Costa Concordia

Das Unglück der Costa Concordia

Am 13. Januar 2012 war die Costa Concordia auf einer Mittelmeer-Route unerwegs. Der Kapitän Francesco Schettino wollte vermeintlich eine Verbeugung vor Giglio vornehmen für einen ortsansässigen Freund. Das Manöver misslang, die Costa Concordia ist gegen einen Felsen gefahren und hat sich die Seite über mehrere Meter aufgerissen. Der Wind hat das Kreuzfahrtschiff vor den Hafen von Giglio gedrückt, wo sie letztlich kenterte und zum Teil gesunken ist. Seither liegt sie auf der Seite auf Felswänden.

Die Evakuierung wurde viel zu spät eingeleitet, bei dem Unglück sind 32 Menschen gestorben, davon 12 deutsche Passagiere. Von den 32 Opfern sind 2 Person noch immer nicht gefunden worden. Nach der Aufrichtung soll weiterhin nach den Leichen gesucht werden.



Mittlerweile wurden einige Mitarbeiter von Costa Kreuzfahrten bereits zu verschiedenen Gefängnisstrafen verurteil worden, darunter auch verantwortliche aus der Zentrale in Genua. Der Prozess gegen den Kapitän Francesco Schettino geht indes weiter, am 23.September ist der nächste Tag für die Gerichtsverhandlung angesetzt.

Costa Concordia auf ihrer letzten Fahrt

Costa Concordia auf ihrer letzten Fahrt



 

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