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AIDAprima Reisebericht: Stück für Stück um die Welt – Nächster Halt Orient

[Schiffe und Kreuzfahrten reist auf Einladung von AIDA Cruises]

„Willkommen Zuhause!“ – nirgends sonst geht uns diese Begrüßung so unter die Haut, wie in dem Moment, wenn wir AIDAprima wieder betreten. Es ist unsere inzwischen fünfte Reise, die wir als Familie gemeinsam an Bord erleben werden, und dabei sind die Reisen, die wir in anderen Konstellationen auf ihr unternommen haben nicht mal eingeschlossen.

Nun wird uns AIDAprima wieder willkommen heißen und uns einen weiteren Teil der Welt zeigen, den Orient. Während Pascal in der Vergangenheit bereits eine Orient Kreuzfahrt unternommen hat, so ist es für die Jungs und mich das erste Mal.

AIDAprima Reisebericht – Die Route

Orient ab Abu Dhabi vom 08. April bis 16. April 2019 | Reiseziele: Abu Dhabi – Doha – Dubai – Muscat  | Autor: Melanie

Inhaltsverzeichnis

AIDAprima Orient Kreuzfahrt ab Abu Dhabi - Unser Reisevideo

Montag, 08. April 2019: Anreise von Frankfurt nach Abu Dhabi

Schon am Flughafen in Frankfurt stellte sich durch einen Zufall das erste AIDA Feeling ein, wie aus dem nichts heraus, stand plötzlich Florian vor uns, den wir bereits von vielen vorherigen AIDA Reisen kennen und den wir grad zuletzt auf unserer Silvester Reise mit AIDAnova getroffen hatten. Witzig war das vor alle deswegen, weil Frankfurt ja nicht mal unser üblicher Heimathafen ist.

Nachdem wir unsere Koffer am Etihad Schalter losgeworden sind, machten wir uns direkt auf den Weg in den Transit Bereich, den wir bis dato in Frankfurt noch nicht kannten. Zunächst glaubten wir tatsächlich, dass man hier nicht mal mehr einen Kaffee bekommen würden, fanden dann aber doch noch über Umwege einen Burger King und diverse Restaurants und Cafés.

Um 21:45 Uhr sollte unser Flug von Frankfurt nach Abu Dhabi starten, bereits um 20:30 Uhr war schon das Gate geöffnet, an dem direkt auch erst die Sicherheitskontrollen stattfanden. Das hatte den Vorteil, dass man nach der Sicherheitskontrolle direkt ins Flugzeug durchgehen konnte, so dass das Boarding bereits um 21:15 Uhr komplett abgeschlossen war.

Entsprechend pünktlich hebte unsere Maschine ab. Rund 6 Stunden Flug lagen nun vor uns in dem uns ein permanenter Getränkeservice, ein Abendessen und ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm geboten wurden. Sogar diverse Spiele konnte man wie auf einer Konsole spielen, ganz zur Freude der Jungs natürlich.

Unser Etihad Flug von Frankfurt nach Abu Dhabi

Dienstag, 09. April 2019: AIDAprima wir kommen

Überpünktlich landeten wir um 05:30 Uhr auf dem Flughafen in Abu Dhabi, wo es zunächst zur Einreise ging. Diese verlief relativ zügig und vor allem unkompliziert. Während man in den USA gerne mal ausgefragt wird, war man hier an einem Gespräch nicht wirklich interessiert. Reisepass vorlegen, Augen scannen lassen, Stempel, fertig. In der Zwischenzeit wurde auch schon das Gepäck vom Flieger uns Terminal gebracht, so dass wie hier am Gepäckband direkt zugreifen konnten.

Außerhalb des Sicherheitsbereiches standen dann auch schon unzählige Mitarbeiter mit AIDA Schildern bereit, die uns zum Shuttletranfer geleiteten. Eine Dreiviertelstunde später erblickten wir dann auch schon AIDAprima – gegen 08:00 Uhr erreichten wir das Cruiseterminal in Abu Dhabi. Das war zu unserem Erschrecken brechend voll, so dass der Check In dann auch eine knappe Stunde in Anspruch nahm. Familien mit kleineren Kindern, Suiten Gäste und auch Passagiere mit Clubstatus gold und grün, durften die Überholspur nutzen, zu denen gehörten wir leider aber nicht dazu. Dafür gehörte unsere Kabine zu den ganz wenigen an Bord, die um diese Uhrzeit schon bezugsfertig war, so dass wir uns nach einem schnellen Frühstück im Fuego Restaurant erst einmal hinlegen konnten um ein wenig Schlaf nachzuholen.

Willkommen Zuhause, auf AIDAprima

Schwimm- und Plantschspaß mit Folgen

Gegen Mittag kämpften wir uns wieder aus den Federn, schließlich wollten wir nicht fen kompletten Tag verschlafen. Die Koffer waren zur großen Freude der Kids auch schon da, so dass sie sich direkt in ihre Badesachen werfen konnten. Die erste Runde verbrachten wir im Beach Club, wir auf einer Liege am Pool und die Jungs im Wasser. Nach einer Weile wollten die beiden allerdings in Four Elements umziehen.

Während die beiden dort wie schon so oft ihren Spaß hatten mit Rutschen und im Lazy River, verbrachten wir die Zeit im Außenbereich der 5. Element Bar. Hier war es herrlich ruhig, aber auch wahnsinnig heiß. Lange anhalten tat die Ruhe allerdings nicht, denn schon nach kurzer Zeit kam Leon anmarschiert, relativ entspannt, und erklärte uns, dass Julian am Kopf blute und Richtung Deck 15 gegangen wäre. Die erste Frage die wir uns stellten war natürlich warum blutet er und vor allem wie stark. So richtig aufklären konnte Leon uns allerdings nicht – wir machten uns also direkt auf die Suche nach ihm. Diese blieb allerdings erfolglos. Inzwischen konnte Leon uns erklären, dass Julian wohl ausgerutscht war und es schon etwas mehr blutet, als wenn man sich einen Mückenstich aufgekratzt hat.

Nachdem wir ihn nach einige Minuten immer noch nicht gefunden hatten, entschieden wir uns dazu das Personal um Hilfe zu bitten, was sich genau in dem Moment aber zu erledigen schien, da man über die Bordlautsprecher unsere Namen ausrief. Wir sollen uns mal an der Rezeption melden. Da wir im Four Elements waren, gingen wir zuerst dort an die Rezeption und wurden von dort in den Kidsclub geschickt. Sicher ist er dort entlang gelaufen und man hat ihn mit einem Pflaster versort.

Dort teilte man uns allerdings mit, dass Julian ins Bordhospital gebracht wurde. In weniger als zwei Minuten waren wir von Deck 14 auf Deck 3 herunter geeilt. Im Bordhospital empfing uns eine Schwester, die uns darüber aufklärte, dass Julian eine ordentliche Platzwunde am Kopf hätte und wir direkt zu ihm können.

Im Hospital lag er bereits auf einer Behandlungsliege, bei ihm die Ärztin und eine Mitarbeiterin des Kidsclubs, die extra angefordert wurde um ihm zur Seite zu stehen, bis wir kamen. Allerdings ließ diese es sich nicht nehmen und verließ auch erst das Hospital als auch Julian gemeinsam mit uns das Bordkrankenhaus wieder verließ.

Der wurde in der Zwischenzeit genäht und vom Blut gesäubert. Auch konnten wir zwischenzeitlich herausfinden, was überhaupt passiert war. Julian war an der kleinen Rutsche im Four Elements ausgerutscht und knallte mit dem Kopf auf. Als ein anderer Junge ihm sagte, dass er blutet, erklärte er erst Leon, dass er deswegen zu uns geht, lief dann aber vor lauter Schreck in die falsche Richtung.

Während Leon uns an richtiger Stelle darüber informiert, lief Julian, dem das Blut den Rücken runter lief, auf Deck 15 in Richtung Beach Club. Dort sah ihn ein Mann, der ihn sofort zur Pool Bar trug, von wo aus die Ärztin und das Hospital informiert wurden. Und während wir ihn noch verzweifelt suchten, wurde er bereits erstversorgt. Nachdem er der Schwester seinen Namen verraten hat und wo wir sind, machten sich diverse Mitarbeiter auf die Suche nach uns, fanden uns aber auch nicht mehr im 5. Element, da wir ja bereits auf der Suche nach Julian waren, so dass man entschied uns auszurufen.

Auch wenn die Umstände natürlich nichts besonders erfreulich sind, so ist es aber dennoch schön zu sehen, dass man sich auch in einem Notfall sicher sein kann, dass man sich um ein Kind kümmert und es in wirklich guten Händen ist.

Julian geht es im Übrigen gut, er darf lediglich die nächsten drei Tage nicht schwimmen gehen, aber ansonsten ist er fit.

Itzi passt auf Julians frisch genähte Platzwunde auf

Nach diesem Erlebnis blieb uns dann auch schon nicht mehr viel Zeit bis zur Seenotrettungsübung. Wobei es sich hierbei nicht mal um eine richtige Seenotrettungsübung handelte, sondern um eine Sicherheitseinweisung, weshalb wir in Dubai nochmal antanzen müssen. Warum macht man da nicht gleich für alle Passagiere eine richtige SNRÜ, wie wir es von anderen Kreuzfahrten wo es verschiedene Wechslehäfen gibt, auch kennen?

Im Anschluß verließ AIDAprima Abu Dhabi, rein optisch ist das Auslaufen hier nicht besonders spektakulär, da gibt es definitiv schönere Häfen.

Zum Abendessen gingen wir ins Bella Donna. Um 18:30 Ihr war es überhaupt gar kein Problem einen Tisch für vier Personen zu bekommen. Im Gegenteil, hier war noch einiges frei. Bevor wir uns zum Abschluss des Abends noch in die AIDA Lounge begaben, tranken wir mit den Jungs noch einen Cocktail in der Lanai Bar.

Nun geht es ins Bett. Wir haben 21:50 Uhr und sind hundemüde. Zu Hause ist es noch zwei Stunden früher, aber der Schlafmangel der letzten Nacht und die Aufregung des Tages hat uns doch ziemlich umgehauen.

Morgen sind wir in Doha in Katar und wir sind schon sehr gespannt, was uns hier erwarten wird. Hoffentlich wird der Tage etwas ruhiger als der heutige.

Wir trinken einen Absacker in der Lanai Bar

Mittwoch, 10. April 2019: Doha in Qatar, aber ohne uns!

Seit fest steht, dass in Qatar 2022 die Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen wird, ist das islamische Land in aller Munde. Heiß diskutiert wird hier über die Menschenrechte, vor allem aber auch über die nicht existierenden Frauenrechte. Auch als Tourist muss man hier mit diversen Einschränkungen rechnen, vor allem an Stränden, wo strikte Kleiderordnung für Frauen herrscht. Hier im Bikini baden zu gehen ist nicht erlaubt, auch für Touristinnen nicht. Wer dennoch nicht verzichten möchte, sollte besser an einen privaten Hotelstrand gehen.

Generell hört und liest man im Vorfeld viel über die Kleiderordnung in Qatar. Egal ob Männlein oder Weiblein, sollten die Hosen mal mindestens das Knie bedecken, zu figurbetont sollte die Kleidung auch nicht sein und auch die Schultern sollte man besser bedecken. In wie fern die Kleiderordnungen auch wirklich erwartet oder verlangt werden, können wir nicht beurteilen. Ein Blick an die Gangway der AIDAprima zeigte aber recht deutlich, dass den meisten Passagieren die Kleiderordnung ziemlich egal ist. Hot-Pants, kurze Rücke, Spaghettiträger, Bauchfrei – ich weiß nicht ob das wirklich unbedingt sein muss.

Uns konnte das alles heute egal sein, denn wir blieben an Bord. Nachdem Julian sich gestern verletzt hatte, wollten wir es heute ruhig angehen lassen. Mit einer frisch genähten Platzwunde am Kopf, gibt es sicherlich angenehmere Dinge, als bei 30 Grad durch die Sonne zu rennen.

Der Hafen liegt ziemlich weit außerhalb der Stadt, AIDA bietet hier einen festen Transfer mit Aufenthalt an. Zudem kann man den kostenlosen Hafenshuttle nutzen, der einen wohl ziemlich nah ans Zentrum bringt, so jedenfalls erzählten es uns Passagiere von Bord, die diesen genutzt haben.

Unser Tag an Bord

Wir gingen den Tag also entspannt an und ließen uns nicht stressen. Schliefen aus, gingen in Ruhe frühstücken und lebten einfach ein wenig in den Tag hinein. Die Kids meldeten sich im Kidsclub an, da Julian nun ja auch nicht ins Wasser durfte – so konnten sie dort wenigstens ein bisschen Im Piratenzimmer spielen.

Am Nachmittag schauten sie im Four Elements einen Kinofilm, während wir einen Kaffee in der Sonne im Außenbereich der 5. Element Bar genossen. Später machten Leon und ich noch ein bisschen das Four Elements unsicher, der Lazy River ist schließlich nicht nur für Kinder toll.

Für den Abend hatten wir schon im Vorfeld über myAIDA einen Tisch im French Kiss reserviert. Auch wenn die meisten das French Kiss kennen sollten, es handelt sich hierbei um ein Restaurant mit Service am Platz, bei dem die Speisen bereits inklusive sind und bei dem lediglich die Getränke zusätzlich gezahlt werden müssen. Besitz man allerding ein Getränkepaket, so kann man dieses auch hier nutzen.

Wir hatten hier einen wirklich sehr angenehmen Abend mit einem guten und aufmerksamen Service und wirklich fantastischem Essen. Während ich zur Vorspeise eine Fischsuppe wählte, freuten sich Pascal und Leon über ein Beef Tatar. Julian gab sich mit Chicken Nuggets aus der Kinderkarte zufrieden und bekam sein Essen zeitgleich mit unserer Vorspeisen. Zum Hauptgang gab es dann Rinderfilet für die Herren und gebratene Entenbrust für mich. Leon, unser kleiner Fleischgourmet, lobte das Rind übrigens in den höchsten Tönen und auch Pascal war begeistert. Auch meine Ente war super – das Essen war allgemein schön angerichtet und war tip top. Ebenso das Dessert, hier hatten wir gemischtes Eis, Creme Brülee und Mousse au Chocolate.

Das Abendessen kostete rund 90 Minuten unserer Zeit, doch das war ganz sicher keine verschenkte Zeit, denn wir genossen den Abend wirklich sehr.

Im Anschluss wollten die Jungs auf die Kabine, denn sie waren ziemlich geschlaucht. An die Hitze muss man sich erst mal gewöhnen. Pascal und ich ließen den Abend in der AIDA Lounge ausklingen.

Morgen werden wir in Dubai sein, dem Highlight dieser Reise. Der Grund warum wir die Orient Reise überhaupt machen, denn Leon und Julian wollen unbedingt Dubai und das Burj Khalifa sehen. Deswegen geht es nun ins Bett, damit wir morgen fit sind, um die Stadt der Superlativen zu entdecken.

Donnerstag, 11. April 2019: Dubai, die Stadt der Superlativen – Burj Khalifa

Dubai ist die Stadt der Superlativen, höher, schneller, besser, neuer…. Kaum eine Stadt wächst so schnell wie diese Superlative in den Emiraten. Die teuersten Luxushotels, die höchsten Häuser der Welt und Reichtum so weit das Auge reicht. Doch was genau steckt hinter dem Phänomen Dubai? Wir wollen es heute erfahren!

Schon bei der Anfahrt nach Dubai kam man ins Staunen, denn das 828 Meter hohe Burj Khalifa war schon von weitem nicht zu übersehen. Ansonsten lag die Skyline im Morgendunst und im Neben, was typisch sein soll für den Orient. Laut Kapitän Tidow gibt es hier wohl kaum einen Tag mit wirklich klarer Sicht, der Staub und die Winde aus der Wüste seien hierfür verantwortlich.

Sand und Wüste gibt es hier tatsächlich viel, man kann die trockene Landschaft vom Schiff aus bereits sehen, doch was noch viel mehr ins Auge sticht, neben all dem Prunk, der uns in Dubai erwarten wird, sind Baukräne und Baustellen.

Wir nähern uns dem Hafen, in dem bereits weitere Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, mitunter auch die Mein Schiff 3. Wir passieren die Schiffe und parken am Terminal 3 zwischen der Mein Schiff 3 und der Costa Luminosa.

Nach dem Frühstück und der Freigabe zum Landgang machten wir uns auch direkt auf den Weg an Land. Das war auch notwendig, denn alle Passagiere, egal ob sie in Dubai an Land gehen möchten oder nicht, mussten erneut bei den Behörden vorstellig werden, da wir nach unserem Besuch in Qatar erneut in den Vereinigten Arabischen Emiraten einreisen mussten. So bekamen wir alle erneut einen Stempel im Pass, den wir dann im Anschluss wieder dem Bordpersonal der AIDAprima anvertrauen durften.

Hier im Orient ist es nämlich so, dass die Pässe an Bord einbehalten werden und lediglich für die Einreise nach VAE ausgehändigt werden. An Land geht man dann also ohne Pass. Interessant eigentlich, man muss zwingend vorstellig werden, einreisen und sich einen Stempel abholen, bewegt sich in Dubai aber dann ganz ohne Nachweis, dass man offiziell eingereist ist.

Hop On Hop Hop Off Busse in Dubai

Wie fast überall auf der Welt werden hier in Dubai auch Hop On Hop Off Busse angeboten, um gemütlich die Stadt zu erkunden. Dominierend ist hier Big Bus, von denen auch diverse Aufsteller und Broschüren auf AIDAprima ausliegen. Man kann sich also schon ganz gemütlich vor ab an Bord über die Preise und die verschiedenen Routen informieren.

Ab 273,00 Dirham geht das Big Bus Vergnügen los, das sind umgerechnet rund 65,00 Euro pro Person. Kinder zwischen 5 und 15 Jahre zahlen 174,00 Dirham, was rund 42,00 Euros entspricht.

Da wir zwei volle Tage in Dubai haben, rentiert, sich das Premium Ticket für 2 Tage. Der Preis liegt hierfür bei 325,00 Dirham für Erwachsene (ca. 78,00 Euro) und 219,00 Dirham für Kinder (ca. 53,00 Euro). Kinder unter 5 Jahre dürfen kostenfrei mit ihren Eltern den Hop On Hop Off Bus in Dubai nutzen.

Drei verschiedene Touren werden angeboten, die City Tour, die Beach Tour und die Marina Tour, beim Premium Ticket ist auch noch eine Marina Cruise enthalten zusätzlich zur Dhow Cruise, der Night Tour, dem Dubai Museum und der Walking Tour, die auch im Classic Ticket enthalten sind.

An insgesamt 25 Haltestellen kann man aus- und umsteigen zu denen auch die Highlights The Dubai Mall mit dem Burj Khalifa, das Burj Al Arab, die Mall of Emirates oder das Atlantis The Palm dazu gehören.

Sicherlich sind die Big Bus Tickets eine echt gute Möglichkeit Dubai in den beiden Tagen zu erkunden, die reine Fahrtzeit der drei Linien sind zusammen rund 4,5 Stunden. Rechnet man die Zeit mit ein, die man dann noch an den Sehenswürdigkeiten verbringen möchte, dann braucht man da auch locker zwei Tage, denn wie wir alle wissen ist Dubai nicht gerade klein.

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Mit dem Taxi zum Burj Khalifa

Wir hatten für Dubai eigentlich zwei Ausflüge über AIDA gebucht, die wir auf Grund von Julians Kopfverletzung allerdings direkt am Anreisetag kurzfristig abgesagt haben. Schließlich wussten wir nicht wie fit er sein wird und somit gingen wir auf Nummer sicher. Geplant waren ursprünglich für heute das Burj Khalifa und für morgen der Wild Wadi Waterpark.

Nun mussten wir natürlich spontan umdisponieren. Da Julian sich so weit gut fühlte und das Burj Khalifa ebenso wie Leon unbedingt sehen wollte, machten wir uns individuell auf den Weg in die Stadt.

Obwohl erst morgen Wechseltag hier in Dubai ist, standen schon unzählige Passagiere bereits heute mit ihren Koffern am Taxistand, so dass die Warteschlange dort abschreckend lang war. Zwar bietet die Dubai Mall auch einen kostenfreien Shuttle an, doch auch hier versammelten sich bereits Menschenmengen. Da der Bus nur alle halbe Stunde fährt, und wir ganz sicher nicht mit dem ersten mitfahren können, entschieden wir uns für die Taxi Schlange. Hier staunten wir nicht schlecht, denn das geht hier so schnell, dass wir wenn überhaupt 5 Minuten warten mussten, und das obwohl die Schlange locker 300 Meter lang war. Top organisiert!

25 Minuten dauerte die Fahrt zur The Dubai Mall, inklusive ein wenig Ampelstau, von wo aus man dann auch ganz gemütlich zum Burj Khalifa gelangt. Die Fahrt kostete nicht ganz 50 Dirham, was umgerechnet ungefähr 12,00 Euro sind. Bezahlen kann man in den Taxen im Übrigen nicht nur mit Bargeld, sondern auch ganz gemütlich mit Kreditkarte, lediglich American Express werden nicht akzeptiert. Natürlich versuchen die Taxifahrer einen davon zu überzeugen in Bar zu zahlen, da sie sich selbstverständlich auch über ein Trinkgeld freuen, welches sie per Kreditkarte nicht buchen können. Wenn man das Taxi in bar zahlt ist es üblich auf die nächste Geldnote aufzurunden.

The Dubai Mall & Burj Khalifa

Die Dubai Mall ist riesig, man kann schon fast sagen, dass es nochmals eine eigene kleine Stadt in Dubai ist. Man bekommt hier wirklich alles zu kaufen, von Technik, über Kleidung, Schmuck, Koffer, Taschen, einfach alles. Hier kann man locker einen kompletten Tag verbringen. Sogar ein riesiges Aquarium gibt es in der Dubai Mall, einen ersten Eindruck davon bekommt man sogar, ohne dass man das Aquarium besuchen muss.

Wir bummelt ein wenig durch die Shops und verbrachten einige Zeit in der Dubai Mall. Anschließend ging es nach draußen. Hier befindet sich neben dem berühmten Burj Khalifa, dem noch höchsten Gebäude der Welt, auch die Dubai Fontain, die vor allem abends halbstündlich ihren großen Auftritt hat.

Wir schauten mal vor Ort, ob es spontan noch die Möglichkeit gibt, aufs Burj Khalifa hinauf zu kommen, allerdings waren die Schlangen so lang, dass wir darauf verzichteten. Die Kids waren von unten schon begeistert genug. Im nächsten Jahr soll ein noch höheres Gebäude in Dubai eröffnen, mit mindestens 928 Metern Höhe wird der Dubai Greek Tower das größte Bauwerk weltweit sein. Pünktlich zur Expo 2020 soll dieser eröffnen. Die Baustelle kann man schon heute von weitem sehen.

Wir gingen also eine Runde in der ecke Dubais spazieren und gingen einmal um die Dubai Fontain herum. Hier fiel uns nach einiger Zeit suchen auf, dass es auf den anderen Seiten, abseits der Dubai Fontain, keine Eingänge für Fußgänger zur Duabi Mall gibt, lediglich für Autos über die Tiefgaragen. In Dubai scheinen allgemein sehr wenig Fußgänger unterwegs zu sein, dafür aber jede Menge fette Karren.

Unsere Mittagspause machten wir ganz traditionell arabisch im Pizza Hut, mit den Jungs zu experimentieren wollten wir nicht riskieren. Ganz nach dem Motto was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht, stellen sich unsere Beiden größtenteils beim Essen an.

Mittagspause bei Pizza Hut in Dubai

Lange warten mussten wir nicht mehr nach dem Essen bis es 18:00 Uhr war und die Dubai Fontain zum ersten Mal los ging. Passend zu Musik tanzte der riesige Springbrunnen mit dem Burj Khalifa als Hintergrundkulisse. Desto später es wurde, desto schöner wurde es auch, denn zu der Musik und dem Wasser kamen dann auch noch Lichtspiele hinzu. Vor allem das Burj Khalifa war nun auch hell erleuchtet.

Nach fast 12 Stunden in der Stadt machten wir uns langsam zurück zum Schiff. Auch für den Rückweg entschieden wir uns für ein Taxi, für das wir dieses Mal nicht mal 10 Euro umgerechnet bezahlen musste. Zwar war ähnlich viel Verkehr, der Fahrstil des Taxifahrers aber ließ und ein wenig Zeit sparen. Um ehrlich zu sein, hätten wir lieber zwei Euro mehr gezahlt, denn die Fahrweise war schon echt grenzwertig.

Zurück an Bord machten wir nicht mehr viel. Eine Kleinigkeit Essen, noch kurz in die AIDA Lounge und jetzt geht es dann auch schon ins Bett. Es war ein langer Tag und der morgige wird nicht weniger lang werden, denn wir werden noch einen weiteren vollen Tag in Dubai verbringen.

Freitag, 12. April 2019: Burj Al Arab & Jumeirah Public Beach in Dubai

Nach einer ruhigen Nacht im Hafen von Dubai erwachten wir heute bereits bei traumhaftem Sonnenschein. Schon der Gang auf unseren Balkon machte und deutlich, dass es heute bei weitem heißer und drückender sein wird, als es gestern der Fall war. Um so mehr bestätigte das unsere Entscheidung gestern in die Stadt zu fahren und heute an den Strand zu gehen, denn durch die Stadt würde ich heute bei der Hitze nicht gehen wollen.

Ursprünglich hatten wir mal geplant heute in den Wild Wadi Wasserpark zu gehen, wäre sicherlich auch richtig toll geworden, wäre da nicht noch immer das Problem mit Julians Narbe und dass diese nicht ins Wasser darf. Am Strand ist das nicht so das Problem, da kann er ja mit dem Kopf über Wasser bleiben, aber in einem Rutschen Park? Wir stornierten also bereits am Anreisetag nach dem Unfall den Ausflug, denn es war klar, dass wir diesen nicht antreten können.

Mit dem Taxi nach Jumairah

Nachdem uns der Tag gestern in Dubai ja nicht so wahnsinnig umgehauen hat, wollten wir uns einen anderen Teil von Dubai ansehen. Vor kurzem haben wir darüber nachgedacht in den Herbstferien 10 Tage privaten Urlaub in Dubai zu machen, hier wurde uns ständig das Jumeirah Hotel als perfektes Familienhotel angezeigt. Zwar haben wir inzwischen für die Herbstferien etwas anderes gebucht, dennoch wollen wir uns dort mal umschauen. Vielleicht finden wir ja gerade dort das Dubai, das alle anderen so begeistert.

Nach dem Frühstück machten wir uns also auf den Weg. Heute war sowohl am Taxistand als auch an den Shuttle-Bus Stationen deutlich weniger los als gestern und das obwohl heute der An- und Abreisetag hier in Dubai ist. Dennoch verließen gestern bereits Unmengen an Passagieren mit Gepäck AIDAprima.

Ein Fahrer eines leeren Shuttlebusses kam auf uns zu und erklärte uns, dass er zur Mercato Mall fährt, diese liegt quasi auf dem Weg zu unserem Ziel, so dass wir den kostenfreien Shuttle bis zur Mall nutzten. Dort angekommen schauten wir uns kurz um und nahmen dann ein Taxi weiter zum Burj Al Arab. 

Nach knapp 30 Minuten kamen wir dort an und umgerechnet haben wir keine 10 Euro für die Fahrt bezahlt. Der Taxifahrer ließ uns direkt vor dem Burj Al Arab raus, dem einzigen 7-Sterne-Hotel weltweit. Das Gebäude ist von außen schon echt cool, eben ein Wahrzeichen von Dubai, auch wenn es nur ein Hotel ist. 

SuK vor dem Burj Al Arab in Dubai

Neben dem Burj Al Arab befindet sich auch direkt der Eingang zum Wild Wadi Waterpark und nur wenige Meter weiter ist das Jumeirah Beach Hotel – also alles nah auf einem Fleck. Der erste Eindruck war durchaus positiv, tolle Autos, viel grün und irgendwie etwas ansprechender als die Baustellen gestern.

Zum Jumeirah Public Beach mussten wir ein paar Minuten laufen und desto näher wir dem Strand kamen, desto mehr verließen uns dir tollen Eindrücke. Am Strand angekommen war für uns klar, dass wir hier nicht bleiben würden. Zar hat man vom Jumeirah Public Beach einen „tollen“ Blick aufs Burj Al Arab, aber das war es auch schon. Ansonsten erinnerte das hier auch eher an eine Großbaustelle, als an einen Ort wo man es sich mal für ein paar Stündchen gemütlich machen möchte.

Auf Instagram erzählten uns einige andere Passagiere von Bord dass sie unweit vom Schiff entfernt zum La Mer Beach gehen würden, dort solle es schön sein. Wir überlegten erst ob wir nun auch dort hin fahren sollen, waren aber skeptisch, weshalb wir uns dagegen entschieden.

Wir saßen noch eine Weile in einem angrenzenden Park in dem sich ein Spielplatz befindet, bevor wir uns auf direktem Weg zurück zum Schiff machten. Wir sind nun endgültig von dem Zauber Dubai geheilt und wirklich froh, dass wir uns für die Herbstferien für etwas anderes entschieden haben. Wir können mit Dubai nichts anfangen, vielleicht waren wir auch einfach nicht an den richtigen Orten, wer weiß.

Wir hatten auf den New York Effekt gehofft, schließlich waren wir dort auch erst ab dem zweiten Tag so richtig angetan. Aber dieser Effekt stellte sich hier in Dubai leider nicht ein.

Die Kids allerdings finden Dubai cool, die beiden könnten sich sogar vorstellen nochmal herzukommen, ich denke aber dass das wohl eher nicht so schnell passieren wird, jedenfalls nicht geplant.

Brauhaus und Kinoabend an Bord von AIDAprima

Wir waren noch nicht richtig zurück an Bord, da fing es an zu regnen, so dass sich unsere Aktivitäten in die Innenräume von AIDAprima verschoben. Zum Abendessen gingen wir ins Brauhaus, das ist immer wieder sehr lecker und wir hatten hier noch nie Probleme für 4 Personen einen Tisch zu bekommen, auch heute nicht. Man kann zwar vorab reservieren, muss man aber nicht. Wir haben sogar die Erfahrung gemacht, dass man durch eine Reservierung als einen Tisch zugeteilt bekommt, an den man sich sonst vielleicht eher nicht setzen würde. 

Das Essen ist im Brauhaus inklusive, die Getränke müssen separat gezahlt werden. Hat man ein Getränkepaket, so kann man dieses hier auch benutzen, das an Bord gebraute Bier fällt dort allerdings nicht rein und muss immer zusätzlich gezahlt werden. Es ist aber auch jeden Cent wert, das kann man dazu sagen.

Ich liebe ja die Käsespätzle im Brauhaus und musste zu meinem Erschrecken mal wieder feststellen, dass diese nicht mehr auf der Karte stehen. Auf der Nova im Dezember informierte man mich, dass ich einfach fragen solle, da man Spätzle ja eh habe und die Käsespätzle ab und an auf der Tageskarte sind, so dass man diese auch machen könne. Aber auch auf meine Nachfrage hin, gab es für mich keine Käsespätzle.

Nun gut, dann gab es eben Schnitzel für Leon und mich, für Pascal Gulasch und Julian wählte den Fleischsalat. Auch ohne Käsespätzle ein gelungener Abend und sehr lecker.

Und während am Abend im Beach Club Party gemacht wurde, nahmen wir im Four Elements entspannt am Kinoabend teil. Mit Popcorn und Co genossen wir hier den Film „Oceans Eight“ – wirklich sehr amüsant, für groß und klein.

Noch ein Cocktail hier und ein Cocktail dort, wir mussten die Zeit totschlagen bis Mitternacht. Denn dann gibt es eine kleine Überraschung an der 5. Element Bar – Julian hat morgen Geburtstag und da möchten wir natürlich auch ein wenig reinfeiern.

Morgen werden wir noch einen weiteren, allerdings nur halben Tag in Dubai sein. Wirklich was machen können wir dort nicht mehr. Um 11:00 Uhr legen wir ab und da zuvor noch die Seenotrettungsübung ruft, lohnt es sich nicht mehr an Land zu gehen.

Samstag, 13. April 2019: Good bye Dubai - Wir feiern Geburtstag auf dem Weg nach Muscat

Nachdem es gestern Abend mal so richtig geregnet hat, war der Himmel heute Vormittag mal so richtig klar. Von unserem Balkon von Bord aus konnte man heute nicht nur das Burj Khalifa sehen sondern auch das Burj Al Arab, das Atlantis Hotel The Palm und auch die wunderschönen Baustellen auf der Inselgruppe The World.

Eigentlich ist ganz Dubai die reinste Baustelle. Die Stadt in den Emiraten beansprucht ja viele Größenrekorde für sich und einige werden in den nächsten Jahren noch folgen: höchstes Gebäude der Welt, größtes Riesenrad der Welt, größter Freizeitpark der Welt, und so weiter. Aber eine Superlative wird gerne mal unter den Tisch gekehrt, den Dubai ist definitiv auch die größte Baustelle der Welt. Auch die sonst sehr beeindruckende Skyline wird getrübt von Baukränen. 

Wir sind nicht traurig darüber heute weiter zu fahren, im Gegenteil, wir freuen uns auf den bevorstehenden Seetag an Bord unserer AIDAprima.

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Doch bevor wir ablegen, müssen wir zur Seenotrettungsübung! Am Anreisetag in Abu Dhabi wurden wir lediglich zu einer Sicherheitseinweisung geladen, nun geht es aber richtig zur Sache. Wo liegt der genau Unterschied? Denn für Laien ist der Unterschied nicht auf den ersten Blick ersichtlich. 

Bei der Sicherheitseinweisung in Abu Dhabi wurden alle zugestiegenen Gäste ins Theatrium eingeladen, aber nicht zu ihrer Musterstation, zu der sie im Notfall müssen. Zwar musste man die Rettungswesten zur Einweisung mitbringen, anlegen musste man sie allerdings nicht. Ansonsten gab es keine Unterschiede.

Heute wurden wir dann auf unsere Musterstation geladen, die zufällig auch das Theatrium war und mussten die Westen anlegen. Nachdem alle Passagiere anwesend waren durfte AIDAprima dann auch ablegen und Dubai auf den Weg in den Oman verlassen.

AIDAprima verlässt Dubai bei strahlendem Sonnenschein

Geburtstagsparty im Weite Welt Restaurant

Schon seit Julian weiß, dass wir über seinen Geburtstag eine Orient Kreuzfahrt unternehmen, hängt er uns ganz zur Freude von Pascal damit in den Ohren, dass er im Weite Welt Restaurant seinen Geburtstag feiern möchte. Dort machen die nämlich immer so richtig Ramba Zamba und kommen mit der kompletten Crew vorbei und haben alles dabei was so richtig krach macht. Aber, er möchte keine Schokoladentorte! 

Es ist nicht sein erster Geburtstag an Bord von AIDA, in der Vergangenheit hatten wir immer über myAIDA das Paket Kindergeburtstag gebucht, das ein Geschenk und eine Torte beinhaltet, allerdings handelt es sich hierbei immer um eine Schokotorte und die mag Julian nicht.

Wir ließen ihn in dem Glauben nichts organisiert zu haben, während der Concierge Mauro alles in die Wege leitete. Völlig überraschend für Julian ging die Party dann pünktlich um 12:00 Uhr los und er staunte nicht schlecht als vor ihm eine riesige Erdbeertorte stand. Zu Pascals Freude sogar komplett laktosefrei – da hat jemand seinen Job gemacht würde ich sagen. Wir staunten nicht schlecht als Mauro zum gratulieren kam und Pascal zuflüsterte, dass auch er die Torte mit gutem Gewissen genießen könne, da er die Küche informiert hatte, dass sie unbedingt laktosefrei sein muss. 

Nachdem wir die Torte komplett vernichtet hatten wollten die Jungs in den Beach Club schwimmen gehen. Julian hatte auch das Go der Schiffsärztin, dass er ab seinem Geburtstag wieder ins Wasser darf, da bis dahin die Narbe schon zu ist. 

So wirklich traute er sich aber noch nicht und passte extrem auf nicht mit dem Kopf unter Wasser zu kommen. Zusätzlich belehrte er alle vom Beckenrand springende Kinder, dass dies verboten sei – seine Sorge war, dass Wasserspritzer an seine Narbe kommen könnten.

Wir machten es uns derweil an der AIDA Bar im Beach Club gemütlich und beobachteten das Treiben am Pool aus sicherer Entfernung. Ich muss schon sagen, mir gefällt AIDAprima hier in einer heißen Destiantion deutlich besser als im kalten Norden. Draußen ist eine mega Hitze und hier im Beach Club ist es angenehm temperiert. Ich kann die Menschen nicht verstehen, die sich freiwillig draußen in der Hitze aalen. Es hat sich scheinbar noch nicht rumgesprochen, dass gebräunte Haut schon seit einiger Zeit nicht mehr in ist.

Leckere Cocktails im Beach Club an der AIDA Bar

Aktiv-Bingo auf der AIDA Plaza

Nachdem wir so ein wenig nichts tuend in den Tag gelebt haben, durfte Julian natürlich auch bestimmen, was wir am Abend unternehmen würden. Als kleiner Bingo-Fan war schnell klar, dass wir uns heute auf der Plaza beim Aktiv-Bingo versammeln müssen. Für 20,00 Euro kauften wir uns ein Set Bingo Schein und los ging es.

Aktiv Bingo ist im Übrigen kein normales Bingo für in die Jahre gekommene Passagiere, sondern hier geht es richtig zur Sache. Nicht umsonst wird es auch „Betreutes Betrinken“ genannt. Jetzt könnte man einwerfen, was dort Kinder zu suchen haben, ganz so schlimm ist es aber tatsächlich nicht. Kids dürfen auch nicht aktiv teilnehmen, sondern lediglich die Zahlen auf dem Bingo-Schein für die Eltern abstreichen.

Während Julian und ich uns also beim Bingo amüsierten, schauten sich Pascal und Leon die Laser Show im Beach Club an

Anschließend war er auch schon vorbei, der große Tag von Julian. Ziemlich geschlaucht aber glücklich ist er am späten Abend eingeschlafen und das obwohl wir heute nicht wirklich viel gemacht haben.

Pascal und ich genossen noch einen letzten Cocktail an der Lanai Bar mit Blick auf die wunderschöne Heckwelle.

Morgen werden wir in Muscat sein, laut Pascal soll es hier besonders schön sein. Da haben wir ja etwas auf das wir uns freuen können.

AIDAprima auf dem Weg nach Muscat

Sonntag, 14. April 2019: Muscat im Oman - Außer Regen nicht viel gesehen

Gefühlt ist das irgendwie die kürzeste Kreuzfahrt die wie je unternommen haben. Noch nicht wirklich lange da, noch nicht wirklich was gesehen und schon erreichen wir heute bereits den letzten Hafen bevor wir morgen schon wieder Abu Dhabi erreichen werden.

Zu allem Übel kam heute noch dazu, dass es regnet, und zwar nicht nur ein bisschen, sondern richtig viel. An einen Landgang ist, zumindest für uns, heute erst mal nicht zu denken. Zum Glück haben wir uns gestern Nachmittag für heute zum Frühstück einen Tisch im Steakhouse reservieren lassen. Im Steakhouse können alle Gäste der Suiten generell täglich und auch kostenfrei frühstücken. Hat man keine Suite, so wie wir, dann kann man für 9,90 Euro pro Person das Gourmet-Frühstück hinzubuchen. Kinder bis 14 Jahre können die Eltern kostenfrei begleiten.

Eigentlich vergeht keine Reise, während der wir nicht mindestens einmal im Steakhouse frühstücken gehen. Kaffeespezialitäten, Tees und Säfte, sind im Preis bereits enthalten. Wir mögen das Frühstück hier sehr. Es ist angenehm ruhig, eine tolle Atmosphäre und Leon kann bereits am frühen Morgen ein leckeres Steak essen.

Da es nach dem Frühstück noch immer in Strömen regnete blieben wir zunächst noch an Bord. Die Kids amüsierten sich eine Weile im Four Elements, wir suchten uns dort ebenfalls einen gemütlichen Platz und arbeiteten ein wenig – schließlich gibt es immer etwas zu tun.

Kurzer Spaziergang in Muscat

Wie aus dem Nichts verzogen sich die Wolken gegen Mittag im Nu, so dass wir uns dann doch entschieden wenigstens kurz von Bord zu gehen. Viel machen konnte man jetzt allerdings nicht mehr, schließlich geht es ja schon in wenigen Stunden weiter.

In Muscat darf man sich im Hafen nicht zu Fuß fortbewegen, so dass ein Shuttlebus die Passagiere in regelmäßigen Abständen zum Hafenausgang bringt. Inzwischen war eine wahnsinnige Hitze draußen, so dass man schon allein beim Rumstehen ordentlich ins Schwitzen kommt.

Zwar gibt es direkt am Hafenausgang fußläufig einen Souk, aber ansonsten gibt es hier fußläufig in Hafennähe nicht wirklich viel zu sehen. Pascal war vor einigen Jahren mit der Mein Schiff 2 hier in Muscat und schwärmt noch heute vom Sultanspalast, der Sultan-Qabus-Moschee und dem Fort. Das soll alles sehr sehenswert sein, in der kurzen Zeit die wir jetzt hier waren, aber leider nicht mehr realisierbar.

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Wir gingen also lediglich an der Promenade hier im Ort ein wenig spazieren und bewunderten dabei die Al Said, die Yacht des Sultans. Diese liegt hier im Hafen, sofern sie nicht grad irgendwo anders auf der Welt mit dem Sultan unterwegs ist.

In Muscat ist es im Übrigen so, dass die „Kleiderordnung“ hier wohl nicht mehr ganz so streng genmommen wird, wie in Qatar, aber man längst noch nicht so westlich eingestellt ist wie in Dubai. Ich hatte eine kurze Hose an und ich muss sagen, dass ich mich so gar nicht wohl gefühlt habe. Ich würde daher Reisenden schon empfehlen im Oman das Knie und auch die Schultern zu bedecken.

Auslaufen im Sonnenuntergang

Kaum zurück an Bord ging es dann auch schon wieder auf die Weiterfahrt. Doch bevor wir Muscat verließen, durfte zunächst einmal die Mein Schiff 3, die den tag über neben uns lag, den Hafen verlassen. Wie sagte unser Kapitän Tidow so schön: „Wenn mann weiß auf dem schöneren Schiff zu sein, dann ist es auch nicht schlimm, anderen bei der Weiterfahrt den Vorrang zu lassen!“ Dank dieser Tatsache, hatten wir die Möglichkeit einige tolle Bilder der Mein Schiff 3 einzufangen.

Direkt im Anschluss durften dann auch wir den Hafen verlassen und AIDAprima machte sich auf den Weg zurück nach Abu Dhabi, wo für uns die Reise auch schon wieder zu Ende gehen wird.

Wenn man bedenkt, wie regnerisch der Tag doch angefangen hat und bei welch traumhaftem Wetter er nun zu Ende geht, unglaublich.

Abendessen im Ristorante Casa Nova

Im Ristorante Casa Nova waren wir seit unserer ersten Kreuzfahrt mit AIDAprima im Sommer 2016 nicht mehr essen, warum eigentlich? Im Vorfeld habe ich bereits über myAIDA einen Platz für heute zum Abendessen reserviert. 

Pünktlich um 19:00 Uhr schlugen wir dort auf und genossen von da an einen wirklich sehr schönen Abend, bei einem guten und aufmerksamen Service sowie fantastischem Essen. 

Wir freuten uns über Büffelmozzarella mit Tomaten als Vorspeise, Schweinefilet in Gorgonzolasauce zum Hauptgang und Creme Tiramisu sowie Eis zum Nachtisch.

Genauso wie im French Kiss auch ist hier das Essen im Preis bereits inbegriffen, lediglich die Getränke müssen zusätzlich gezahlt werden. Auch hier können die erworbenen Getränkepakete angewendet werden. Eine Reservierung im Vorfeld ist auf jeden Fall sinnvoll.

Im Anschluss gingen wir noch ein wenig an die 5. Element Bar und zu guter letzt zum Bier-Bingo. Das war uns neu, Bier-Bingo kannten wir bisher noch nicht. Das ist quasi das Aktiv-Bingo für Männer, denn wie der Name bereits verrät gibt es hier Bier zu trinken, im Gegensatz zum Aktiv-Bingo, wo sich die Damen über Sekt freuen dürfen. 

Heute haben wir allerdings nur zugesehen und nicht aktiv mitgespielt.

Morgen hatten wir eigentlich geplant Abu Dhabi auf unseren letzten Tag unsicher zu machen, aber auch nur deswegen, weil wir nicht auf dem Plan hatten, dass wir Abu Dhabi erst am Abend um 18:00 erreichen werden. Somit erwartet uns morgen ein Seetag, das ist aber auch nicht schlimm, im Gegenteil.

Montag, 15. April 2019: Nichts tun auf See auf dem Weg nach Abu Dhabi

Bis wir das Tagesprogramm für heute gestern Abend auf unserer Kabine hatten, hatten wir irgendwie gar nicht auf dem Plan, dass wir heute einen Seetag haben werden und erst am Abend Abu Dhabi erreichen. Eigentlich haben wir geplant die Stadt unsicher zu machen, da wir ja auch am Anreisetag Abu Dhabi nicht gesehen haben. 

Theoretisch wäre es möglich einfach am Abend raus zu gehen, schließlich liegen wir über Nacht im Hafen und fliegen erst morgen Heim, da unser Transfer zum Flughafen aber bereits heute Nacht um 4:30 Uhr geht, werden wir das wohl nicht schaffen. Die Nacht durchmachen mit den Kids? Unmöglich!

Wir ließen den Tag heute also ganz entspannt angehen, erst einmal ausschlafen und anschließend ganz entspannt frühstücken gehen. Danach waren sowohl das Four Elements als auch der Beach Club für die Jungs angesagt.

Zudem verbrachten die beiden heute überdurchschnittlich viel Zeit im Kids Club. Nicht aber etwa in der Betreuung, sondern im Piratenzimmer. Sie bauten hier erneut ein Burj Khalifa aus Lego, noch höher als das erste, das sie wegen Reinigungsarbeiten wieder abbauen mussten.

Leon & Julian bauen ein Burj Khalifa aus Lego

Wir verbrachten die Zwischenzeit an der Lanai Bar und in der AIDA Lounge und taten einfach mal gar nichts. Das muss auch mal sein und tut zudem noch richtig gut.

Zur Einreise nach Abu Dhabi

Da wir aus dem Oman zurück in die Vereinigten Arabischen Emirate kommen, müssen wir in Abu Dhabi erneut zur Einreise mit unserem Pass um uns einen Stempel abzuholen.

Nachdem wir in Abu Dhabi festgemacht hatten und das Schiff für den Landgang frei gegeben wurde, machten auch wir uns direkt auf den Weg ins Terminal um einzureisen. Das nahm einige Zeit in Anspruch, denn schließlich mussten das ja nun in einem Zeitfenster von 90 Minuten alle Passagiere machen, egal ob sie an Land gehen möchten, oder wie wir an Bord bleiben. Und während wir so in der Schlange warteten, hatten wir das erste Mal auf der Reise die Möglichkeit ein richtig schönes Foto von AIDAprima zu machen.

AIDAprima in Abu Dhabi

Im Anschluss war dann auch schon wieder zeit zum Abendessen, was wir heute wieder im Bella Donna genossen. Neben dem East ist das eines meiner persönlichen Lieblingsbuffet-Restaurants, vor allem die Pasta hat es mir hier natürlich angetan.

Nun war Koffer packen angesagt, das was ich auf jeder Reise immer am meisten verabscheue. Ich hasse Koffer packen schon wenn es auf Reisen geht, aber wenn es nach Hause geht, hasse ich es noch mehr. Aber es muss ja getan werden, schließlich will man seine Sachen ja nicht hier lassen.

Zu guter Letzt hieß es dann auch schon Abschied nehmen. Gleich geht es ins Bett, damit wir wenigsten noch ein paar Stündchen schlafen können bevor um 3:00 Uhr bereits der Wecker klingelt.

Dienstag, 16. April 2019: Bye bye AIDAprima, wir sagen „Auf Wiedersehen“

Nun ist der Zeitpunkt gekommen um endgültig Tschüs zu sagen. Es ist 3:00 Uhr in der Früh, keine sehr freundliche Zeit wie wir finden. Wir schnappen unser Handgepäck und gehen zum ersten Mal auf dieser Reise ins Markt Restaurant, da es das einzige ist was zu dieser fiesen Zeit geöffnet hat. Hier also schnell gefrühstückt und schon befanden wir uns auf der Gangway vom Schiff hinunter. Gefühlt sind wir gestern erst hier angekommen. Die Reise verging so schnell, es war definitiv, die kürzeste Kreuzfahrt, die wir je unternommen haben.

Vor dem Terminal warteten bereits die Busse. Unser Bus, wie sich noch herausstellte, war das Abenteuer dieser Reise. Nicht nur dass der Busfahrer offensichtlich die Klimaanlage nicht bedienen konnte, nach kurzer Zeit mit 50 Personen im Bus, war dieser komplett beschlagen. Man konnte draußen nicht mal mehr erkennen, ob es dunkel oder bereits hell ist. Selbst der Busfahrer konnte so nichts sehen und fuhr uns im Blindflug in Richtung Flughafen. Eine Mitreisende stand dann irgendwann auf und putzte ihm die Scheibe, so dass wenigstens er, wenn auch nur für kurze Zeit wieder etwas sah.

Aber gebracht hat uns das nichts, denn es kam noch hinzu, dass der Fahrer scheinbar den Weg zum Flughafen gar nicht kannte. Permanent bog er falsch ab, so dass die Passagiere ihm schon sagen mussten wo er lang fahren muss. Hier noch eine Ampel mitgenommen, da festgefahren, so dass es weder vorwärts noch rückwärts ging, dazu die schlechte Luft im Bus…. und so kam eins zum anderen und Julian konnte sich nicht mehr halten und fing an zu brechen.

Irgendwann hatte dann unser aller Leiden ein Ende und wir schaffte es tatsächlich zum Flughafen. Von hier aus ging dann alles wieder wie am Schnürchen. 

Nun geht es nach Hause, 6 Stunden Flug warten erneut mit Etihad Airways auf uns. Am frühen Nachmittag werden wir in Frankfurt landen.

Ein kleines Fazit zur Reise

Ich denke es ist nicht nötig viel zu AIDAprima zu sagen, es war unsere 5. Kreuzfahrt an Bord dieses Schiffes als Familie und ich denke, dass wir immer wieder gerne auf eben genau dieses Schiff zurück kommen, das sagt doch schon eine ganze Menge. Es ist unser zweites Zuhause auf See und genau deshalb fällt uns der Abschied hier immer besonders schwer. Wir freuen uns schon jetzt auf ihre Saison in Kiel, sicher werden wir sie dort mal besuchen gehen.

Was den Orient betrifft, ich denke wer den Reisebericht aufmerksam gelesen hat, der wird festgestellt haben, dass der Orient es nicht in die Top-Platzierungen unserer liebsten Reisegebiete schaffen wird. Aber das ist wie alles Geschmackssache und kann auch nicht wirklich erklärt und begründet werden. Uns hat es einfach nicht umgehauen. Unbedingt nochmal müssten wir also eine Orient Kreuzfahrt nicht machen, aber wir sagen niemals nie und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja doch ein zweites Mal im Leben.

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