Mein Schiff 4 Reisebericht Großbritannien mit Irland
Mein Schiff 4 Reisebericht Großbritannien mit Irland

Mein Schiff 4 Reisebericht Großbritannien mit Irland

Mein Schiff 4 Reisebericht Großbritannien mit irland vom 28. Mai bis 07. Juni 2017 | Routenverlauf: Bremerhaven – Seetag – Invergordon – Seetag – Belfast – Greenock – Dublin – Seetag – Southampton – Seetag – Bremerhaven | Autorin: Barb Scherkar

Unsere Mein Schiff Reisefee Barb ist mal wieder unterwegs. Dieses Mal mit der Mein Schiff 4 ab Bremerhaven. Von hier aus hat sie zunächst Südnorwegen mit Oslo besucht und ist nun auf der Route Großbritannien mit Irland unterwegs. Den ersten Teil ihres Live-Reiseberichts: Mein Schiff 4 Südnorwegen mit Oslo könnt ihr bereits nachlesen.


Während der Reise wird Barb live von Bord auf unserer Facebook-Seite berichten, im Anschluss an die Reise wird es dann wie immer natürlich auch einen ausführlichen Reisebericht der Mein Schiff 4 Kreuzfahrt geben.

Routendetails – Mein Schiff 4 Großbritannien mit Irland

 

TagHäfenAnkunftAbfahrt
1 TagBremerhaven19:00
2 TagErholung auf See
3 TagInvergordon08:0019:00
4 TagErholung auf See
5 TagBelfast / Nordirland07:0019:00
6 TagGreenock / Edinburgh07:0019:00
7 TagDublin08:0023:00
8 TagErholung auf See
9 TagSouthampton / London07:0020:00
10 TagErholung auf See
11 TagBremerhaven05:30

Mein Schiff 4 Reisebericht Großbritannien mit Irland

Da unsere letzte Fahrt mit Mein Schiff uns in die Wärme u.a. nach Indien führte, wollten wir diesmal etwas Kühleres und haben deshalb „Südnorwegen mit Oslo“ und daran gleich anschließend „Großbritannien mit Irland“ gebucht, natürlich wieder in „unserer“ Balkonkabine 7038, zum Wohlfühlpreis, alles zusammen 18 Tage.

Dieser Bericht ist nun vom 2. Teil unserer Reise „Großbritannien mit Irland“, die 10 Tage gedauert hat.

28.05.17 Bremerhaven, (05.30-19.00), 22 Grad, Sonnenschein

Wir hatten bereits um 5.30 in Bremerhaven angelegt und da wir die Gelegenheit nutzen wollten Bremerhaven anzugucken, sind wir relativ früh zum Frühstück. Das war allerdings keine so gute Idee, denn im Büffetrestaurant war es sehr voll, da ja alle außer uns abreisten und bald von Bord gingen. Aber wir haben noch einen ganz guten Platz erwischt und genug zu essen war auch da ☺.

Mein Schiff 4 Reisebericht - Großbritannien mit Irland: Bremerhaven Mein Schiff 4 Reisebericht – Großbritannien mit Irland: Bremerhaven


Viele Leute waren mit dem eigenen Pkw angereist und hatten beim Cruise Terminal geparkt oder auch den Parkservice von Kühne & Nagel in Anspruch genommen, den TUI Cruises empfiehlt. Für diejenigen, die mit dem Zug gekommen waren, wurde ein kostenfreier Shuttle zum Hauptbahnhof zur Verfügung gestellt, die Busse hatten alle einen separaten Gepäckanhänger, sodaß man keine Angst haben mußte, daß die Koffer nicht mitkamen.

Wir hatten ja nun endlich mal Zeit um die Stadt anzusehen, die durchaus einiges zu bieten hat.
Mit ca. 115.000 Einwohnern hatte Bremerhaven früher den größten Fischerei- und Auswandererhafen Europas und heute ist die Stadt zu einem Exportzentrum geworden. Weithin bekannt sind außerdem das Deutsche Schiffahrtsmuseum, das Klimahaus, das Deutsche Auswandererhaus und der Leuchtturm am Neuen Hafen, der seit 1984 unter Denkmalschutz steht.

Ursprünglich wollten wir dem Taxi in die Stadt fahren, es war aber so wunderbares Wetter, daß wir auf dem Deich entlang gelaufen sind, das dauerte nur 30 Minuten bis zum alten Hafen. Die Bremerhavener feierten grade ihr Seestadtfest, es waren Karussells und Buden, sowie ein großes Riesenrad aufgebaut. Wir haben uns aber nicht nur beim Festplatz aufgehalten, sondern sind auch noch in die Stadt reingelaufen, da Sonntag war, waren die Geschäfte in der Fußgängerzone aber geschlossen. Insgesamt hat unser Rundgang 3 Stunden gedauert, bis wir wieder beim Schiff zurück waren, ein wirklich schöner Ausflug.

Leinen los hieß es für uns um 19.00, vorher mußten wir natürlich um 17.15 an der obligatorischen Seenotrettungsübung teilnehmen, bei der ein Sicherheitsfilm gezeigt wird, sowie das Anlegen der Schwimmwesten demonstriert, die nicht mehr in der Kabine gelagert, sondern im Notfall an den jeweiligen Musterstationen ausgegeben werden.

Anschließend gab’s, wie üblich, Abendessen im Büffetrestaurant, gefolgt von ein paar Drinks in der Himmel und Meer Lounge, dann waren wir auch müde und sind ins Bett.

29.05.17 auf See, 11 Grad, bewölkt

Das Wetter hatte sich schon unserem nächsten Hafen angepaßt und war mit 11 Grad und dicken Wolken britisch unterkühlt. Es war zwar nichts mit am Pool liegen, aber dafür gab’s vormittags sowieso genug Beschäftigung, weil wir uns wegen der Paßkontrolle für die Einreise in Großbritannien in einer langen Schlange vor der Abtanzbar einreihen mußten. Allerdings ohne Stempel, nur ein kurzer Facecheck und das war’s, nachdem vorher noch die Bordkarte eingelesen worden war, damit sich auch ja keiner drücken konnte. Natürlich haben wieder einige Leute rumgemeckert, was das denn soll, aber Vorschrift ist Vorschrift, damit muß man leben (und die können nur froh sein, daß sie nicht auf unserer Indienreise dabei waren, da gab es wirklich echt Bürokratie, dagegen war das hier wirklich lächerlich).

Für nachmittags war die beste Alternative das Sofa im Hallenbad, zwar wurden genug Aktivitäten angeboten, aber im „Energiesparmodus“ zu sein ist auch schön, schließlich hofften wir am nächsten Tag in Invergordon wieder viel laufen zu können.

30.05.17 Invergordon, Großbritannien, (08.00-19.00), 16 Grad, bewölkt

Invergordon, mit ca. 4.100 Einwohnern, liegt 20 km nördlich von Inverness am Cromarty Firth. Es wurde im 18. Jahrhundert von Sir William Gordon an der Stelle der alten Siedlung Inverbreakie gegründet und wegen der Nähe zu den Ölfeldern der Nordsee entwickelte sich im Hafen die Schwerindustrie zur Herstellung von Ölbohrplattformen, von denen man viele aus ziemlicher Nähe sieht. Seit 1959 ist, wie soll’s auch anders sein in Schottland, eine Whiskybrennerei ein bedeutender Arbeitgeber.
Das Schiff lag in unmittelbarer Nähe der Stadt und gleich beim Hafenausgang werden Rundfahrten nach Inverness, Loch Ness usw. angeboten. Ein Taxi für 2-4 Personen kostet 40 £ die Stunde, eins für 6-8 Personen 50£. Es gibt auch einen Bustouranbieter, der verschiedene Fahrten macht (Details mit Preisen und Zeiten siehe Fotos).

Mein Schiff 4 Reisebericht - Großbritannien mit Irland: Invergordon Mein Schiff 4 Reisebericht – Großbritannien mit Irland: Invergordon

Mit uns im Hafen lag auch noch die Norwegian Jade, amerikanische Schiffe scheinen hier wohl öfter herzukommen, denn der Souvenirshop am Hafen akzeptiert auch Euro sowie Dollars.

Das Städtchen Invergordon ist aber auch nett anzusehen, wir sind vormittags nur dort 1,5 Stunden unterwegs gewesen, da wir schon mehrfach in den Highlands und am Loch Ness sowie Inverness waren. Aber wenn man diese Orte noch nicht kennt, sollte man sie nicht verpassen. Und übrigens, ganz im Gegensatz zu unserem letzten Besuch am Loch Ness haben wir in Invergordon Nessie gesehen (s. Fotobeweis).

Das Wetter war vormittags schottisch, 15 Grad, Wolken und einen kurzen Regenschauer haben wir auf dem Rückweg auch abgekriegt.

Aber als es nachmittags teilweise sonnig wurde, sind wir noch die Küstenstraße entlang bis zum Ende des Nachbarortes Saltburn gelaufen, da war dann allerdings die Welt zu Ende und bis auf die Straße und den Blick aufs Schiff und die vielen Bohrinseln gab’s nichts mehr zu sehen.

31.05.17 auf See, 15 Grad, Sonnenschein

Es war mal wieder ziemlich frisch, um 9.30 gerade mal 11 Grad und mehr als 15 Grad sollten es auch nicht werden, aber wenigstens schien die Sonne und die See war spiegelglatt.

Mein Schiff 4 Reisebericht - Großbritannien mit Irland: Zweiter Seetag Mein Schiff 4 Reisebericht – Großbritannien mit Irland: Zweiter Seetag

Dem Kapitän war es gelungen, daß wir die Route durch die Inneren Hebriden nehmen durften, die sich zusammen mit den Äußeren Hebriden über mehr als 200 km erstrecken und für die Küste Schottlands einen Wall vor dem Atlantik bilden. Von den rund 500 Inseln mit insgesamt 7.285 km² sind nur die größeren rund 70 bis 80 Inseln besiedelt.

Skye ist die größte Insel der Inneren Hebriden. Sie liegt unmittelbar vor der Westküste des schottischen Festlands im Atlantik und hat rund 9.200 Einwohner. An Skye sind wir auch entlanggefahren, aber das berühmte Schloß Dunvegan Castle, auf das uns der Kapitän hingewiesen hat, war leider kaum zu erkennen.

An Pool gab es nachmittags noch eine Demonstration der Obst- und Gemüseschnitzer, die die Dekorationen für die Restaurants herstellen. Es ist schon erstaunlich, was dabei so alles rauskommt und meist in ganz kurzer Zeit.

Für ein Sonnenbad war es natürlich zu kühl, aber ansonsten war der Tag einfach herrlich, bis zum Sonnenuntergang konnte man sogar noch in der Himmel- und Meerlounge die Panoramafahrt durch die Inselwelt genießen und wir hofften inständig für den nächsten Tag in Belfast auf ebenso schönes Wetter, da wir die Stadt noch nicht kannten und entsprechend neugierig waren.

01.06.17 Belfast, Nordirland, (07.00-19.00), 16 Grad, Regen

Belfast, mit rund 340.000 Einwohnern, ist die Hauptstadt von Nordirland im Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland und die zweitgrößte Stadt der irischen Insel nach Dublin. Sie wurde 1603 gegründet und seit Ende des 17. Jahrhunderts wuchs Belfast vor allem durch die Leinenindustrie zu einem bedeutenden industriellen Standort heran.

Erst mit der Erweiterung des Hafens Ende des 18. Jahrhunderts gewann auch der Schiffbau an Bedeutung. Die Stadt verfügt über das größte Trockendock der Welt bei der Werft Harland & Wolff, die bis zu 30.000 Mitarbeiter hatte, heute sind es allerdings nur noch 200.
Hier wurde auch 1912 die Titanic gebaut, die von Belfast aus zu ihrer ersten Fahrt auslief. Zum Gedenken wurde am 31. März 2012 ein großes Titanic-Zentrum auf dem früheren Gelände der Werft Harland & Wolff eröffnet.

Mein Schiff 4 Reisebericht - Großbritannien mit Irland: Belfast Mein Schiff 4 Reisebericht – Großbritannien mit Irland: Belfast

1969 begannen die bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen zwischen militanten Gruppen der Katholiken und Protestanten. Offiziell beendet wurden sie 1998 durch das so genannte Karfreitagsabkommen. Danach entwickelten sich Wirtschaft und Tourismus sehr viel stärker und heute ist Belfast ein beliebtes Ziel auch für Kreuzfahrtschiffe.

Allerdings ist der Anleger für die Schiffe ca. 2,5 km von der Stadtmitte entfernt im Kohlehafen, absolut scheußlich und selber in die Stadt zu laufen ist relativ zwecklos.

Taxen stehen einige wenige vor dem Schiff, Preise habe ich allerdings keine. TUI Cruises hatte aber einen Shuttle Bus für 9 Euro pro Person für das Tagesticket eingesetzt, die Busse fuhren im 20 Minuten Takt bis zur City Hall (Fahrzeit 15 Minuten), das ist direkt im Zentrum gleich bei der Touristen Information. Dort starten auch die Hop on Busse (£12,50 für Erwachsene, £6,00 für Kinder), aber eigentlich kann man alles Wesentliche auch zu Fuß von dort aus erkunden, was wir dann auch gemacht haben.

Und irgendwer an Bord muß ein ganz schlechtes Karma gehabt haben, denn als wir grade aus dem Shuttle Bus ausstiegen, fing es an zu regnen und hörte die ganze Zeit während unseres Rundgangs auch nicht auf. Fotos zu machen war etwas schwierig, aber mein Mann hat mir assistiert und den Schirm gehalten, denn Belfast wollten wir unbedingt sehen.

Zunächst sind wir zum Victoria Square Shopping Center gelaufen, das sollte einen Aussichtsturm haben, aber leider war eigentlich nichts Besonderes zu sehen als jede Menge Dächer, das war etwas enttäuschend.

Weiter ging’s vorbei am 34,4 m hohen Albert Memorial Clock Tower zur Keramik Statue „Big Fish“ am Lagan River, die 1999 als Symbol für die Regeneration des Flusses nach jahrzehntelanger Verunreinigung dort aufgestellt wurde.

Und durch Zufall haben wir anschließend den für mich schönsten Teil der Stadt entdeckt, das Kneipenviertel mit vielen Pubs und einem Innenhof mit tollen Wandmalereien.

Zum Schluß kamen wir noch an einer Kirche vorbei, bevor wir uns dann entschlossen haben, auf dem kürzesten Weg zum Shuttle Bus zurückzugehen, da der Regen langsam stärker wurde. Das war auch eine gute Entscheidung, denn als wir grade zurück auf dem Schiff waren, fing es in Strömen an zu regnen und das hörte nachmittags auch nicht auf. Jemand hat uns erzählt, daß der Nachmittagsausflug „Panoramafahrt“ doppelt so lange gedauert hat wie geplant, weil man durch die beschlagenen Scheiben des Busses nichts sehen konnte und deswegen an jedem Punkt zum Aussteigen angehalten werden mußte.

Ich war wirklich enttäuscht, daß wir uns nicht mehr von Belfast angucken konnten, denn die Stadt ist wirklich toll, aber vielleicht planen wir sie ja mal für eine Städtereise ein.

02.06.17 Greenock, Großbritannien, (07.00-19.00), 16 Grad, Sonne + Wolken

Greenock, mit rund 45.000 Einwohnern, liegt südlich der Mündung des Flusses Clyde in den Meeresarm Firth of Clyde, etwa 40 Kilometer westlich von Glasgow. 1635 erhielt es die Stadtrechte und nach 1707 wurde Greenock zum Haupthafen an der Westküste Schottlands für den Verkehr mit Amerika und den Import von Zucker aus der Karibik.

John Walker gründete eine der ersten Zucker-Raffinerien in Greenock, gefolgt von mehreren anderen. Als dann aber die letzte Raffinerie 1997 schloß, endete die 150-jährige Tradition Greenocks als Hauptort der Zuckerindustrie.

Mein Schiff 4 Reisebericht - Großbritannien mit Irland: Greenock Mein Schiff 4 Reisebericht – Großbritannien mit Irland: Greenock

Seit Anfang des 17. Jahrhunderts wurden in Greenock auch viele Schiffe gebaut, vor allem für die Royal Navy und 1951 gründete IBM hier seine erste Niederlassung.

Für Kreuzfahrtschiffe ist Greenock oft der Ausgangspunkt für Ausflüge nach Edinburgh, da man von hier aus auf der Autobahn M8 in knapp 2 Stunden ziemlich schnell dorthin kommt (von etwaigen Staus mal abgesehen).

Edinburgh hatten wir uns aber schon ausgiebig auf einer Städtereise angesehen und so stand für uns nur ein privater Landgang auf dem Plan und bei 16 Grad mit Sonne und ein paar Wolken war das im Gegensatz zu dem Regen in Belfast gleich viel angenehmer.

Als wir um 9.30 zum Hafenterminal gingen, bekamen wir natürlich dort auch gleich einen Schluck Whisky angeboten. Als ich mit den Worten „Nein danke, es ist jetzt noch zu früh für Whisky“ ablehnte, bekam ich von der netten Dame, die die Proben verteilte, zur Antwort: „Für Whisky ist es nie zu früh!“ aha, aber ich habe trotzdem nichts genommen, wir wollten ja noch den Ort besichtigen und für meine Bilder brauchte ich einen klaren Kopf.
Das Schiff lag übrigens nur ca. 750 Meter vom Stadtzentrum entfernt und gleich am Hafen fahren Tourbusse der Firma McGill’s, die Rundfahrten anbieten (Erwachsene £10, Kinder £5). Taxen gibt es auch relativ viele, sie kosten 30£ pro Stunde. Falls man auf eigene Faust nach Glasgow möchte, der Bahnhof ist nur 1 km entfernt, der Zug dorthin fährt alle 15 Minuten, Fahrzeit 30 bis 45 Minuten je nach Zugart und das Rückfahrticket kostet 7£ pro Person, die Tickets kann man am Schalter im Bahnhof kaufen.

Wie bereits erwähnt, haben wir uns nur Greenock angesehen, vormittags in 2,5 Stunden, zunächst links runter durch das Shopping Center „Oak Mall“ vorbei am McLean Museum bis zum Bahnhof, anschließen hoch auf den Lyle Hill und von dort aus wieder Richtung Schiff. Nachmittags dann nochmal 1 ¾ Stunde den Berg hoch in die Wohngegend der Stadt mit teilweise recht ungewöhnlichen Häusern, von wo aus man auch einen schönen Blick auf den Hafen hatte, da das Wetter weiterhin schön blieb.

An der Uferpromenade entlang ging’s zurück, neben uns lag die „Le Boreal“ von Ponant Cruises, sie hat nur 240 Passagiere und 150 Mann Besatzung und neben Mein Schiff 4 sah sie aus wie ein größeres Rettungsboot und natürlich mußte ich das noch von oben aufnehmen, da kam das Größenverhältnis erst so richtig zur Geltung.

03.06.17 Dublin, Irland, (08.00-23.00), 16 Grad, teils sonnig, Regenschauer

Dublin, an der Mündung des Flusses Liffey in die Dublin Bay, ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Irlands mit ca. 550.000 Einwohnern. Im Laufe der Zeit hat sich Dublin zu einem Zentrum der pharmazeutischen Industrie und des IT-Sektors entwickelt und war 2011 auf Platz 2 der attraktivsten Städte für Firmen-Hauptquartiere in Europa nach Antwerpen.

Das Schiff lag ca. 4,5 km vom Stadtzentrum entfernt im Containerhafen, deswegen hatte TUI Cruises auch wieder Shuttle Busse für 9 Euro pro Person (Tagesticket) eingesetzt, die ungefähr alle 20 Minuten ins Zentrum fuhren (Fahrzeit 25 Minuten). Taxen stehen auch am Hafen.

Mein Schiff 4 Reisebericht - Großbritannien mit Irland: Dublin Mein Schiff 4 Reisebericht – Großbritannien mit Irland: Dublin

Gleich dort, wo der Shuttle Bus im Zentrum hält, fahren auch die Busse der lokalen Anbieter, der Hop on Bus koset z.B. 25€ für ein 48 Stunden Ticket, aber eigentlich sind alle Sehenswürdigkeiten von dort aus gut zu Fuß zu erreichen.

Da das Wetter gut war, sind wir natürlich auch zu Fuß los, zunächst zum Trinity College, eine Universität, die 1592 nach dem Vorbild von Oxford und Cambridge gegründet wurde.
In Rankings wird das Trinity College Dublin konstant als beste Universität Irlands und in den Top 100 der Universitäten weltweit eingestuft. Der Campus gilt als einer der schönsten der Welt, er umfaßt 190.000 Quadratmeter und ist mit die meistbesuchte Touristenattraktion im Herzen der Stadt. So wird z.B. in der 1732 gebauten alten Bibliothek neben 200.000 alten Texten das berühmte Book of Kells und die älteste Harfe Irlands aufbewahrt.

Wir haben es allerdings bei einer Außenbesichtigung belassen und sind anschließen weiter zum Kultur- und Kneipenviertel Temple Bar, das nach dem Verfall 1991 durch die vom Irischen Parlament gegründete gemeinnützige Gesellschaft „Temple Bar Properties“ renoviert und zu neuem Leben erweckt wurde. Es gibt hier zwar jede Menge Bars, in denen sich das Nachtleben Dublins abspielt, aber auch viele Kulturinstitutionen wie z.B. das Dublin Institute of Photography, das nationale Fotoarchiv und die Gallery of Photography, das Irish Film Centre mit dem nationalen Filmarchiv, das Temple Bar Music Centre, das Arthouse Multimedia Centre und die Gaiety School of Acting.

Nach soviel Kultur stand für uns natürlich auch noch eine Kirche auf dem Programm, wir haben uns die Christ Church Cathedral ausgesucht, im frühgotischen Stil wurde sie bereits 1240 fertiggestellt. Sie war 1487 Krönungsort von König Eduard VI. von England und ist die ältere der beiden mittelalterlichen Kathedralen der Stadt (die andere ist die St. Patrick’s Cathedral). Ich fand die Architektur besonders einzigartig, da ein großer Bogengang über die Straße die zwei Teile der Kirche verbindet.

Da das Dublin Castle auch nicht weit entfernt war, haben wir uns das als nächstes angeguckt.
Wo jetzt das Castle steht, war schon im 10. Jahrhundert eine Festung, die 1170 von den Normannen erobert und in den Jahren 1204–1230 ausgebaut wurde. Der Turm Record Tower aus dem Jahr 1226 ist bis heute erhalten geblieben. Die heutigen Gebäude stammen vorwiegend aus dem 18. und 19. Jahrhundert und die einstige königliche Kapelle dient jetzt als Kulturzentrum.

Und wie soll’s auch anders sein, zum Schluß sind wir natürlich durch die Haupteinkaufstraße zu einem Whiskeyladen gegangen (man beachte, in Irland schreibt man „Whiskey“, in Schottland dagegen „Whisky“), hier gab es eine riesige Auswahl, sowohl von Scotch, als auch von irischen Sorten und vor der Tür waren Tische aufgebaut, an denen man probieren konnte. Wir haben das aber gelassen, es war zwar schon fast 14.30, aber irgendwie noch zu früh für Alkohol und zu Mittag gegessen hatten wir auch noch nicht.

Nach 3 Stunden mit ganz gutem Wetter (Sonne und Wolken im Wechsel bei 16 Grad) kam plötzlich ein kräftiger Schauer, als wir die letzen 5 Minuten zum Bus zurückliefen und wir waren pitschnaß, als wir einstiegen. Anschließend kam natürlich sofort wieder die Sonne raus, aber so ist das oft in Irland.

Nach einem ziemlich späten Mittagessen um 15.30 (das Büffetrestaurant war an diesem Tag bis 17.00 geöffnet), sind wir dann nicht mehr von Bord, gesehen hatten wir ja alles und irgendwie k.o. waren wir auch.

04.06.17 auf See, 15 Grad, Sonnenschein, Windstärke 5

Am vorletzen Seetag schien zwar die Sonne mit 15 Grad maximal am Nachmittag, allerdings war es bei Windstärke 5 und 2,5 bis 3 Meter Wellen etwas wackelig, sodaß der Pool vom Hallenbad leichte Wellen schlug.

Aber schlimm war der Seegang nicht und die Biker haben sogar in der Arena draußen ihre „Runden“ auf den Spinningrädern gedreht.

Es gab natürlich noch jede Menge andere Aktivitäten auf dem Programm, aber wir haben, wie so oft an solchen Tagen, die Zeit mit viel Nichtstun und neue Energien für den nächsten Landgang sammeln verbracht.

05.06.17 Southhampton, Großbritannien (07.00-20.00), 14 Grad, teils Regen, starker Wind

Southhampton, mit ca. 255.000 Einwohnern, liegt am Southampton Water, der Flußmündung des Test und des Itchen in den Ärmelkanal. Die Stadt wurde bereits 70 n. Chr. von den Römern gegründet, erlangte aber erst nach der normannischen Invasion 1066 größere Bedeutung.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Schiffbau zur wichtigsten Industrie, auch für Passagierschiffe. Aber da mit Einführung der Düsenflugzeuge immer mehr Leute auf dem Luftweg über den Atlantik reisten, konzentrierte man sich auf Kreuzfahrten und den Güterverkehr und mittlerweile gehört Southhampton zu den wichtigsten Häfen Großbritanniens.

Jährlich legen über 200 Kreuzfahrtschiffe hier an und wir hatten Glück, denn unser Schiff lag nur ca. 150 Meter von der Altstadt entfernt. Leider war das Wetter ziemlich scheußlich, 14 Grad, starker Wind und zeitweise Regen, aber davon lassen wir uns ja nicht abhalten, zumal es nachmittags noch schlechter werden sollte, da mußten wir die Zeit ausnutzen.

Mein Schiff 4 Reisebericht - Großbritannien mit Irland: Southampton Mein Schiff 4 Reisebericht – Großbritannien mit Irland: Southampton

Gleich beim Hafenausgang beginnt die Altstadt, die im 14. Jahrhundert von einer 2 km langen Stadtmauer umschlossen war, mit 29 Türmen und acht Toren. In den späteren Jahrhunderten verfiel ein Großteil davon, bis man im frühen 20. Jahrhundert die historische Bedeutung erkannte und anfing, die verbleibenden Reste zu restaurieren. Jetzt sieht man in der ganzen Stadt Teile der Mauer und der Tore und die Arkaden in unmittelbarer Nähe des Hafens sind zusammen mit dem Westtor wunderbar erhalten, genauso wie das „Bargate“ inmitten der Einkaufszone.

Wenn man durch die Altstadt mit wunderschönen Fachwerkhäusern durch ist, kommt man gleich zum riesigen Shoppingcenter „West Quay Mall“, 70.000 Quadratmeter groß, mit rund 150 Geschäften.

Da Shopping aber gar nicht auf unserem Plan stand, sind wir erst mal zum Bahnhof gelaufen, der nur 800 m vom Schiffsanleger entfernt ist. Falls man auf eigene Faust nach London möchte, kann man nämlich gut den Zug nehmen. Er fährt durchschnittlich 3 mal die Stunde und braucht rund 1,5 Stunden, im Gegensatz zu den Ausflugsbussen, die pro Strecke 2,5 Stunden unterwegs sind und oftmals noch im Stau stehen müssen. Die Zugtickets bucht man am besten vorab über das Internet über southwesttrains.co.uk, dort findet man auch den genauen Fahrplan.

Auf dem Rückweg zum Schiff sind wir u.a. auch an der Southhampton Guildhall vorbeigekommen, die irgendwie an einen griechischen Tempel mit Säulenfassade erinnert, sie war aber ursprünglich das Rathaus und wird nun als Mehrzweckhalle für verschiedene Veranstaltungen benutzt.

Interessant war auch noch der „Red Lion Pub“ aus dem frühen 16. Jahrhundert, von dem behauptet wird, daß darin eine Kellnerin spukt, davon haben wir uns allerdings nicht überzeugt, die historische Fassade war auch so beeindruckend genug.

Insgesamt waren wir knapp 3 Stunden in Southhampton unterwegs und da das Wetter zusehends schlechter wurde, haben wir uns beeilt, zum Schiff zurück zu kommen. Auf die letzen paar Meter sind wir dann noch ordentlich naß geworden, aber wenigstens hatten wir uns die Stadt angesehen, nachmittags wäre das unmöglich gewesen, denn da hat es gegossen wie aus Eimern.

06.06.17 auf See, 12 Grad, Regen und Sturm, Windstärke 9-10

Die ganze Zeit während der Kreuzfahrt hatten wir relativ ruhige See mit maximal 3 Meter Wellen, doch zum Abschluß schaukelte es ziemlich. Bei Temperaturen nur um 12 Grad und Windstärken zwischen 8 und 10, hauptsächlich von der Seite, waren die Schiffsbewegungen ordentlich zu spüren.

Kofferpacken war schon eine ziemliche Herausforderung, aber da wir nicht seekrank werden, haben wir das auch gut hingekriegt. Danach ging’s natürlich nochmal zum Abschied in die Himmel- und Meer Lounge, in der wir jeden Abend verbracht haben und die unser absoluter Lieblingsort auf dem Schiff ist.

Vor dem Schlafengehen mußten wir noch die Koffer vor die Tür stellen, damit sie am nächsten Morgen von der Crew von Bord gebracht werden, die entsprechenden Abreiseinformationen hatten wir dazu am Nachmittag zusammen mit den farbigen Kofferbanderolen auf die Kabine geliefert bekommen.

07.06.17 Bremerhaven, (ab 5.30), 14 Grad

Da wir um 9.00 die Kabine verlassen mußten, sind wir früh frühstücken gegangen und haben bereits um 8.50 das Schiff verlassen. Unsere Koffer im Terminal vor dem Schiff waren schnell gefunden, Taxis standen auch genügend draußen und um 9.40 waren wir schon wieder zu Hause, blitzartig sozusagen und sehr angenehm.

Leider erwartete uns, wie so oft nach einer Reise, gähnende Leere im Kühlschrank und so hatte uns der Alltag gleich wieder fest im Griff mit einkaufen, kochen, Koffer auspacken, Wäsche waschen usw. , aber Urlaub kann ja nicht immer sein und die nächste Reise kommt (hoffentlich) bestimmt.

Beurteilung/meine Eindrücke

1. Kabine

Unsere Balkonkabine 7038 war 17 qm groß mit einem 7qm Balkon.

Sie hatte sehr viel Stauraum:

  • 4 große + 2 kleine Schubladen am Schreibtisch bzw. unter der Nespressomaschine
  • 2 Schränke mit vielen Bügeln und genügend Platz zum Aufhängen + je 4 Fächer
  • genügend Platz für Schuhe unten in beiden Schränken
  • eine große Schublade unter dem Sofa
  • 2 Staufächer über den Betten + 2 Regale
  • 2 Schubladen im Nachtschrank und 2 Ablagefächer beim 2. Bett

Die Betten, die auf Wunsch getrennt gestellt werden können, sind hoch genug um die Koffer bequem drunter zu schieben. Die Klimaanlage in der Kabine funktioniert ausgezeichnet, wenn man will, hat man Kühlschranktemperatur. Sie geht aber auch problemlos warm zu stellen und ist nicht laut. Das Sofa in der Balkonkabine ist groß und gemütlich, mein absoluter Lieblingsplatz, wenn ich mal kurz ausruhen wollte.

2. Restaurants

2.1 Restaurant Anckelmannsplatz (Büffet) /Gosch Sylt (Büffet)

Das Büffetrestaurant ist großzügig und übersichtlich gestaltet. Das integrierte Gosch Sylt ist nur auf der Backbordseite Büffet, auf der Steuerbordseite wird bedient. Es sind schon einige Wege zurückzulegen, wenn man im Anckelmannsplatz auf der“ falschen“ Seite sitzt und sich nur mal etwas Fisch von hier dazu holen möchte, da man durch den abgesperrten Bedienbereich des Gosch nicht durch darf.

Wir haben zwar manchmal mit etwas Mühe einen Platz gefunden, wenn wir abends meist erst um 19:00 eine Stunde nach Beginn der Essenszeit gekommen sind, aber letztendlich hat es doch immer geklappt.

Morgens und mittags war es meist ziemlich voll, wir haben aber oft recht früh gegessen und konnten uns dadurch die Platzsuche sparen. Als Unsitte empfand ich allerdings, daß manche Leute mittags schon 15 Minuten vor der Öffnung des Büffets im Restaurant waren, um sich die Plätze am Fenster zu sichern. Besonders an Seetagen macht das für mich irgendwie keinen Sinn, da man doch sowieso nur Wasser sieht.

Da es Kaffee nur aus Automaten gibt, entstanden grade zu Stoßzeiten beim Frühstück oft Schlangen und wenn dann noch ab und zu einer defekt war, wurde es besonders ärgerlich (als Frühstücks Teetrinker bin ich da deutlich im Vorteil, am Heißwasserspender ist es meistens nicht so voll). Zusätzlich gibt es neuerdings auch noch einen großen Behälter mit schwarzem Kaffee zum selber Abfüllen, der vielen aber scheinbar nicht aufgefallen ist.

Die Auswahl im Büffetrestaurant war reichhaltig und die Speisen lecker und ansprechend zubereitet. Besonders die WOK-Station bietet vielfältige Möglichkeiten, sich sein eigenes Essen zu kreieren. Auf diese Art und Weise werden übrigens morgens auch die Omeletts zubereitet, man sucht sich seine Zutaten zusammen, übergibt dem Koch den Teller, bekommt einen Pieper mit und wenn der vibriert, kann man es abholen. Effizient und zeitsparend.

Auch an Gesundheitsbewußte ist gedacht, die „Health Station“ mit leichten Gerichten erfüllt bei Bedarf auch Sonderwünsche, das war besonders für uns wichtig, da mein Mann diverse Lebensmittelprobleme hat.

Die Backstube mit ständig frisch gebackenen Brötchen und kleinen Kuchen ist natürlich verlockend wie immer, sie hat sogar ganztägig geöffnet und bei dem Gedanken an die oft noch warmen Laugenstangen läuft mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen.

Zusammenfassend kann man vom Essen sagen: vielfältig, große Auswahl, sehr wohlschmeckend, qualitativ hochwertig und wie mir versichert wurde, absolut ohne Zusatzstoffe. Kurz gesagt, so, wie man es sich wünscht.

2.2 Tag + Nacht Bistro (Büffet)

Für den kleinen Hunger zwischendurch (oder auch nachts um 3:00 J ) ist das 24 Stunden Tag + Nacht Bistro auf Deck 5 da. Hier steht ein kleines Büffet mit Burgerbraterei, Pizza, Salat usw. An Getränken gibt es nur Softdrinks, Orangensaft, stilles Wasser und Kaffee, aber da sich die TUI Bar direkt darunter befindet, geht man einfach die Treppe runter und holt sich ein anderes Getränk zum Essen dazu, falls gewünscht. Die Bratwurst ist übrigens sehr lecker und auch als Currywurst ein Gedicht.

2.3 Gosch Sylt (Bedienung)

Wie bereits erwähnt, wird im Gosch Sylt auf der Steuerbordseite à la card serviert, zum Teil aufpreispflichtig (z.B. Hummer, Austern, usw.) Viele Leute haben die Gelegenheit genutzt hier zu essen und waren sehr angetan, da wir aber Selbstbedienung am Büffet vorziehen, kann ich selbst keine Beurteilung abgeben.

GOSCH Sylt Mein Schiff 4 GOSCH Sylt Mein Schiff 4

2.4 Hauptrestaurant Atlantik (Bedienung)

Wir haben alle zwei Bereiche (Klassik und Mediterran) besichtigt, es sah alles wunderschön und ansprechend aus, aber gegessen haben wir aus den oben genannten Gründen nicht. Nach Auskunft von begeisterten Mitreisenden waren die Speisen aber sehr lecker und wenn man kann, sollte man einen Besuch dort nicht versäumen. Das Käsebüffet dort habe ich allerdings fotografiert, es sah auf alle Fälle besser aus als das im Büffetrestaurant.

2.5 Surf & Turf Steakhaus (Bedienung)

Im Surf &Turf müssen alles Speisen und auch Getränke bezahlt werden, man kann drinnen sitzen oder auch auf der Terrasse. Gleich am Eingang ist ein Schaukasten mit Fleisch, das schon sehr appetitanregend aussieht. Gegessen haben wir hier nicht, da für uns die Auswahl am Büffet vollkommen ausreichend war.

 

2.6 Richard’s (Bedienung)

Das Richards ist ein Gourmetrestaurant, edel anzusehen und dabei haben wir es auch bewenden lassen. Das Menü ist aufpreispflichtig (so um die 50€) und die Getränke sind natürlich auch extra zu bezahlen.

2.7 Hanami (Bedienung)

Wie man am Namen schon erkennt, ist das Hanami ein japanisches Restaurant, gegen Bezahlung. Es wurde von uns nicht genutzt, das ausgestellte Sushi sah zwar sehr lecker aus, roher Fisch ist aber irgendwie nicht so mein Lieblingsessen.

3. Bars und Abendunterhaltung

Die Getränke an den Bars waren alle sehr gut und von hochwertiger Qualität.

Da wir jeden Abend in der Himmel und Meer Lounge oder der TUI Bar verbracht haben, kann ich das Unterhaltungsangebot am Abend nicht beurteilen, aber es gab im Theater diverse Shows, inklusive der sehr beliebten Crewshow, alternativ dazu Filme im Konferenzraum, Vorträge, musikalische Darbietungen im Klanghaus, Tanzmusik in der Schaubar usw.

4. Pool/Sonnendeck

Das Wetter lud meist nicht grade zum Sonnenbaden ein und so gab es absolut keine Probleme mit Liegenreservierern. Es lagen zwar oft Leute am Pool, aber auf den oberen Decks nur selten, da es dort meist sehr zugig war. Das Pooldeck wurde jedoch immer mit Liegen vorbereitet, egal, wie kalt es war.

5. Fitness/Spa

Das Fitnesscenter bietet hochwertige Ausdauer- und Krafttrainingsgeräte sowie diverse Kurse. Auch ein Spinningraum ist vorhanden, aber wir sind immer nur dran vorbei gegangen, da wir sowieso viel gelaufen sind.

Dieses Mal haben wir uns im Spa jeder eine Schulter/Nackenmassage geben lassen, sehr gut gemacht und absolut entspannend. Preis 15€ für 15 Minuten. Ich persönlich finde ja generell die Preise im Spa ziemlich hoch, aber wir sind wohl von unseren früheren Aufenthalten in Hotels Asien preismäßig sehr verwöhnt, wo man für nur 5$ eine ganze Stunde Ganzkörpermassage bekam.

6. Service

Alle Mitarbeiter waren freundlich und aufmerksam, bei Problemen oder Sonderwünschen wurde sofort auf diese eingegangen.

7. Sauberkeit

Die Kabine wurde morgens und abends gereinigt und wenn man wollte, gab es sogar zweimal täglich frische Handtücher. Das Pooldeck wurde ständig gefegt, die Gläser weggeräumt und gewischt und die öffentlichen Toiletten wurden oft und regelmäßig saubergemacht.

8. Altersdurchschnitt/Publikum

Passagiere: 2.555
davon Kinder: 42
Altersdurchschnitt: 58,28 Jahre

Es herrschte ein angenehmes Klima an Bord, alle, mit denen wir Kontakt hatten, waren freundlich und aufgeschlossen, egal welchen Alters.

9. Route

Die Route war sehr gut gewählt, alle Ziele interessant und sehenswert, die Liegezeiten waren gut und ausreichend.

10. Wetter/Seegang

Wetter auf der Reise:

  • 28.05.17 Bremerhaven, 22 Grad, Sonne
  • 29.05.17 auf See, 11 Grad, dicke Wolken
  • 30.05.17 Invergordon , 14 Grad, Wolken und Sonne
  • 31.05.17 auf See , 15 Grad, Sonne
  • 01.06.17 Belfast , 16 Grad, Regen
  • 02.06.17 Greenock , 16 Sonne
  • 03.06.17 Dublin , 16 Grad, Sonne, Wolken, etwas Regen
  • 04.06.17 auf See, 15 Grad, Windstärke 5, Sonne
  • 05.06.17 Southhampton, 14 Grad, dicke Wolken, teilweise Regen
  • 06.06.17 auf See, 12 Grad, Windstärke 8-10, Regen, ziemlich starkes Schaukeln

Rückblickend betrachtet, hatten wir eigentlich gar nicht so schlechtes Wetter, eben oft britisch unterkühlt, aber meist trocken. Bloß in Belfast waren wir ziemlich enttäuscht, daß es die ganze Zeit geregnet hat, wir haben zwar das Beste draus gemacht, aber schade war es doch.

11. Sonstiges

Die Geschäfte auf Mein Schiff 4 sind sehr zahlreich, mit vielfältigem Angebot, wie auf großen Schiffen üblich.

Wasserspender gibt’s selbstverständlich auch, zwei in jedem Treppenhaus. 0,5 l Petflaschen passen problemlos drunter, ohne daß die Auslaßdüse berührt wird.

Und natürlich das Wichtigste zum Schluß:
Kapitän: Jens Troier
Kreuzfahrtdirektorin: Susann Fabiero

Fazit

Die Crew hat sich wie immer alle Mühe gegeben, damit es wieder eine Reise zum Wohlfühlen wird und wenn mal was nicht ganz so war, wie es sein sollte, wurde nach einem netten Hinweis von mir gleich Abhilfe geschaffen. Die nächsten 3 Reisen mit der Mein Schiff Flotte sind bis einschließlich Dezember 2018 schon gebucht, wie soll’s auch anders sein!

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