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MSC Grandiosa bekommt eine weitere, dritte Schwester

MSC Cruises: Ankündigung zur Emissionsstrategie

  • MSC Cruises kündigte damals an, CO2-Emissionen der Flotte ab dem 1. Januar 2020 durch Projekte zu kompensieren, die zunehmend auf Blue Carbon Credits setzen sollten

Pierfrancesco Vago, Executive Chairman von MSC Cruises, erklärte seinerzeit, dass man seit dem Bau des ersten Kreuzfahrtschiffes im Jahr 2003 den Fokus auf Innovation richte. Dank der langfristigen Planung habe man so bereits bis 2024 eine flottenweite Reduktion der Kohlenstoffintensität um 29 Prozent (im Vergleich zu 2008) erreichen wollen. Damit sei man auf dem besten Weg gewesen, das Ziel einer Reduktion um 40 Prozent bis 2030 umzusetzen.

Darüber hinaus hatte das Unternehmen in jenem Jahr angekündigt, das PACBOAT-Projekt für LNG-Brennstoffzellen an Bord der MSC World Europa (damals noch unter dem Projektnamen MSC Europa angekündigt) – dem ersten LNG-Kreuzfahrtschiff der zukünftigen Flotte – einzuführen.

Das damals vorgestellte zusätzliche Engagement sollte daher sicherstellen, dass die Flotte ab 2020 einen bilanziellen Ausgleich für ihre Emissionen schaffe.


Alle direkten und indirekten Kosten für die Kompensation sollten vollständig von MSC Cruises übernommen werden.

Vago fügte hinzu, man wolle mit Anbietern von CO2-Zertifikaten zusammenarbeiten, um Emissionen mit hoher Integrität auszugleichen.


Da es zu jenem Zeitpunkt nur begrenzte Blue-Carbon-Projekte gab, kündigte MSC Cruises an, selbst die Entwicklung solcher Projekte unterstützen zu wollen. Projekte, die die Meere schützen, seien wichtig für die Verbesserung der biologischen Vielfalt und sollten Gemeinden unterstützen, die auf die knappen Ressourcen des Meeres angewiesen sind.

Man wolle Ressourcen einsetzen, um diese Projekte und Zertifizierungsprozesse zu unterstützen, damit Ausgleichszahlungen den Meeren direkt zugutekämen.

Seit 2017 wurden alle neuen Schiffe von MSC Cruises mit Landstromanschlüssen ausgestattet, die es ermöglichen, im Hafen lokal ohne direkte Abgasemissionen zu liegen, sofern dieser über die notwendige Infrastruktur verfügt.

Die MSC Grandiosa war im Herbst 2019 an das Unternehmen übergeben worden, zeitgleich mit dem Baubeginn der MSC World Europa. Die MSC World Europa wurde das erste von mehreren mit Flüssigerdgas (LNG) betriebenen Kreuzfahrtschiffen, die ab 2022 in Dienst gestellt wurden.

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