einfach zuviel Konkurrenz, denn gefühlt ¾ der Besatzung hat das auch probiert und so sind wir nur noch etwas gelaufen, aber so langsam war es dann auch genug für den Tag.

24.05.17 Haugesund, Norwegen, (12.30-23.00), 13 Grad, Sonnenschein

Haugesund mit ca. 37.000 Einwohnern, liegt an der Südwestküste von Norwegen, etwa in der Mitte zwischen Bergen und Stavanger. Die Gemeinde verteilt sich auf das Festland und mehrere Inseln. Risøy und Hasseløy sind über Brücken, Røvær, Vibrandsøy und andere nur mit dem Schiff erreichbar.

Auf dem Weg nach Haugesund sollten wir vormittags eigentlich auf offener See fahren, aber der Lotse hat uns durch die innere Passage zwischen den Inseln durch geleitet und somit gab’s noch einiges zu sehen, bevor wir um 12.30 anlegten.

Haugesund Haugesund

Das Kreuzfahrtterminal befindet sich auf der der Stadt vorgelagerten Insel Risøy und man kommt nur über eine ziemlich hohe Brücke zum Zentrum, Entfernung ca. 850 Meter,
es verkehren jedoch kostenfreie Shuttlebusse dorthin, falls man nicht laufen kann oder möchte. Ich empfehle aber auf jeden Fall zumindest eine Strecke zu Fuß zurückzulegen, da man von der Brücke aus einen tollen Blick auf die Uferpromenade zu beiden Seiten hat.

Die zweite vorgelagerte Insel, zu der man über eine Brücke kommt, ist Hasseløy, es ist alles nicht sehr weit und zu Fuß bequem zu erreichen, allerdings mit einigen Steigungen.

Wir sind vormittags gleich losgegangen ohne den Shuttlebus zu benutzen, ist ja klar. Den Weg ins Zentrum findet man leicht, da überall Hinweisschilder „to Center of Town“ stehen (und auf dem Rückweg dann „to Cruise Ship“). Zunächst über die große Brücke in die Innenstadt, dann rüber auf die Insel Hasseløy mit einem wunderbaren Jachthafen und zurück an der Uferpromenade, an der sich viele Cafés befinden, über die große Brücke wieder zum Kreuzfahrtanleger.

Unser Rundgang dauerte zwei Stunden, das Wetter war wunderbar sonnig, aber bei nur 13 Grad wehte doch ein ziemlich kalter Wind.

Nach dem Mittagessen haben wir es uns mal wieder im Hallenbad gemütlich gemacht, die Sofas und Sessel dort gleich bei der Unverzichtbar sind unser Lieblingsplatz bei kühlem Wetter.

25.05.17 Stavanger, Norwegen, (07.30-18.30), 11 Grad, stark bewölkt, teilweise Nebel

Stavanger, mit 132.895 Einwohnern, ist die viertgrößte Stadt Norwegens, sie liegt auf dem Festland und 15 bebauten Inseln. Das Stadtrecht wurde ihr mit der Etablierung des Bischofssitzes bereits 1125 verliehen, allerdings ist das älteste Haus erst aus dem 18. Jahrhundert, da durch eine Reihe von Bränden zwischen 1716 und 1860 fast die gesamte Stadt zerstört wurde.

Früher lebte man in Stavanger hauptsächlich vom Fischfang und der Schifffahrt, aber heutzutage haben viele internationale Ölfirmen hier ihren Sitz, die meisten Ölvorkommen Norwegens liegen nämlich nur etwa 300 km westlich in der Nordsee.

Stavanger Stavanger

Der Schiffsanleger war der zentralste, den ich auf der ganzen Reise erlebt habe, sozusagen mitten in der Stadt, man mußte nur raus über eine kleine Straße und schon war man in der historischen Altstadt gleich gegenüber, vom Balkon der Kabine aus konnte man auf die Dächer gucken und schon mal planen, wo man lang gehen wollte.

Es verkehrt allerdings auch ein Hop on Bus direkt vor dem Schiff, aber eigentlich ist auch der modernere Bereich der Stadt gut zu Fuß in ca. 15 Minuten zu erreichen.

Leider war das Wetter nicht so toll als wir vormittags an Land gingen, 11 Grad mit starker Bewölkung und mittags zog Nebel auf, aus dem es leicht nieselte.

Aber wir haben uns natürlich davon nicht abhalten lassen, denn die Stadt war einfach zu sehenswert, um sich von schlechtem Wetter abhalten zu lassen. Allein schon die historische Altstadt war faszinierend mit ihren schmucken Häusern und sehr gepflegten Gärten, dazu dann noch der Bereich am Hafen mit Geschäften und Restaurants und die Fußgängerzone, die wir nachmittags erkundet haben, war jeden Besuch wert, Wetter hin oder her.

Dabei hab ich auch mal im Bahnhof ein „Kreditkartenklo“ getestet, Kreditkarte rein, es macht klick, Kreditkarte raus und die Tür geht auf. Nach dieser Erfahrung habe ich dann meine Prepaid Visakarte zur „Klokarte“ umbenannt. ☺

26.05.17 Oslo, Norwegen, (13.00-20.00), 22 Grad, Sonnenschein

Oslo, mit ca. 660.000 Einwohnern, ist seit 1299 Hauptstadt des Königreichs Norwegen, in der Groß-Oslo-Region leben rund 1,5 Millionen Menschen, also fast ein Drittel der gesamten Bevölkerung Norwegens von rund 5,3 Millionen.

Nach einer wunderbaren Fahrt durch den Oslofjord haben wir um 13.00 Uhr genau gegenüber der Festung Akershus angelegt. Die Stadtmitte ist zwar nur 500 Meter entfernt, direkt vor dem Schiff hält aber auch der Hop on Bus und eine Bimmelbahn für diejenigen, die nicht laufen können oder wollen.

Im Gegensatz zum Vortag war absolutes Traumwetter, 22 Grad und strahlender Sonnenschein und so sind wir gleich nach dem Mittagessen losgelaufen, denn Oslo gehört zu den wenigen Städten, die wir noch nicht kannten.

Mein Schiff 4 in Oslo Mein Schiff 4 in Oslo

Zunächst mußten wir natürlich die Festung Akershus besichtigen, deren Bau von König Håkon V. im 13. Jahrhundert veranlaßt wurde. Sie ist wunderbar erhalten und kostet keinen Eintritt, wenn man nicht in das Museum geht.

Anschließend ging’s weiter durch die Altstadt (Gamlebyen) und die Fußgängerzone vorbei am Parlament zum königlichen Schloß, vor dem sich viele Osloer in Badekleidung auf dem Rasen sonnten, was offenbar nicht verboten war. Das Schloß ist u.a. Residenz des Königs und gehört mit „nur“ 173 Räumen zu den kleineren Residenzen Europas.

Natürlich wollte ich auch noch das Opernhaus sehen, es wurde 2008 eröffnet und seine eigenwillige Architektur ist weithin bekannt. Leider wurde meine Aufnahme von vielen Baukränen drum herum getrübt, aber trotzdem fand ich sie doch ganz gut gelungen.

Nachdem wir dann wieder unsere üblichen 2,5 Stunden unterwegs gewesen waren (und mit uns gefühlt 1,5 Millionen Touristen), war es auch genug und nach vielen wunderbaren Eindrücken ging es an diesem herrlichen Tag am späten Nachmittag zurück zum Schiff.

27.05.17 auf See, 15 Grad, Sonnenschein

Es war nochmal strahlender Sonnenschein, aber mit maximal 15 Grad war der Wind doch recht kühl, das Meer aber spiegelglatt.

Die anderen Passagiere mußten nun Koffer packen, aber wir nicht, da wir noch die nächste Tour an Bord blieben und so konnten wir mal wieder den Tag im Hallenbad mit viel Nichtstun rumbringen, unterbrochen vom Essen selbstverständlich.

28.05.17 Bremerhaven (ab 05.30), 22 Grad, Sonnenschein

Die abreisenden Gäste hatten ihre Koffer abends vor die Kabinentür gestellt, damit diese dann von der Crew in das Hafenterminal befördert wurden, wo sie nach Decks sortiert vor der Abreise wieder abzuholen waren. Die dazu notwendigen farbigen Kofferbanderolen wurden am Tage zuvor zusammen mit den Abreiseinformationen auf die Kabine geliefert.

Wie es dann weiterging, kann man, in meinem Bericht „Mein Schiff 4 – Großbritannien mit Irland nachlesen“, denn für uns war die Reise ja noch nicht vorbei.

Beurteilung/meine Eindrücke

1. Kabine

Unsere Balkonkabine 7038 war 17 qm groß mit einem 7qm Balkon.

Sie hatte sehr viel Stauraum:

  • 4 große + 2 kleine Schubladen am Schreibtisch bzw. unter der Nespressomaschine
  • 2 Schränke mit vielen Bügeln und genügend Platz zum Aufhängen + je 4 Fächer
  • genügend Platz für Schuhe unten in beiden Schränken
  • eine große Schublade unter dem Sofa
  • 2 Staufächer über den Betten + 2 Regale
  • 2 Schubladen im Nachtschrank und 2 Ablagefächer beim 2. Bett

Die Betten, die auf Wunsch getrennt gestellt werden können, sind hoch genug um die Koffer bequem drunter zu schieben. Die Klimaanlage in der Kabine funktioniert ausgezeichnet, wenn man will, hat man Kühlschranktemperatur. Sie geht aber auch problemlos warm zu stellen und ist nicht laut. Das Sofa in der Balkonkabine ist groß und gemütlich, mein absoluter Lieblingsplatz, wenn ich mal kurz ausruhen wollte.

2. Restaurants

2.1 Restaurant Anckelmannsplatz (Büffet) /Gosch Sylt (Büffet)

Das Büffetrestaurant ist großzügig und übersichtlich gestaltet. Das integrierte Gosch Sylt ist nur auf der Backbordseite Büffet, auf der Steuerbordseite wird bedient. Es sind schon einige Wege zurückzulegen, wenn man im Anckelmannsplatz auf der“ falschen“ Seite sitzt und sich nur mal etwas Fisch von hier dazu holen möchte, da man durch den abgesperrten Bedienbereich des Gosch nicht durch darf.

Wir haben zwar manchmal mit etwas Mühe einen Platz gefunden, wenn wir abends meist erst um 19:00 eine Stunde nach Beginn der Essenszeit gekommen sind, aber letztendlich hat es doch immer geklappt.

Morgens und mittags war es meist ziemlich voll, wir haben aber oft recht früh gegessen und konnten uns dadurch die Platzsuche sparen. Als Unsitte empfand ich allerdings, daß manche Leute mittags schon 15 Minuten vor der Öffnung des Büffets im Restaurant waren, um sich die Plätze am Fenster zu sichern. Besonders an Seetagen macht das für mich irgendwie keinen Sinn, da man doch sowieso nur Wasser sieht.

Da es Kaffee nur aus Automaten gibt, entstanden grade zu Stoßzeiten beim Frühstück oft Schlangen und wenn dann noch ab und zu einer defekt war, wurde es besonders ärgerlich (als Frühstücks Teetrinker bin ich da deutlich im Vorteil, am Heißwasserspender ist es meistens nicht so voll). Zusätzlich gibt es neuerdings auch noch einen großen Behälter mit schwarzem Kaffee zum selber Abfüllen, der vielen aber scheinbar nicht aufgefallen ist.

Die Auswahl im Büffetrestaurant war reichhaltig und die Speisen lecker und ansprechend zubereitet. Besonders die WOK-Station bietet vielfältige Möglichkeiten, sich sein eigenes Essen zu kreieren. Auf diese Art und Weise werden übrigens morgens auch die Omeletts zubereitet, man sucht sich seine Zutaten zusammen, übergibt dem Koch den Teller, bekommt einen Pieper mit und wenn der vibriert, kann man es abholen. Effizient und zeitsparend.

Auch an Gesundheitsbewußte ist gedacht, die „Health Station“ mit leichten Gerichten erfüllt bei Bedarf auch Sonderwünsche, das war besonders für uns wichtig, da mein Mann diverse Lebensmittelprobleme hat.

Die Backstube mit ständig frisch gebackenen Brötchen und kleinen Kuchen ist natürlich verlockend wie immer, sie hat sogar ganztägig geöffnet und bei dem Gedanken an die oft noch warmen Laugenstangen läuft mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen.

Zusammenfassend kann man vom Essen sagen: vielfältig, große Auswahl, sehr wohlschmeckend, qualitativ hochwertig und wie mir versichert wurde, absolut ohne Zusatzstoffe. Kurz gesagt, so, wie man es sich wünscht.

2.2 Tag + Nacht Bistro (Büffet)

Für den kleinen Hunger zwischendurch (oder auch nachts um 3:00 J ) ist das 24 Stunden Tag + Nacht Bistro auf Deck 5 da. Hier steht ein kleines Büffet mit Burgerbraterei, Pizza, Salat usw. An Getränken gibt es nur Softdrinks, Orangensaft, stilles Wasser und Kaffee, aber da sich die TUI Bar direkt darunter befindet, geht man einfach die Treppe runter und holt sich ein anderes Getränk zum Essen dazu, falls gewünscht. Die Bratwurst ist übrigens sehr lecker und auch als Currywurst ein Gedicht.

2.3 Gosch Sylt (Bedienung)

Wie bereits erwähnt, wird im Gosch Sylt auf der Steuerbordseite à la card serviert, zum Teil aufpreispflichtig (z.B. Hummer, Austern, usw.) Viele Leute haben die Gelegenheit genutzt hier zu essen und waren sehr angetan, da wir aber Selbstbedienung am Büffet vorziehen, kann ich selbst keine Beurteilung abgeben.

GOSCH Sylt Mein Schiff 4 GOSCH Sylt Mein Schiff 4

2.4 Hauptrestaurant Atlantik (Bedienung)

Wir haben alle zwei Bereiche (Klassik und Mediterran) besichtigt, es sah alles wunderschön und ansprechend aus, aber gegessen haben wir aus den oben genannten Gründen nicht. Nach Auskunft von begeisterten Mitreisenden waren die Speisen aber sehr lecker und wenn man kann, sollte man einen Besuch dort nicht versäumen. Das Käsebüffet dort habe ich allerdings fotografiert, es sah auf alle Fälle besser aus als das im Büffetrestaurant.

2.5 Surf & Turf Steakhaus (Bedienung)

Im Surf &Turf müssen alles Speisen und auch Getränke bezahlt werden, man kann drinnen sitzen oder auch auf der Terrasse. Gleich am Eingang ist ein Schaukasten mit Fleisch, das schon sehr appetitanregend aussieht. Gegessen haben wir hier nicht, da für uns die Auswahl am Büffet vollkommen ausreichend war.

 

2.6 Richard’s (Bedienung)

Das Richards ist ein Gourmetrestaurant, edel anzusehen und dabei haben wir es auch bewenden lassen. Das Menü ist aufpreispflichtig (so um die 50€) und die Getränke sind natürlich auch extra zu bezahlen.

2.7 Hanami (Bedienung)

Wie man am Namen schon erkennt, ist das Hanami ein japanisches Restaurant, gegen Bezahlung. Es wurde von uns nicht genutzt, das ausgestellte Sushi sah zwar sehr lecker aus, roher Fisch ist aber irgendwie nicht so mein Lieblingsessen.

3. Bars und Abendunterhaltung

Die Getränke an den Bars waren alle sehr gut und von hochwertiger Qualität.

Da wir jeden Abend in der Himmel und Meer Lounge oder der TUI Bar verbracht haben, kann ich das Unterhaltungsangebot am Abend nicht beurteilen, aber es gab im Theater diverse Shows, inklusive der sehr beliebten Crewshow, alternativ dazu Filme im Konferenzraum, Vorträge, musikalische Darbietungen im Klanghaus, Tanzmusik in der Schaubar usw.

4. Pool/Sonnendeck

Das Wetter lud meist nicht grade zum Sonnenbaden ein und so gab es absolut keine Probleme mit Liegenreservierern. Es lagen zwar oft Leute am Pool, aber auf den oberen Decks nur selten, da es dort meist sehr zugig war. Das Pooldeck wurde jedoch immer mit Liegen vorbereitet, egal, wie kalt es war.

5. Fitness/Spa

Das Fitnesscenter bietet hochwertige Ausdauer- und Krafttrainingsgeräte sowie diverse Kurse. Auch ein Spinningraum ist vorhanden, aber wir sind immer nur dran vorbei gegangen, da wir sowieso viel gelaufen sind.

Dieses Mal haben wir uns im Spa jeder eine Schulter/Nackenmassage geben lassen, sehr gut gemacht und absolut entspannend. Preis 15€ für 15 Minuten. Ich persönlich finde ja generell die Preise im Spa ziemlich hoch, aber wir sind wohl von unseren früheren Aufenthalten in Hotels Asien preismäßig sehr verwöhnt, wo man für nur 5$ eine ganze Stunde Ganzkörpermassage bekam.

6. Service

Alle Mitarbeiter waren freundlich und aufmerksam, bei Problemen oder Sonderwünschen wurde sofort auf diese eingegangen.

7. Sauberkeit

Die Kabine wurde morgens und abends gereinigt und wenn man wollte, gab es sogar zweimal täglich frische Handtücher. Das Pooldeck wurde ständig gefegt, die Gläser weggeräumt und gewischt und die öffentlichen Toiletten wurden oft und regelmäßig saubergemacht.

8. Altersdurchschnitt/Publikum

Passagiere an Bord: 2.650
davon Kinder : 127
Altersdurchschnitt : 54,4

Es herrschte ein angenehmes Klima an Bord, alle, mit denen wir Kontakt hatten, waren freundlich und aufgeschlossen, egal welchen Alters.

9. Route

Die Route war sehr gut gewählt, alle Ziele interessant und sehenswert, die Liegezeiten waren gut und ausreichend.

10. Wetter/Seegang

Wetter auf der Reise:

  • 20.05.17 Bremerhaven, 18 Grad, Sonne
  • 21.05.17 auf See, 13 Grad, Sonne
  • 22.05.17 Bergen, 14 Grad, bewölkt
  • 23.05.17 Geiranger, 18 Grad, Sonne
  • 24.05.17 Haugesund, 13 Grad, Sonne
  • 25.05.17 Stavanger, 11 Grad, Wolken und Nebel, etwas Regen
  • 26.05.17 Oslo, 22 Grad, Sonne
  • 27.05.17 auf See, 15 Grad, Sonne

Seegang auf der Reise: keiner

11. Sonstiges

Die Geschäfte auf Mein Schiff 4 sind sehr zahlreich, mit vielfältigem Angebot, wie auf großen Schiffen üblich.

Wasserspender gibt’s selbstverständlich auch, zwei in jedem Treppenhaus. 0,5 l Petflaschen passen problemlos drunter, ohne daß die Auslaßdüse berührt wird.

Und natürlich das Wichtigste zum Schluß:

Kapitän: Jens Troier
Kreuzfahrtdirektorin: Susann Fabiero

Fazit

Mein Fazit zu der Reise: Norwegen hat uns fasziniert, wir waren zuletzt 1989 dort und sind froh, endlich mal wieder diese Route gewählt zu haben, nun sind weitere Nordlandreisen in Planung.

Die Crew hat sich wie immer alle Mühe gegeben, damit es wieder eine Reise zum Wohlfühlen wird und wenn mal was nicht ganz so war, wie es sein sollte, wurde nach einem netten Hinweis von mir gleich Abhilfe geschaffen. Die nächsten 3 Reisen mit der Mein Schiff Flotte sind bis einschließlich Dezember 2018 schon gebucht, wie soll’s auch anders sein!

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Mein Schiff 4 Reisebericht Teil 2: Großbritannien mit Irland

Ihr möchtet wissen wie es weiter geht? Dann schaut doch auch im Mein Schiff 4 Reisebericht Großbritannien mit Irland vorbei, denn hier berichtet Barb live vom zweiten Teil ihrer Reise.

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