Mein Schiff 3 Reisebericht Dubai mit Muscat
Mein Schiff 3 Reisebericht Dubai mit Muscat

Mein Schiff 3 Reisebericht Dubai mit Muscat

Mein Schiff 3 Reisebericht Dubai mit Muscat vom 06. Februar bis 13. Februar 2017 / Route: Dubai – Dubai – Khor Fakkan – Muscat – Seetag – Abu Dhabi – Dubai – Dubai / Autorin: Barb

Nachdem wir im Mai letzten Jahres drei Wochen mit Mein Schiff 4 im Mittelmeer und rund um Westeuropa unterwegs waren, hatten wir uns für Februar 2017 eine Reise in den Orient und nach Indien ausgesucht, Mein Schiff 3 „Dubai mit Muscat“ und daran anschließend „Dubai mit Indien“, alles zusammen 21 Tage, so wie wir es gerne haben. Wieder in „unserer“ Balkonkabine 7038 zum Wohlfühltarif mit Anreise über TUI Cruises.


Nachfolgend berichte ich über den 1. Teil unserer Reise „Dubai mit Muscat“, der 2. Teil kann dann im Mein Schiff 3 Reisebericht Dubai mit Indien nachgelesen werden.

05.02.17 Anreise nach Hamburg und Abflug nach Dubai, 3°

Da wir, wie gesagt, die Anreise über TUI Cruises gebucht hatten, sind wir mit dem Zug zum Flughafen Hamburg angereist, ganz ohne Verspätungen, Streiks oder ähnliches, richtig unüblich für uns.

Das Einchecken bei Emirates begann um 18:15, pünktlich 3 Stunden vor Abflug. Die Schlange vor uns war nicht sehr lang und ich konnte beobachten, wie bei jedem Passagier auch das Handgepäck gewogen wurde, oh Schreck! Als wir dran waren, wog das Bordcase meines Mannes 6,9 kg (7,0 kg sind erlaubt) und meins 7,9 kg. Aber sie waren kulant und haben das bei mir noch durchgehen lassen, Schwein gehabt! Die Plätze hatte ich schon 21 Tage vorher über die Emirates Website gebucht, man benötigt dazu von TUI Cruises den Buchungscode sowie die Ticketnummern, der Buchungscode allein genügt nicht, da es sich um eine Gruppenbuchung handelt. Hatte auch alles geklappt und wir saßen erwartungsgemäß auf einem 2-er Platz Reihe 49 A + B.

Der Abflug war pünktlich und der Flug angenehm, ohne nennenswerte Turbulenzen. Man hatte genügend Beinfreiheit, der Service an Bord war ausgezeichnet, die Getränke waren alle frei und das Essen war okay, wie eben so Flugzeugessen ist, da sind die Geschmäcker verschieden.

06.02.17 Dubai, VAE, 22°, Sonnenschein

Nach 6 Stunden und 10 Minuten sind wir 5 Minuten zu früh um 6:10 in Dubai gelandet und eine Ewigkeit (ca. 20 Minuten) bis zu einer Vorfeldposition gerollt. Die anschließende Busfahrt zum Terminal dauerte nochmal über 30 Minuten, zudem war die heftig pustende Klimaanlage eiskalt, irgendwie ein frostiger Empfang.

Um zur Paßkontrolle zu kommen, war man gefühlte 10 km unterwegs (ca. 20 Minuten) und natürlich standen dort lange Schlangen. Ich dachte schon, na Mahlzeit, das dauert bestimmt eine Stunde, aber wider Erwarten ging es recht flott und wir waren nach 15 Minuten durch. Nächste Hürde: Handgepäck röntgen. In Dubai ist nämlich die Einfuhr bestimmter Medikamente verboten, es sei denn, man hat ein spezielles Formular vom Arzt dabei, daß einem bescheinigt, diese für den Eigenbedarf unbedingt zu benötigen. Nähere Informationen hierzu gibt es auch hier: Medikamente und Drogen in Dubai

Wir konnten jedoch anstandslos weitergehen, haben unser großes Gepäck abgeholt und sind zum Transferbus, die Koffer wurden auch im Bus mit befördert, aber später von der Crew ausgeladen und separat zur Kabine gebracht. Die Fahrt zum Schiff dauerte 30 Minuten, nach dem Einchecken wurde nochmal das Handgepäck geröntgt, dann konnten wir endlich zum Frühstück ins Büffetrestaurant Anckelmannsplatz, denn die Kabinen waren erst um 15:00 bezugsfertig, da gibt’s auch keine Ausnahmen.

Mittagsschlaf im Hallenbad auf der Mein Schiff 3 Mittagsschlaf im Hallenbad auf der Mein Schiff 3


Irgendwie haben wir die Zeit bis dahin mit im Hallenbad dösen und Mittagessen rumgebracht und als um 15:00 die offizielle Kabinenfreigabe kann, standen unsere Koffer schon vor der Tür und wir konnten auspacken. Da die Rettungsübung erst am nächsten Mittag stattfinden sollte, konnten wir den Abend ruhig in der Himmel und Meer Lounge angehen lassen, aber lange haben wir nicht durchgehalten, wir waren doch ziemlich k.o. und 3 Stunden Zeitunterschied sind auch nicht so einfach.

07.02.17 Dubai, VAE, (bis 14:00), 22°, Sonnenschein

Trotz Jetlag hatten war es geschafft, um 8:00 aus den Federn zu kommen und da das Schiff um 14:0 auslaufen sollte, sind wir nach dem Frühstück nur noch raus ins Hafenterminal, um das dort kostenfreie WLAN zu nutzen und draußen vor dem Gebäude etwas spazieren zu gehen.

Das Hafengelände von Dubai ist sehr groß und man darf es nicht zu Fuß verlassen, ist auch ziemlich schwierig, denn allein mit dem Taxi oder Bus braucht man schon 10 Minuten, um zum Ausgang zu kommen. Taxen stehen jedoch jede Menge beim Terminal und der Hop-on Hop-off Bus fährt dort natürlich auch, aber wie gesagt, bis mittags bleib nicht genug Zeit und da wir auf der Reise noch mehrmals hierher zurückkommen sollten, war das auch nicht weiter schlimm.

Nachdem wir um 13:15 die obligatorische Seenotrettungsübung hinter uns gebracht hatten, wären wir gerne draußen an den Pool gegangen, aber der Wind war einfach zu kalt und so entschieden wir uns für ein kuscheliges Plätzchen auf den Sofas im Hallenbad, immer eine gute Option.

08.02.17 Khor Fakkan, VAE Sharjah (07:00-18:00), 24°, Sonnenschein

Khor Fakkan mit 36.000 Einwohnern gehört zum Emirat Sharjah, ist aber als Enklave komplett von Fujeirah umgeben. Es gibt hier wunderbare Sandstrände und Korallenriffe, weswegen sich der Tourismus auch ständig weiterentwickelt.

Von anderen hatten wir gehört, daß in Khor Fakkan absolut nichts Sehenswertes sein sollte und ich muß zugeben, als ich morgens vom Balkon nur den „romantischen“ Ausblick auf jede Menge Container genießen konnte, habe ich das fast geglaubt. Aber wir sind trotzdem vormittags an Land und das war auch gut so. Denn kurz hinter dem Hafenausgang fing auch schon die Stadt an, zuerst kam ein kleiner Fischereihafen mit Marina und einigen Jachten, einen Fischmarkt und einen Obst- und Gemüsemarkt gab es auch und alles war sehr sauber und ansprechend.

Entlang des Ufers führt eine schöne Promenade an einem sehr breiten Strand und wir sind ca. 4,5 km weit gelaufen, bis wir zum einzigen 4 Sterne Hotel der Stadt, dem Oceanic, kamen. Unterwegs gab’s sogar einen Pizza Hut und Hardee’s (Burgerladen) und selbst die Tankstelle war irgendwie sehenswert mit Burgtürmen an jeder Ecke. Am Strand darf man sich nicht in westlicher Badekleidung aufhalten, dort stehen jede Menge Schilder, was alles verboten ist und viele Menschen habe ich auch nicht gesehen, „normales“ Baden ist nur beim Hotel Oceanic möglich, allerdings ist das den Gästen vorbehalten. Allerdings gibt es ca. alle 300 m öffentliche, saubere Toiletten, das ist auch nicht zu verachten.

Nachdem wir vormittags schon 2,5 Stunden gelaufen waren, sind wir nachmittags trotzdem nochmal eine Stunde los in den ursprünglichen Teil der Stadt rein, wo meist ziemlich verfallene Häuser standen. Irgendwie war ich ja schon leicht fußlahm, aber das Neue hat uns doch gereizt (und als Resultat hatte ich dann eine dicke Blase unter dem linken Ballen).

Ziemlich k.o. haben wir nach unserer Rückkehr an Bord noch was getrunken und uns dann auf den Abend vorbereitet, der aber nicht lang war, denn soviel laufen macht müde.

09.02.17 Muscat, Oman (08:00-22:00), 28°, Sonnenschein

Muscat ist die Hauptstadt von Oman, einem Sultanat im Osten der arabischen Halbinsel mit ca. 635.00 Einwohnern. Nur 5% der Staatsfläche wird landwirtschaftlich genutzt, das Erdöl als wertvollster Rohstoff hat dem Land zu seinem jetzigen Reichtum verholfen. Es gibt zwar auch große Erdgasvorkommen, die sind aber noch weitgehend unerschlossen und somit ist das Erdöl weiterhin Hauptenergiequelle.

Mein Schiff 3 in Muscat Mein Schiff 3 in Muscat

Unser Schiff lag auf der andern Seite der Bucht direkt gegenüber der Stadt, zum Hafenausgang mußte man jedoch einen kostenfreien Shuttlebus benutzen, der zwischendurch noch am Terminal hält, wo man durch die Sicherheitskontrolle geht und am anderen Ausgang wieder in den Bus steigt. Außerhalb des Hafens stehen jede Menge Taxen, sie akzeptieren Euro, Dollar oder osmanische Rial. Wenn man von dort aus auf der Uferpromenade links runtergeht, kommt man nach 10 Minuten zum Souk von Muttrah, ein Muß für jeden Touristen, der zum ersten Mal hierher kommt. Am Eingang des Souk ist auch die Abfahrt des Hop-on Hop-off Busses, Infos dazu gibt’s gleich am Ausgang des Schiffes.

Da wir vor einigen Jahren schon in Muscat waren, sind wir vom Hafen aus die wunderbare Promenade am Ufer entlang bis zum Stadttor gelaufen, wo die eigentliche Altstadt beginnt. Pro Strecke waren wir 55 Minuten unterwegs, bei 28 Grad und strahlendem Sonnenschein ganz schön schweißtreibend.

Nachmittags ging’s nochmal raus, natürlich mußten wir dieselbe Prozedur vom Vormittag wieder mitmachen: rein in den Shuttlebus, aussteigen, Sicherheitskontrolle, wieder einsteigen und Transfer bis zum Hafenausgang. Nach einer Stunde Laufen durch die Gassen der ursprünglichen Stadt am Hafen war es dann auch genug, mir taten noch vom Vortag die Füße weh und irgendwann ist auch mal Erholung angesagt.

10.02.17 auf See, 26°, Sonnenschein

Als wir um kurz nach 9.00 an Deck kamen, waren noch genügend Liegen frei, sodaß wir den Vormittag mit viel Nichtstun in der Sonne verbringen konnten. Das Meer war spiegelglatt, maximal 0,5 m Wellen, so wie man das gerne hat.

Eigentlich hatten wir um 11:00 eine Einladung zum „Meet and Greet“ mit den Offizieren und anschließender Brückenbesichtigung, da man aber auf der Brücke aus Sicherheitsgründen nicht fotografieren durfte, haben wir es vorgezogen, an Deck zu bleiben und die Sonne zu genießen.

Das war eine gute Entscheidung, denn nachmittags war mal wieder Hallenbad angesagt, erst war es zu heiß draußen und Liegen waren sowieso nicht frei und dann kam sehr kühler Wind, als wir in den persischen Golf eingebogen. Das ging ganz plötzlich innerhalb einer halben Stunde und wir waren froh, drinnen zu sein. Alles in allem aber ein wunderbarer Tag, bei dem sich meine geplagten Füße gut erholen konnten.

11.02.17 Abu Dhabi, VAE (08:00-24:00), 24°, Sonnenschein

Abu Dhabi ist die Hauptstadt des Emirats Abu Dhabi und zugleich Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Die Stadt mit ca. 620.000 Einwohnern liegt zum größten Teil auf einer Insel im Persischen Golf und ist über drei Brücken mit dem Festland verbunden. Um die Abhängigkeit vom Erdöl und Erdgas zu reduzieren, konzentriert man sich in Abu Dhabi immer mehr auf den Tourismus, der inzwischen auch große Bedeutung erlangt hat.

Jeder Passagier mußte morgens bis spätestens 11:00 zur Paßkontrolle, egal, ob man das Schiff verlassen wollte oder nicht. Im Hafenterminal gibt’s freies WLAN und vor dem Terminal stehen viele Taxen. Der Hop on Hop off Bus hält dort auch, sowie der TUI Cruises Shuttle Bus, der alle 30 Minuten zur Marina Mall fährt, Fahrzeit ca. 25 Minuten entlang des wunderbaren Boulevards Corniche. Im Hafengelände darf man nicht laufen, man muß stattdessen Busse zum Hafenausgang nehmen, wenn man von dort aus weiter will. Wer noch nicht in Abu Dhabi war, der sollte meiner Meinung nach unbedingt die Sheik Zayed Moschee (Weiße Moschee) angucken, ein wirkliches Highlight.

Da wir schon mehrfach hier waren, haben wir nur den Shuttle zur Marina Mall genommen (9€ pro Person für das Tagesticket) und sind von dort aus kurz Richtung Emirats Palace Hotel bis zur Marina gelaufen, von wo aus man einen wunderbaren Blick auf die Skyline neben dem Hotel hat. Die Stadt hat sich seit unserem letzten Besuch 2010 unheimlich vergrößert, an der Corniche steht ein Hochhaus neben dem anderen.

Eigentlich wollten wir noch zur Heritage Village, aber nachdem wir uns in der Mall umgesehen und mit dem Fahrstuhl auf dem Aussichtsturm waren, lief uns die Zeit davon und so ging’s um 12:00 mit dem Shuttlebus zurück, Ankunft 12:30 beim Schiff.

Nach dem Mittagessen konnte man bei 24° noch ganz angenehm am Pool liegen, obwohl es ziemlich bedeckt war und auch etwas zog. An Landtagen ist es ja auch kein Problem, noch einen guten Platz zu ergattern.

12.02.17 Dubai, VAE (ab 13:00), 23°, bewölkt, leichter Regen

Heute ging der erste Teil unserer Kreuzfahrt zu Ende und die meisten Passagiere reisten am nächsten Tag ab. Da es für uns aber mit der Reise „Dubai mit Indien“ weiterging, hatten wir noch zwei Wochen vor uns und konnten somit den Tag ganz entspannt mit einem Vormittag auf See angehen, bevor wir um 13:00 Dubai erreichten.

Dubai mit ca. 2,2 Millionen Einwohnern, ist Hauptstadt des Emirats Dubai und größte Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate. Der internationale Flughafen ist der größte des Nahen Ostens und Hauptsitz von Emirates. Überhaupt ist Dubai eine Stadt der Superlative, im Umkreis von 40 km standen schon 2008 über 150 Wolkenkratzer die über 150 m hoch sind, zirka 60 weitere Wolkenkratzer, die über 200 m hoch sind und sechs Wolkenkratzer, die über 300 m hoch sind. Der bekannteste ist natürlich der Burj Khalifa mit 828m Höhe.

Leider war das Wetter, genauso wie vormittags auf See, bei unserer Ankunft leicht kühl, so um die 23 Grad, mit vielen Wolken und ein paar Regentropfen. Aber wir sind doch kurzentschlossen mit dem Taxi für 45 Dirham (12 $) zum Gold Souk gefahren und von dort aus weiter zum Gewürz Souk und zum Fluss mit den Wasserbussen gelaufen. Dort stand auch noch ein Teil der alten Stadtmauer, mit den ursprünglichen Häusern aus der Zeit der Gründung Dubais, ein interessanter Gegensatz zum modernen Dubai rund um den Burj Khalifa. Der Rückweg mit dem Taxi hat übrigens nur 10 $ gekostet, da die Hafengebühr entfiel.

Taxifahren ist in Dubai einfach, da alle Fahrzeuge ein Taxameter haben, auf dem der Preis in Dirham angezeigt wird. Man kann natürlich auch in Euro oder Dollar bezahlen, umgerechnet wird dann mehr oder weniger großzügig.

13.02. Dubai, VAE (Abreisetag), 24°, bewölkt

Die abreisenden Gäste hatten ihre Koffer abends vor die Kabinentür gestellt, damit diese dann von der Crew in das Hafenterminal befördert wurden, wo sie nach Decks sortiert vor der Abreise wieder abzuholen waren. Die dazu notwendigen farbigen Kofferbanderolen wurden zwei Tage zuvor zusammen mit den Abreiseinformationen auf die Kabine geliefert.

Wie es für uns an diesem Tag weiterging und natürlich auf der nächsten Reise, kann man in meinem Reisebericht „Dubai mit Indien“ erfahren, für uns ein einmaliges Erlebnis, das ich zumindest zum Lesen empfehle.

Beurteilung/meine Eindrücke:

1. Kabine

Unsere Balkonkabine 7038 war 17 qm groß mit einem 7qm Balkon.

Sie hatte sehr viel Stauraum:

  • 4 große + 2 kleine Schubladen am Schreibtisch bzw. unter der Nespressomaschine
  • 2 Schränke mit vielen Bügeln und genügend Platz zum Aufhängen + je 4 Fächer
  • genügend Platz für Schuhe unten in beiden Schränken
  • eine große Schublade unter dem Sofa
  • 2 Staufächer über den Betten + 2 Regale
  • 2 Schubladen im Nachtschrank und 2 Ablagefächer beim 2. Bett

Die Betten, die auf Wunsch getrennt gestellt werden können, sind hoch genug um die Koffer bequem drunter zu schieben. Die Klimaanlage in der Kabine funktioniert ausgezeichnet, wenn man will, hat man Kühlschranktemperatur. Sie geht aber auch problemlos warm zu stellen und ist nicht laut. Das Sofa in der Balkonkabine ist groß und gemütlich, mein absoluter Lieblingsplatz, wenn ich mal kurz ausruhen wollte.

2. Restaurants

2.1 Restaurant Anckelmannsplatz (Büffet) /Gosch Sylt (Büffet)

Das Büffetrestaurant ist großzügig und übersichtlich gestaltet. Das integrierte Gosch Sylt ist nur auf der Backbordseite Büffet, auf der Steuerbordseite wird bedient. Es sind schon einige Wege zurückzulegen, wenn man im Anckelmannsplatz auf der“ falschen“ Seite sitzt und sich nur mal etwas Fisch von hier dazu holen möchte, da man durch den abgesperrten Bedienbereich des Gosch nicht durch darf.

Wir haben immer einen Platz gefunden, obwohl wir abends meist erst um 19:00, also eine Stunde nach Beginn der Essenszeit, gekommen sind.

Mittags war es, besonders an Seetagen, manchmal relativ voll, da es am Pool direkt nichts mehr zu essen gibt, aber Plätze gab es immer noch, man mußte sich dann eben zu jemandem dazusetzen, da die meisten Tische 4-er Tische sind.

Da es Kaffee nur aus Automaten gibt, entstanden grade zu Stoßzeiten beim Frühstück oft Schlangen und wenn dann noch ab und zu einer defekt war, wurde es besonders ärgerlich (als Frühstücks Teetrinker bin ich da deutlich im Vorteil, am Heißwasserspender ist es meistens nicht so voll). Zusätzlich gibt es neuerdings auch noch einen großen Behälter mit schwarzem Kaffee zum selber Abfüllen und – großes Lob – einen Milchschaumautomaten.

Die Auswahl im Büffetrestaurant war reichhaltig und die Speisen lecker und ansprechend zubereitet. Besonders die WOK-Station bietet vielfältige Möglichkeiten, sich sein eigenes Essen zu kreieren. Auf diese Art und Weise werden übrigens morgens auch die Omeletts zubereitet, man sucht sich seine Zutaten zusammen, übergibt dem Koch den Teller, bekommt einen Pieper mit und wenn der vibriert, kann man es abholen. Effizient und zeitsparend.

Auch an Gesundheitsbewußte ist gedacht, die „Health Station“ mit leichten Gerichten erfüllt bei Bedarf auch Sonderwünsche, das war besonders für uns wichtig, da mein Mann diverse Lebensmittelprobleme hat.

Die Backstube mit ständig frisch gebackenen Brötchen und kleinen Kuchen ist natürlich verlockend wie immer, sie hat sogar ganztägig geöffnet und bei dem Gedanken an die oft noch warmen Laugenstangen läuft mir jetzt noch das Wasser im Mund zusammen.

Zusammenfassend kann man vom Essen sagen: vielfältig, große Auswahl, sehr wohlschmeckend, qualitativ hochwertig und wie mir versichert wurde, absolut ohne Zusatzstoffe. Kurz gesagt, so, wie man es sich wünscht.

2.2 Tag + Nacht Bistro (Büffet)

Für den kleinen Hunger zwischendurch (oder auch nachts um 3:00 J ) ist das 24 Stunden Tag + Nacht Bistro auf Deck 5 da. Hier steht ein kleines Büffet mit Burgerbraterei, Pizza, Salat usw. An Getränken gibt es nur Softdrinks, Orangensaft, stilles Wasser und Kaffee, aber da sich die TUI Bar direkt darunter befindet, geht man einfach die Treppe runter und holt sich ein anderes Getränk zum Essen dazu, falls gewünscht. Die Bratwurst ist übrigens sehr lecker und auch als Currywurst ein Gedicht.

2.3 Gosch Sylt (Bedienung)

Wie bereits erwähnt, wird im Gosch Sylt auf der Steuerbordseite à la card serviert, zum Teil aufpreispflichtig (z.B. Hummer, Austern, usw.) Viele Leute haben die Gelegenheit genutzt hier zu essen und waren sehr angetan, da wir aber Selbstbedienung am Büffet vorziehen, kann ich selbst keine Beurteilung abgeben.

2.4 Hauptrestaurant Atlantik (Bedienung)

Wir haben alle zwei Bereiche (Klassik und Mediterran) besichtigt, es sah alles wunderschön und ansprechend aus, aber gegessen haben wir aus den oben genannten Gründen nicht. Nach Auskunft von begeisterten Mitreisenden waren die Speisen aber sehr lecker und wenn man kann, sollte man einen Besuch dort nicht versäumen.

2.5 Surf & Turf Steakhaus (Bedienung)

Im Surf &Turf müssen alles Speisen und auch Getränke bezahlt werden, man kann drinnen sitzen oder auch auf der Terrasse, wo auch manchmal gegrillt wird. Gleich am Eingang ist ein Schaukasten mit Fleisch, das schon sehr appetitanregend aussieht. Gegessen haben wir hier nicht, da für uns die Auswahl am Büffet vollkommen ausreichend war.

2.6 Richard’s (Bedienung)

Das Richards ist ein Gourmetrestaurant, edel anzusehen und dabei haben wir es auch bewenden lassen. Die Menüfolge an dem Tag kostetet 49,-€, Getränke sind natürlich extra zu bezahlen.

2.7 Hanami (Bedienung)

Wie man am Namen schon erkennt, ist das Hanami ein japanisches Restaurant, gegen Bezahlung. Es wurde von uns nicht genutzt, das ausgestellte Sushi sah aber sehr lecker aus.

3. Bars und Abendunterhaltung

Die Getränke an den Bars waren alle sehr gut und von hochwertiger Qualität.

Da wir jeden Abend in der Himmel und Meer Lounge oder der TUI Bar verbracht haben, kann ich das Unterhaltungsangebot am Abend nicht beurteilen, aber es gab im Theater diverse Shows, inklusive der sehr beliebten Crewshow, alternativ dazu Filme im Konferenzraum, Vorträge, musikalische Darbietungen im Klanghaus, Tanzmusik in der Schaubar usw.

4. Pool/Sonnendeck

Der Bereich um den Pool und das Sonnendeck wurden immer saubergehalten, leere Gläser oft abgeräumt und auch die Liegenaufsicht war unterwegs, um reservierte, aber nicht benutze Liegen mit einem Zettel zu versehen. Tatsächlich wurden diese dann auch nach 30 Minuten abgeräumt, wenn niemand zurückgekommen war, das führte zwar manchmal zu Diskussionen, ist aber in meinen Augen vollkommen richtig. Wir haben auch immer einen Platz gefunden, nachmittags war es manchmal etwas schwierig, aber wenn man richtig geguckt hat, war es dann doch kein Problem.

5. Fitneß/Spa

Das Fitneßcenter bietet hochwertige Ausdauer- und Krafttrainingsgeräte sowie diverse Kurse. Auch ein Spinningraum ist vorhanden, aber wir sind immer nur dran vorbei gegangen, da wir sowieso viel gelaufen sind.

Das Spa habe ich nur im Eingangsbereich gesehen, es soll aber hervorragend sein, haben mir andere Passagiere berichtet.

6. Service

Alle Mitarbeiter waren freundlich und aufmerksam, bei Problemen oder Sonderwünschen wurde sofort auf diese eingegangen.

Mein Schiff 3 Rezeption Mein Schiff 3 Rezeption

7. Sauberkeit

Die Kabine wurde morgens und abends gereinigt und wenn man wollte, gab es sogar zweimal täglich frische Handtücher. Das Pooldeck wurde ständig gefegt, die Gläser weggeräumt und gewischt und die öffentlichen Toiletten wurden oft und regelmäßig saubergemacht.

8. Altersdurchschnitt/Publikum

Es waren 2.636 Passagiere an Bord, davon 174 Kinder und Jugendliche. Das Durchschnittsalter betrug laut Auskunft der Rezeption 51,38 Jahre.

Es herrschte ein angenehmes Klima an Bord, alle, mit denen wir Kontakt hatten, waren freundlich und aufgeschlossen, egal welchen Alters.

9. Route

Die Route war sehr gut gewählt, alle Ziele interessant und sehenswert, die Liegezeiten waren gut und ausreichend.

10. Wetter/Seegang

Seegang hatten wir überhaupt keinen, das höchste waren einmal 1m Wellen, sonst immer nur 0,5m, also so gut wie nichts. Das Wetter war teilweise durchwachsen, in Dubai hat es sogar geregnet und die Temperaturen lagen während der Reise zwischen 22 und 28 Grad, die meiste Zeit aber eher so bei 23-24 Grad, oftmals mit kühlem Wind an Deck, es war eben doch noch Winter, auch in diesen Regionen.

11. Sonstiges

Die Geschäfte auf Mein Schiff 3 sind sehr zahlreich, mit vielfältigem Angebot, wie auf großen Schiffen üblich.

Wasserspender gibt’s selbstverständlich auch, zwei in jedem Treppenhaus. 0,5 l Petflaschen passen problemlos drunter, ohne daß die Auslaßdüse berührt wird.

Und natürlich das Wichtigste zum Schluß: Kapitän war Thomas Roth und Kreuzfahrtdirektor Anton Halbmayr

Fazit

Es war eine interessante Reise und obwohl wir alle Ziele schon kannten, haben wir doch immer noch wieder Neues entdecken können.

Die Crew hat sich alle Mühe gegeben, damit es wieder eine Reise zum Wohlfühlen wird und natürlich haben wir die nächsten 4 Reisen mit der Mein Schiff Flotte schon gebucht!

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