MSC Sinfonia Reisebericht Ostsee-Kreuzfahrt

Erst kürzlich, in 2015 wurde die MSC Sinfonia in der Fincantieri Werft um 24 Meter verlängert, wodurch sie nun für 600 Passagiere mehr Platz bietet als zuvor. Wir wollten uns das Ganze mal aus der Nähe anschauen und so entschieden wir uns dazu an Bord der MSC Sinfonia eine Ostsee-Kreuzfahrt zu unternehmen. Heute ging es dann auch schon los ab Warnemünde, wo nun acht hoffentlich unvergessliche Tage an Bord des umgebauten Kreuzfahrtschiffes auf uns warten.

Bis auf ein paar wenige Verkehrsverzögerungen war die Anreise vom Süd-Westen Hamburgs aus ganz entspannt, der Check-In verlief reibungslos und ohne jegliche Wartezeiten. Schnell waren wir an Bord und konnten unsere Kabine, eine Außenkabine auf Deck 7, auch direkt beziehen.



MSC Sinfonia - Außenkabine 7041

MSC Sinfonia – Außenkabine 7041



Hungrig von der Anreise wollten wir uns erst einmal stärken, was an Bord der MSC Schiffe nahezu 24 Stunden rund um die Uhr möglich ist. Auf Deck 11 stießen wir auf das Hamburg Paradise , was es da so zu essen gab, brauch ich wohl nicht näher beleuchten, der Name verrät so einiges. Doch nicht nur Hamburger und Pommes gibt es im Hamburger Paradise, auch Hot Dogs und Salate.

Nach dem Essen packten wir unsere Koffer aus, die zwischenzeitlich auf die Kabine gebracht wurden, bevor auch schon bald zur einzigen Pflichtveranstaltung während der Kreuzfahrt geladen wurde, die Seenotrettungsübung. Unsere Kabinenstewardess Beatrice brachte uns zuvor noch eine passende Kinderrettungsweste und dann ertönte auch schon das Notsignal in 7 kurzen und einem langen Ton. Bei der Musterstation erhielten wir dann einige Sicherheitsinformationen und es wurde gezeigt, wie man die Rettungsweste anlegt. Aufgefallen ist mir, dass man an Bord der MSC Sinfonia schon bei der Seenotrettungsübung sehr hohen Wert auf „Kinder und Frauen zuerst“ legt, jedenfalls wurden bei unserer Musterstation die Passagiere so exakt sortiert aufgestellt, dass es daran keine Zweifel gab.

Anschließend hatten wir noch etwas Zeit uns frisch zu machen bevor es ins Restaurant zum Abend essen ging. Wir haben das Vergnügen im Restaurant Il Covo auf Deck 6 am myChoice Dining teilzunehmen. Das Restaurant Il Covo ist Gästen mit Balkon-Suiten und Aurea-Gästen vorbehalten. Während es im Hauptrestaurant Il Galeone zwei Tischzeiten gibt, wird im Il Covo myChoice Dining angeboten, wo man flexibel und nach eigenem Belieben zu Tisch gehen kann. Wir haben vorab für die gesamte Woche einen festen Tisch reserviert.

Das Essen wird hier in diversen Gängen á la carte serviert mit einem aufmerksamen und schnellen Service ohne lange und unnötige Wartezeiten zwischen den Gängen, so dass wir pünktlich zum Auslaufen an Deck sein konnten.

Um kurz nach 19.00 Uhr verließen wir Warnemünde in Richtung Ostsee. Unser nächstes Ziel wird Stockholm in Schweden sein, doch zuvor wartet ein hoffentlich schöner Seetag auf uns.

Den Abend ließen wir bei einer Show im Theater ausklingen, hier gab es heute zur Begrüßung „Fabulous – Eine musikalische Reise zurück in die 60er, 70er & 80er“. Die Show war sehr unterhaltsam und nicht zu lang, lediglich etwas voll war es im Theater. Durch die Verlängerung der MSC Sinfonia passen nun 600 Passagiere mehr als zuvor an Bord, allerdings wurde das Theater nicht umgebaut. Aus diesem Grund werden während der restlichen Reise jeden Abend drei Shows angeboten, so dass sich die Passagiere besser verteilen. Damit nicht alle Passagiere zur selben Zeit in Theater stürmen muss man sich die Theaterzeiten täglich vorab reservieren – ich bin gespannt.

Nun ist der erste Tag an Bord der MSC Sinfonia bereits zuende, unser erster Eindruck ist durchweg positiv und wir freuen uns auf weitere erholsame und unterhaltsame Tage auf der Ostsee.

Erste Eindrücke MSC Sinfonia

 

Tag 2 Seetag

Seetag an Bord der MSC Sinfonia – bei schönstem Wetter kreuzen wir durch die Ostsee. Viel Sonne, warme Temperaturen und ein klein wenig Wind begleiten uns während unseres ersten Seetages auf der Ostsee-Kreuzfahrt. 470 Seemeilen müssen wir zwischen Warnemünde und Stockholm zurücklegen – hier bleibt genügend Zeit um die MSC Sinfonia besser kennen zu lernen oder ganz und gar zu entspannen.

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08:00 Uhr – Der Wecker klingelt! Die erste Nacht an Bord haben wir gut verbracht und gut geschlafen. Die erste Frage die sich uns an diesem Morgen stellt, wohin geht es zum Frühstück? Möglichkeiten gibt es genügend. Wer kein großer Frühstücker ist und wem ein Croissant bereits reicht, der ist in allen Bars an Bord gut aufgehoben, denn dort werden von 07:00 bis 12:00 Uhr leckere Croissants angeboten. Das Frühstück in Buffetform kann man auf Deck 11 im La Terrazza und Caffé del Mare genießen oder aber auch serviertes Frühstück im Il Galeone auf Deck 5. Wie entschieden und fürs unkomplizierte Buffet.

09:30 Uhr – Doremi Spray Park! Wer mit Kind reist wird an einem Seetag bei gutem Wetter wohl kaum am Doremi Spray Park vorbei kommen. Hier haben die kleinsten Passagiere so richtig viel Spaß. Unzählige Wasserspiele, Fontänen, Rutschen und die eine oder andere feuchte Überraschung warten hier auf die kleinen Matrosen. Frei Liegen um den Spray Park herum gab es zu Genüge, so dass Eltern ihre Kinder jederzeit im Blick haben können.

MSC Sinfonia - Doremi Spray Park

MSC Sinfonia – Doremi Spray Park

11:00 Uhr – Bayrischer Frühshoppen! Wie es sich für eine Kreuzfahrt ab einem deutschen Hafen gehört, darf ein barischer Frühshoppen am Seetag natürlich nicht fehlen. Neben typisch bayrischen Speisen, wie Brezeln, Weißwurst, Leberkäs, Sauerkraut, Bratwurst und Co gab es natürlich auch ne Maß Bier und lustige Unterhaltungsspiele begleitet von der passenden Musik. Während sich der typisch Deutsche köstlich amüsierte und bei dem ein oder anderen Spiel das ein oder andere Freibier erspielte, genossen die anderen Nationen dieses Schauspiel eher als Zuschauer. Ein unterhaltsamer und gelungener Vormittag!

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12:30 Uhr – Pooltime! Das schöne Wetter musste natürlich ausgenutzt werden, so war es klar, dass wir früher oder später am Pool landen würden für die ein oder andere Abkühlung. Zwar war das Pooldeck recht gut gefüllt, trotz des leicht frischen Windes der uns begleitete, Liegen waren aber dennoch genügend freie vorhanden. Sowohl für Schwimmer als auch für Nicht-Schwimmer gibt es zum baden genügend Möglichkeiten. Zwei große Schmwimmbecken laden an Bord der MSC Sinfonia zum abkühlen ein, mit jeweils einem abgetrennten Nicht-Schwimmer-Bereich für Kinder, wo das Wasser ca. 25cm tief ist. Auch zwei Whirlpools findet man in der Mitte des Pooldecks, so dass wirklich für jeden Geschmack das passende dabei ist.

MSC Sinfonia - Pool

MSC Sinfonia – Pool

15:30 Uhr – Im Juniors Club hat sich Besuch angemeldet – Doremi, das MSC Maskottchen, und ein Lego Sailor wollten mal schauen was die Kinder im Mini Club und im Junior’s Club den ganzen Tag so treiben. Bei einem fröhlichen Meet & Greet konnten hier alle Kinder von 3-11 Jahre eine wenig Zeit mit ihren Stars verbringen und das ein oder andere Erinnerungsfoto schießen. Außerdem wurde der Doremi-Tanz einstudiert und jede Menge Spaß gehabt.

17:00 Uhr – Gala Cocktail! Der Kapitän Pietro Scarpato lud in die Manhatten Bar auf Deck 5 zu einem Willkommenscocktail ein. Hier gab es natürlich auch die Möglichkeit das heißbegehrte Foto mit dem Kapitän zu machen. Während sich einige für den Gala-Abend so richtig schön aufbrezelten, so gab es doch auch leider viele die mit ihrer Kleiderwahl so vollkommen am Thema vorbei waren. Schon auf dem Weg in die Manhattan Bar fragte ich mich besorgt, ob ich mich in der Uhrzeit geirrt hatte da ich doch nur sehr wenigen begegnete die nach Gala aussahen.

18:30 Uhr – Gala Dinner! Entsprechend dem Gala-Abend gab es heute natürlich auch ein entsprechendes Dinner. Dies fand für uns wieder im Il Covo statt wo wir auch heute wieder unseren schönen Zweiertisch am Fenster hatten. Das Abendessen war ganz ausgezeichnet, nach dem 7. Gang habe ich aufgehört zu zähen, aber ich glaube es waren auch nicht mehr. Für Kinder gab es auch heute, wie an jedem anderen Abend auch, ein spezielles Kindermenü. Dies wechselt ebenso täglich, so dass auch Kinder entsprechend Abwechslung im Speiseplan haben.

20:30 Uhr – Gala Show Oz! Für 20.30 Uhr hatten wir am Vormittag einen Platz im Theater reserviert. Anfangs machte ich mir beim Essen wirklich Sorgen, ob das zeitlich überhaupt klappen würde, bei so vielen Gängen. Zwei Stunden könnten da doch etwas knapp bemessen sein. Doch meine Befürchtungen waren umsonst – wir hatten sogar noch ein wenig Luft um uns umzuziehen.

MSC Sinfonia - Oz Show

MSC Sinfonia – Oz Show

Die Show war eine Tanz-, Gesang- und Akrobatikvorführung mit dem Thema „Oz – Wunderland Smaragdenstadt“. Für meinen Geschmack wirklich sehr gelungen und unterhaltsam und darbieterisch auf hohem Niveau. Vorab wurde natürlich wie es sich für den Gala-Abend gehört der Kapitän und seine Offiziere sowie die wichtigsten Mitarbeiter an Bord vorgestellt.

Nach der Show verabschiedete sich der Tag mit einem traumhaften Sonnenuntergang von uns. Nun trennt uns nur noch eine Nacht von Stockholm und die Fahrt durch die Scheren Schwedens.

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Erkenntnis des Tages

Eine kleine und wie ich finde auch irgendwie lustige Anmerkung zum Schluss! Wie ich heute mal wieder feststellen musste, erkennt man in vielen Fällen – nicht in allen Fällen – unsere deutschen Landsleute auf einem internationalen Schiff auf einen Blick: es sind die, die am Nachmittag auf dem Pooldeck bei den peinlichsten Spielen mitmachen um ein Freibier oder auch zwei oder drei zu erspielen und die Jenigen die eine Jeans und ein Hawaiihemd für festliche Kleidung halten. Es fehlten tatsächlich nur noch die weißen Tennissocken in den Sandalen, aber vielleicht habe ich auch nur nicht genau genug hingeschaut.

 

Tag 3 Stockholm

Eigentlich hätten wir uns am heutigen Morgen den Wecker bereits um 4:00 Uhr stellen müssen, denn wie sagte Claudia, die Kreuzfahrtdirektorin gestern Abend so schön: die Fahrt durch die Schwedischen Scheren ist die schönste Einfahrt während dieser Reise, vielleicht sogar während unseres ganzen Lebens. Nun wir haben den Wecker etwas später gestellt, schließlich werden wir heute Abend Stockholm auf dem gleichen Wege wieder verlassen und werden uns dann von dem so hoch gelobten Anblick verwöhnen lassen.

Stockholm

Stockholm

07:30 Uhr – Der Wecker klingelt! Noch sind wir auf dem Weg Richtung Stockholm, doch schon in Kürze werden wir dort anlegen und relativ zeitig von Bord gehen um die Mittagshitze nicht in einer womöglich überfüllten Stadt verbringen zu müssen. Doch zunächst einmal machten wir uns auf den Weg zum Frühstück.

08:00 Uhr – Frühstück! Heute probierten wir mal das Frühstück im Restaurant Il Galeone aus, dies wird hier von 07:00 bis 09:00 Uhr serviert. Im Il Galeone hat man die Möglichkeit sich selbst am Buffet zu bedienen oder sich bedienen zu lassen. Wir entschieden uns fürs letztere und gaben unsere Bestellung a la carte auf. Frisches Rührei und ein Schinken-Käse-Omelette sollten uns für den Tag stärken. Dazu Lachs, frische Brötchen und ein Kakao sowie verschiedene Säfte rundeten unser Frühstück ab.

09:00 Uhr – Stockholm! In Stockholm legten wir nicht wie erhofft am Pier Stadsgarden an, welcher inmitten im Zentrum Stockholms liegt, sondern in Frihamnen, was etwas auerhalb der Stadt liegt. Um den ganzen Weg, angegeben mit 25 Minuten Fußmarsch, nicht zu Fuß zurück legen zu müssen, bot MSC Sinfonia den Passagieren einen kostenpflichtigen Shuttle vom Schiff in die Innenstadt (Nähe Strömgarden) und zurück an. Die Kosten für eine Tagesticket betragen 12,90 pro Person, auch Kinder müssen den vollen Preis zahlen. Zwar erscheint der Preis im ersten Moment etwas hoch, doch nach der Fahrt in die Stadt denke ich dass man mit einem Taxi sicher nicht günstiger gefahren wäre und man sicher auch deutlich länger als 25 Minuten gelaufen wäre. Die Tickerts für den Shuttle konnte man am Ausflugsschalter erwerben oder aber auch direkt vor dem Bus wo ebenfalls ein kleiner Ticketstand war.

Stockholm

Stockholm

Auch konnte man an Bord direkt Tickets für den Hop-On-Hop-Off Bus erwerben, die Kosten hierfür betrugen 33 Euro pro Person und 6 Euro pro Kind. Der Bus fuhr ebenfalls wie der Shuttlebus, direkt am Schiff ab.

Nach ca. 10 Minuten Busfahrt kamen wir in Stockholm an, unweit entfernt von der Altstadt. Hier wurde schnell deutlich, dass Stockholm, die Hauptstadt Schwedens, sich über viele Landinseln erstreckt, denn überall sind Brücken, die über Wasser führen. Unser Ausflug führte uns zunächst in die Altstadt, vorbei am königlichen Schloss. Am Wasser weiter gingen wir eine schöne Promenade entlang, wo viele Cafés und Bars zum verweilen einluden und von wo aus man einen schönen Blick auf Skeppsholmen hatte.

Am Ende der Altstadt machten wir kehrt und gingen durch die Altstadt durch zurück zum Bus, der uns wieder zur MSC Sinfonia brachte. Auch wenn wir während unseres kurzen Landgangs, der nur ca. 2 Stunden dauerte, lediglich einen kleinen Eindruck von Stockholm erwerben konnten, so sieht man doch recht schnell, das Stockholm durchaus mal eine längere Reise wert ist, denn Stockholm hat jede Menge zu bieten und ist eine wirklich schöne Stadt, vor allem bei dem tollen Wetter bei dem Stockholm uns hier begrüßte.

11:00 Uhr – Pooltime! Zurück an Bord ging es erst mal direkt in den Pool und ich muss zugeben, ich habe noch nie zuvor während eine Kreuzfahrt ein so leer gefegtes Pooldeck gesehen. Wir waren tatsächlich die einzigen Passagiere die es derzeit besuchten, hatten demnach nicht nur freie Liegenwahl sondern auch die Pools ganz für uns alleine.

12:30 Uhr – Lunch! Auch wenn uns zum Mittagessen nicht nach viel zu Essen zumute war, eine Kleinigkeit geht aber immer. Hamburg Paradise bietet sich da natürlich bestens an für den kleinen Hunger zwischendurch.

14:00 Uhr – Mini Club! Mit Mama alleine im Urlaub scheint es doch hin und wieder etwas langweilig zu sein, so dass Julian den Wunsch äußerte in den Mini Club zu gehen. Gesagt getan! Dort wurde nach Herzenslust getanzt und gebastelt.

15:00 Uhr – Pooldeck! Wenn einer an Bord für Stimmung sorgen kann, dann ist es Doremi höchst persönlich und somit schauten er und seine Freunde am Pooldeck mal nach dem Rechten und machten ordentlich Party.

Doremi Poolparty

Doremi Poolparty

16:30 Uhr – SPA! Während Julian sich im Mini Club auf die Piraten-Party am Abend vorbereitete hatte ich einen Termin im Aurea SPA zur Gesichtsbehandlung. Die Therapeutinnen aus Bali verstehen ihr Fach das muss man ganz klar mal erwähnen. Nach einer ausgiebigen Reinigung des Gesichts und des Dekoltées mit anschließendem Peeling und Pflege sowie einer Gesichts- und Kopfmassage fühlte sich meine Haut direkt 10 Jahre jünger an. Die angesetzten 30 Minuten für die Gesichtsbehandlung vergingen wie im Flug, da hätte ich auch gut und gerne das doppelte ausgehalten.

17:00 Uhr – Fahrt durch die Schwedischen Scheren! Wie bereits angekündigt verließen wir Stockholm heute auch schon wieder und fuhren erneut durch die Scheren. Es ist wirklich eine atemberaubende Landschaft durch die man da fährt, Landschaften, wie man sie von unzähligen Filmen aus dem Fernsehen kennt. Doch ich muss zugeben, ich weiß nicht was mich mehr beeindruckt hat, die schöne Landschaft, oder die Möwen die uns während unserer Fahrt begleiteten und dem Anblick einen zusätzlichen Charme verliehen.

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18:30 Uhr – Dinner! Wie jeden Abend freuten wir uns auch heute auf einen schönen und leckeren Abend im Restaurant Il Covo wo auch heute ein toller Service und hervorragendes Essen auf uns wartete.

19:30 Uhr – Doremi Family Disco! Nach dem Abendessen stand direkt der nächste Programmpunkt auf der Tagesordnung. Doremi lud seine Freunde aus dem Mini und Junior Club in die Sinfonia Lounge auf Deck 6 zur Family Disco ein, die in Form einer coolen Piratenparty stattfand. Vorab hatten die Kids witzige T-Shirts und Piratenhüte gebastelt, damit sie auch alle dem Motto entsprechend gekleidet waren. Doremi feierte und tanzte mit den Kindern was das Zeug hält und am Ende wurde sogar noch der beste Tänzer geehrt, der sich über einen Plüsch-Doremi freuen durfte.

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20:45 Uhr – Movies Show! Auch heute Abend hatten wir wieder einen Platz im Theater reserviert. Um 20:45 Uhr hieß es dort „Movies“ – eine wirklich tolle Show mit teils atemberaubenden Showeinlagen. Eins muss man wirklich sagen, die Shows auf der MSC Sinfonia waren bisher alle auf einem sehr hohen Niveau, da können sich manch andere Schiffe gut und gerne mal eine Scheibe abschneiden. Die Show heute allerdings toppte das bisher gesehene noch um ein Vielfaches.

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Mit diesen Eindrücken verabschiedet sich der heutige Tag dann auch von uns, während auf dem Rest des Schiffes noch munter zu Musik der 60er, 70er und 80er Jahre gefeiert wird. Morgen werden Tallinn besuchen und kriegen zudem sogar eine Stunde Schlaf geklaut, da wir durch die Zeitverschiebung unsere Uhren eine Stunde vorstellen müssen.

 

Tag 4 Tallinn

Heute haben wir erst mal charmant verschlafen, zwar sollte der Wecker um 08:00 Uhr klingeln, was er auch tat, was aber nichts bringt wenn man die Schlummern-Taste und die Ausschalt-Taste miteinander verwechselt. Auch ohne unser Zutun legte die MSC Sinfonia pünktlich im Hafen von Tallinn an. Da auch hier die Schiff außerhalb der Stadt liegen wurde von MSC wie auch schon am Vortag ein durchgängiger Shuttle-Service ins Stadtzentrum angeboten. Die Kosten für ein Tagesticket betragen Euro 8,90 pro Person und EUR 5,90 für Kinder zwischen 2 und 13 Jahren.

09:30 Uhr – Frühstück! Nachdem wir dann auch endlich mal aus dem Bett gefallen sind viel uns die Entscheidung wo wir heute frühstücken würden relativ leicht, denn es gab nur eine Möglichkeit, das Buffet. Im Anschluss holten wir uns noch schnell die Tickets für den Shuttle-Bus um dann gestärkt unseren Ausflug nach Tallinn antreten zu können.

10:30 Uhr – Tallinn! Nach einer ca. 10 Minütigen Fahrt mit dem Shuttle-Bus kamen wir im Stadtzentrum von Tallinn an am Rande der Altstadt. Mein erster Eindruck war irgendwie irritierend und ich fragte mich ob es sich wirklich gelohnt hat vom Schiff zu gehen. So wirklich wusste ich nicht wo wir nun als erstes hingehen sollten auf den ersten Blick sagte mir keine Richtung so wirklich zu. An der Stelle wo der Shuttle-Bus hielt stand auch ein Hop-On-Hop-Off-Bus, der uns anstelle von 18 Euro für 10 Euro angeboten wurde. 50 Minuten Tour durch Tallinn, das nahmen wir spontan mal mit.

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Zunächst einmal führte unsere Tour aus dem Zentrum von Tallinn heraus und wir stiegen an der Haltestelle beim Russalka Monument aus. Dies wurd im Jahr 1902 zur Erinnerung an das russische Marineschiff Rusalka, welches 1893 im finnischen Meerbusen gesunken ist. Es zeigt in die Richtung des Untergangs.

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An dieser Stelle hätte man in Tallinn auch die Möglichkeit im Meer zu baden, denn hinter dem Denkmal befindet sich ein schöner naturbelassener Strand.

Auch kann man von dieser Haltestelle aus auch den Kadrioru Park besuchen mit dem Kadriorg Palace, welcher nur ca. 10 Gehminuten von der Haltestelle entfernt ist. Ein kurzer Spaziergang dorthin lohnt sich allemal.

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Anschließend machten wir uns zurück zum Hop-On-Hop-Off Bus der seine Fahrt durch die Stadt fortsetzte. Unser nächster Halt war die Altstadt von wo aus wir dann auch zu Fuß zurück zum Shuttle-Bus gingen. Mit einigen Stopps in der Altstadt benötigten wir für einen kompletten Fußmarsch durch die Altstadt gerade mal eine halbe Stunde, wobei wir sicher nicht alles gesehen haben. Tallinn ist wirklich eine Stadt mit Überraschungseffekt, denn die Altstadt mit ihren malerischen Gassen und jeder Menge Sehenswürdigkeiten ist einfach unheimlich schön und sehenswert. Überall laden Bars, Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Es war ein wirklich ausgesprochen schöner Tag in Tallinn, auch wenn man das anfangs nicht vermutete.

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14:00 Uhr – Lunch! Zurück an Bord der MSC Sinfonia gönnten wir uns zunächst einmal eine Kleinigkeit zu essen am Buffet. Julian wollte dann unbedingt in den Mini Club und ich nutzte die zeit um mich ein wenig zu entspannen. Die Jungs und Mädels im Mini Club machen übrigens wirklich gute Arbeit, sie bieten den Kindern ein tolles und abwechslungsreiches Programm, Julian geht dort wirklich sehr gerne hin und kommt immer freudestrahlend wieder zurück.

16:00 Uhr – SPA! Um meinen Verspannungen entgegen zu wirken hatte ich heute einen Termin zu einer Balinesischen Ganzkörpermassage. Diese dauerte 55 Minuten und ich fühlte mich anschließend wie ein neuer Mensch. Von Kopf bis Fuß wurde ich einmal komplett durchgeknetet und jegliche Verspannungen waren anschließend gelöst. Die Masseurin Prima scheint magische Hände zu haben.

18:30 Uhr – Time for Dinner! Wie jeden Abend genossen wir auch heute Abend unser Abendessen im Il Covo. Heute war italienischer Abend und entsprechend alles in rot, weiß und grün eingedeckt. Auch die Speisen waren typisch italienisch und absolut köstlich. Bei der Auswahl kann man sich als gar nicht entscheiden, dem Herrn am Tisch neben uns ging es scheinbar genauso und er probierte heute einfach alles, ich glaub am Ende kam er auf 11 Gänge oder so.

20:45 Uhr – It’s Show Time! Im Theater wurde heute die wohl bekannteste italienische Liebesgeschichte erzählt – Romeo und Julia! Mit hochwertigen Gesangs- und Tanzeinlagen wurde die Geschichte auf unterhaltsame Weise nach erzählt, nur das Ende wurde leider weg gelassen, so dass man meinen könnte, dass Romeo und Julia es doch geschafft haben glücklich zu werden.

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Und nun verabschiedet sich der Tag schon wieder von uns. Morgen werden wir St. Petersburg erreichen, wo wir einen von MSC organisierten Ausflug unternehmen werden. Ich bin gespannt was uns das Venedig des Nordens so alles zu bieten hat.

 

Tag 5 St. Petersburg

Den heutigen Tag konnten wir zu Beginn ganz entspannt angehen, denn erst am Nachmittag ging unser Ausflug nach St. Petersburg wo wir heute den Tag verbrachten mit der MSC Sinfonia während unserer Ostseekreuzfahrt. Entsprechend schliefen wir heute erst einmal aus, nachdem Julian gestern erst sehr spät ein Ende im Mini Club fand, er wollte gar nicht mehr auf Kabine und hätte am liebsten dort übernachtet.

09:00 Uhr – Roomservice! Da das Frühstück heute im Il Galeone nur bis um 8.30 Uhr angeboten wurde und mir das zu früh war entschied ich mich am gestrigen Abend dazu für heute das Frühstück auf die Kabine zu bestellen. Hierfür gibt es auf der Kabine ein Formular für eine schriftliche Bestellung was man einfach bis 2.00 Uhr morgens vor die Tür hängt. Pünktlich um 9.00 Uhr durften wir uns dann über ein leckeres Frühstück mit Croissants, Muffins, Kakao, Cornflakes und vieles mehr freuen.

10:00 Uhr – Mini Club! Nach dem Frühstück hatte Julian das dringende Bedürfnis wieder in den Mini Club zu gehen, er war ja auch schon so lange nicht mehr dort gewesen. Ich machte derzeit einen Spaziergang übers Schiff und machte ein paar Fotos von der „Skyline“ St. Petersburgs. Ehrlich gesagt hab ich mir die Kulisse schon etwas anders vorgestellt, typischer für Russland. Vom Hafen aus sah man allerdings jede Menge Hochhäuser und noch mehr Baustellen – eine davon das neue Fußballstadion welches für die WM 2018 gerade gebaut wird.

12:00 Uhr – Lunch! Bevor es auf den Ausflug ging stärkten wir uns noch mit einer Kleinigkeit zu essen. Im Pizza Corner gab es wie der Name schon verrät Pizza und Pasta, genau das Richtige für eine Kleinigkeit zu Mittag.

13:15 Uhr – St. Petersburg – Stadtrundfahrt & Einkaufsbummel! Zur vorgegebenen Zeit fanden wir uns beim Treffpunkt im Theater auf Deck 6 ein. Hier wurden zunächst einmal die Busnummern verteilt um den Ausflug besser organisieren zu können. Anschließend ging es dann mit Ausflugstickets, Bordkarten und Reisepässen von Bord zur Passkontrolle, da man in Russland nicht einfach so von Bord gehen und einreisen kann. Jedoch ging das alles sehr schnell und es war total unkompliziert, anders als man es sonst hin und wieder in Foren liest.

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Im Bus angekommen ging es dann auch bald schon los, ca. 30 Minuten fuhren wir durch Hochhäusersiedlungen, von dem hoch gelobten St. Petersburg oder irgendwelchen Sehenswürdigkeiten war noch nichts zu sehen. Dann hatten wir auch schon den ersten Stop, wir machten Halt vor einem kleinen Souvenirladen wo wir nun 20 Minuten zur freien Verfügung hatten. Im Souvenirgeschäft gab es jede Menge Kitsch und Kram, den eigentlich kein Mensch wirklich braucht, wir warteten dann vor dem Laden auf die Weiterfahrt. Da kamen auch schon so meine ersten Bedenken hoch, dass der Ausflug „Stadtrundfahrt & Einkaufsbummel“ daraus bestehen könnte von einem Souvenirgeschäft zum nächsten zu fahren ohne wirklich was vom Venedig des Nordens gesehen zu haben.

Nachdem der Bus weiter fuhr erzählte die Reiseleiterin in einem ziemlich monotonen Ton ziemlich viel über die Geschichte St. Petersburg, ziemlich oft hörten wir das Wort Baugerüst, da wir an ziemlich vielen Orten vorbei kamen wo gebaut wurde. Insgesamt machten wir drei kleine Fotostops wo wir jeweils 5 Minuten Zeit hatten, die aber meist schon dafür drauf gingen zu der besagten Sehenswürdigkeit zu rennen und wieder zurück, da der Bus meist etwas weiter entfernt hielt.

Vom Bus aus versuchte ich das ein oder andere Foto zu machen von Gebäuden wo wir vorbeifuhren, mit verschmierten Fenstern war das aber eher misslungen als geglückt. Einen weiteren wieder 20 Minütigen Stop hatten wir allerdings noch, vor einem weiteren im Keller liegenden Souvenirgeschäft in dem es übrigens den selben Kram gab wie im ersten, was es alles zudem auch noch am Cruiseterminal direkt zu kaufen gab.

Eine halbe Stunde fuhren wir dann wieder durch Hochhaussiedlungen und Baustellen zurück zum Schiff und ich kann nur sagen, dass ich wirklich froh war dass der Ausflug endlich zu Ende war.

Zwar hat man eine kleinen Eindruck davon bekommen dass St. Petersburg wirklich eine interessante und schöne Stadt zu sein scheint, viel gesehen davon haben wir während dem Ausflug aber leider nicht wirklich.

Erwähnen möchte ich an dieser Stelle noch, dass die Ausflüge von externen Agenturen durchgeführt werden und nicht von MSC sonst, so dass man da MSC keinen Vorwurf machen kann. Bei jeder anderen Reederei würde dieser Ausflug sehr wahrscheinlich genauso ablaufen.

18:30 Uhr – Abendessen! Zurück an Bord gingen wir dann auch direkt schon ins Il Covo zum Abendessen, wenigstens hierwar alles wie gewohnt und vom feinsten, so dass der tag wenigstens so noch ein gutes Ende nahm. Danach ging es für uns nur noch auf die Kabine und wir verabschieden uns von diesem Tag. Wir sind müde und daher lassen wir das Abendprogramm heute ausfallen.

 

Tag 6 und 7 Seetag und Kopenhagen

Nachdem wir St. Petersburg verlassen haben würden wir nun erst mal einige Zeit auf See verbringen, denn Kopenhagen unser nächstes und zugleich auch letztes Reiseziel vor Warnemünde erreichen wir erst am Folgetag am Mittag, so dass nun ein voller und ein halber Seetag auf uns warteten. So einen Seetag, vor allem zum Ende der Reise hin, lasse ich immer ganz entspannt angehen, das Schiff, die MSC Sinfonia, kennt man nun weitestgehend, so dass man diesen Seetag auch nicht mehr dazu nutzt das Schiff kennenzulernen.

08:30 Uhr – Frühstück! Nachdem wir erst mal ausschliefen, da das Restaurant Il Galeone am Seetag etwas länger geöffnet hat als an Landtagen, machten wir uns auf den Weg zum Frühstück. Es geht doch nichts über ein frisches Omelette mit Schinken und Käse am Morgen.

MSC Sinfonia Ostseekreuzfahrt

MSC Sinfonia Ostseekreuzfahrt

10:00 Uhr – Pool Time! Auch heute war das Wetter wieder grandios für einen Seetag in der Ostsee, strahlend blauer Himmel, Sonnenschein und eine Brise Wind. Das Pooldeck war gut besucht, aber nicht überfüllt, so dass man auch noch vereinzelt Liegen direkt am Pool belegen konnte, was ich immer ganz wichtig finde, wenn ich mit Kind reise, damit ich es jederzeit im Blick habe, aber nicht permanent mit ins Wasser muss.

MSC Sinfonia Seetag

MSC Sinfonia Seetag

Die MSC Sinfonia bietet neben dem Doremi Spray Park, der bei Kindern verständlicherweise äußerst beliebt ist, auch zwei Nichtschwimmerpools mit ca. 25 cm Wassertiefe, die zwar direkt an die tiefen Pools angrenzen, aber vernünftig abgetrennt sind, so dass auch kleine Kinder, die noch nicht schwimmen können, genügend Möglichkeiten haben sich im Wasser zu vergnügen und das relativ sicher.

MSC Sinfonia Doremi Spray Park

MSC Sinfonia Doremi Spray Park

12:00 Uhr – Lunch im Nebel! Während wir uns eine Kleinigkeit zu Mittagessen im Burger Paradise gönnten, zog der Himmel allmählich zu und ein ordentlich dichter Nebel begleitete und während der Fahrt. Dieser Nebel wurde so dicht, dass es teilweise sogar etwas unheimlich wurde. Während das Schiffshorn regelmäßig laut vor sich hin hupte sah man rund herum ums Schiff wirklich gar nichts mehr – es machte den Anschein als würden wir durch eine verlassene Geisterlandschaft fahren und Captain Jack Sparrow würde gleich durch den Nebel erscheinen.

15:30 Uhr – Kids-Talent-Show! Für die Kinder gab es heute noch ein wirkliches Highlight während der Ostsee-Kreuzfahrt. Denn im Theater drehte sich die nächsten knapp zwei Stunden alles um die kleinsten Passagiere an Bord. Zunächst einmal bekam jedes Kind die Möglichkeit ein eigenes persönliches Foto mit dem Kapitän zu machen und anschließend wurde von dem Showensemble eine auf Kinder zugeschnittene Fantasy-Show aufgeführt. Doch der Höhepunkt kam, als die Kinder endlich selbst auf die Bühne durften um ihre Talente zu präsentieren. Natürlich waren auch Doremie, Mia (die Schwester von Doremi), Dorebro (der Bruder von Doremi) sowie Lego Sailor mit von der Partie, denn die wollten sich die Show ihrer neuen Freunde natürlich auch nicht entgehen lassen.

18:30 Uhr – Gala-Dinner! Den restlichen Nachmittag verbrachten wir mit rumgammeln und relaxen bevor am Abend das zweite Gala-Dinner auf uns wartete. Wieder einmal übertraf sich die Küche selbst mit köstlichem Essen und der Service setzte dem ganzen die Krone auf – im Restaurant Il Covo passt einfach alles zusammen.

20:00 Uhr – Chillen! Da Julian heute vom vielen Schwimmen ganz schön geschafft war ließen wir die Show und das Abendprogramm heute ausfallen und gingen nach dem Abendessen direkt in die Kabine. Hier testeten wir mal das Fernsehprogramm, welches wenn man es denn unbedingt auf einer Kreuzfahrt braucht absolut zufriedenstellend ist. Neben ein paar deutschen Fernsehsendern gibt es auch einen deutschen Filmkanal auf dem sogar die neusten Filme zu sehen, sind, die bisher nicht mal auf Sky liefen und das auch noch vollkommen kostenfrei.

 

Kopenhagen

08:30 Uhr – Frühstück! Auch heute starteten wir den Tag mit einem späten Frühstück da wir erst um 12.00 Uhr in Kopenhagen anlegen würden. Heute hatte allerdings nur noch das Buffet geöffnet so dass wir leider nicht mehr ins Il Galeone zum Frühstücken konnten. Auf die Idee spät zu frühstücken kamen neben uns auch noch viele weitere Passagiere, um nicht zu sagen, gefühlt das ganze Schiff. Im Buffetrestaurant war es an diesem Morgen so enorm voll, dass es mit freien Sitzplätzen nicht nur Glücksache war, sondern fast schon unmöglich. Und dennoch musste keine im Stehen essen, irgendwie fand doch jeder einen Platz zum sitzen.

12:00 Uhr – Kopenhagen! Gleich nach dem Anlegen machten wir uns auf den Weg in die Stadt. Die MSC Sinfonia machte auch in Kopenhagen weit außerhalb der Stadt fest, so dass auch hier ein Shuttlebus vom Schiff in die Stadt und auch wieder zurück angeboten wurde zum Preis von 12,90 Euro pro Person, Kinder zahlten EUR 10,90.

Der Shuttlebus hielt sehr zentral in der Innenstadt von Kopenhagen von wo aus man nahezu alles zu Fuß erreichen konnte. Da wir Kopenhagen bereits kannten hatten wir an diesem Tag nur ein Ziel vor Augen: den Tivoli Park! Diesen erreichten wir von der Bushaltestelle in ca. 15 Minuten zu Fuß. Wer nun aber denkt, dass nun ein toller Bericht des Tivoli Parks folgt, der irrt. Zwar liefen wir zum Tivoli Park, gingen aber eine Tür weiter in den Build-a-Bear-Shop um unsere Plüschsammlung zu Hause in Deutschland zu erweitern und vergrößern.

Build-a-Bear in Kopenhagen

Build-a-Bear in Kopenhagen

Wer Build-a-Bear noch nicht kennt und in Kopenhagen zu Besuch ist sollte da mit seinen Kindern auf jeden Fall mal vorbei schauen, denn hier kauft man nicht klassisch irgendwelche Stofftiere, sondern die Kinder dürfen diese dort selbst machen. Da wird die Hülle des neuen Lieblings ausgesucht, vor Ort befüllt und fertig gestellt. Anschließend kann man die Bären dort noch resgistrieren, der Barcode wird mit in den Bär gepackt, so dass wenn der Bär einmal verloren geht und in einer Build-a-Bear Filiale abgegeben wird, weltweit ersichtlich ist zu welchem Kind dieser Bär gehört.

Voll bepackt machten wir uns dann auch auf den Rückweg zum Shuttlebus, der uns innerhalb 20 Minuten wieder zurück zum Schiff brachte.

18:30 Uhr – Abendessen! Unser letztes Abendessen wartete heute im Il Covo auf uns, doch auch wenn eigentlich alles wie immer war, selbe Zeit, selber Tisch, so war es dennoch heute anders. Denn nicht nur in Warnemünde sondern auch in Kopenhagen konnte man aus- und zusteigen, so dass heute großer Passagierwechsel war und viele neue Gesichter im Restaurant zu Abend aßen. Auch unsere direkten Tischnachbarn waren neu, eine nettes Paar aus Südafrika, die seit einiger Zeit Europa mit dem Schiff erkundet.

Im Anschluss ans Abendessen hieß es dann auch schon Koffer packen, denn schließlich wollten wir morgen mit den ersten um 08:30 Uhr vom Schiff gehen. Anschließend drehten wir noch eine Runde übers Schiff um die den letzten Sonnenuntergang an Bord der MSC Sinfonia zu genießen. Außerdem wollte Julian sich noch von seinen Freunden im Miniclub verabschieden, die ihm in der einen Woche sehr ans Herz gewachsen sind.

Uns schon folgte unsere letzte Nacht an Bord der MSC Sinfonia bevor wir morgen in Warnemünde von Bord gehen würden.

 

MSC Sinfonia Reisebericht Ostsee Kreuzfahrt – Fazit

Nach 7 Tagen Ostsee-Kreuzfahrt an Bord der MSC Sinfonia fand unsere Reise am 8. Tag in Warnemünde wieder ihr Ende. Pünktlich um 07:00 Uhr legten wir im Hafen von Warnemünde an und nachdem Zoll und Behörden an Bord waren, konnte pünktlich mit der Ausschiffung begonnen werden. Entsprechend der gewünschten Abreisezeit oder nach Decks sortiert erhielten wir schon am Vortag farbige Kofferanhänger, nach deren Priorität die Koffer in der Früh von Land gebracht wurden. Da wir den Wunsch äußerten möglichst früh von Bord gehen zu möchten, erhielten wir weiße Kofferanhänger, mit denen die Koffer als erstes vom Schiff gebracht wurden, so dass wir direkt um 08:30 Uhr die MSC Sinfonia verlassen konnten. Die anderen Passagiere mit anderen Farben für die Kofferanhänger erhielten entsprechend eine Uhrzeit und einen Treffpunkt mitgeteilt und wurden dort informiert sobald alle Koffer dieser Farbe im Terminal waren, so dass man dann von Bord gehen konnte um seinen Koffer dort in Empfang zu nehmen.

Völlig unkompliziert und gut organisiert lief die Ausschiffung also ab, so dass wir völlig entspannt und ohne Stress unsere einwöchige Ostsee-Kreuzfahrt an Bord der MSC Sinfonia beenden konnten.

MSC Sinfonia Ostseekreuzfahrt

MSC Sinfonia Ostseekreuzfahrt

Die Ostsee-Kreuzfahrt Mit der MSC Sinfonia war rundum eine gelungene und schöne Reise, die ich mit gutem Gewissen nur weiter empfehlen kann. Bei der Einschiffung angefangen, über die Organisation an Bord, bis hin zu Ausschiffung verlief alles reibungslos ohne jegliche Komplikationen oder Auffälligkeiten. Die Crew an Bord tat alles nötige dazu bei um den Passagieren einen erholsamen und schönen Urlaub zu ermöglichen.

MSC Sinfonia – Das Schiff und die Kabinen

Die MSC Sinfonia wurde im Jahr 2002 in St. Nazaire gebaut und fährt seit 2004 für MSC Kreuzfahrten unter dem Namen MSC Sinfonia. Im Frühjahr diesen Jahres wurde sie in Palermo um 26 Meter verlängert was für zusätzlichen Platz für ca. weitere 600 Passagiere ermöglichte. Die MSC Sinfonia ist kein Neubau und somit gibt es sicherlich moderne Schiffe mit höherem Unterhaltungswert auch innerhalb der MSC Flotte, dennoch bietet die MSC Sinfonia alles was man für eine schöne Kreuzfahrt benötigt und hat einen ganz besonderen Charme. Von der Verlängerung auf 275 Meter profitieren vor allem Familien mit Kindern, denn für diese Zielgruppe wurde einiges auf der MSC Sinfonia verändert. Highlight ist ganz klar der Doremi Spray Park auf dem Pooldeck, wo Kindern mit diversen Wasserspielen ein eigener Bereich zum Abkühlen und Spaß haben geboten wird. Auch ein Deck höher findet man den neuen Juniors Club, der nun vom Mini Club abgetrennt ist, wo die Kinder noch mehr Platz haben für diverse Abenteuer und Spiele. Sowohl der Mini Club als auch der Juniors Club sind ganz im Zeichen von Lego bestückt und eingerichtet. Lediglich der Babys Club fällt hier aus der Reihe, hier finden die Kinder unter 3 Jahren und deren Eltern alle möglichen Spielsachen von Chicco.

MSC Sinfonia Doremi Spray Park

MSC Sinfonia Doremi Spray Park

Weitere Erneuerungen durch den Umbau sind das MyChoice Dining im Restaurant Il Covo, außerdem wurde das Restaurant Il Galeone vergrößert, so dass dort mehr Passagiere Platz finden als vorher.

Die Kabinen wurden durch weitere neue Balkonkabinen erweitert, so dass hier mehr Passagieren die Möglichkeit geboten wird einen eigenen Balkon während der Kreuzfahrt genießen zu können.

Die Kabinen an Bord der MSC Sinfonia sind zweckmäßig eingerichtet und werden täglich zweimal gereinigt, am Morgen und am Abend, bis auf den Duschvorhang anstelle einer Glasabtrennung, womit man aber eine Woche auch gut leben kann, bleiben auch auf der Kabine keine  Wünsche offen.

MSC Sinfonia – Restaurants und Service

An Bord der MSC Sinfonia findet man drei Restaurants, dass Buffetrestaurant auf Deck 11 wo man nahezu rund um die Uhr etwas zu essen bekommt. Hieran angeschlossen sind auch das Hamburger Paradise und der Pizza & Pasta Corner, die das Angebot am Buffet um zusätzliche Snacks erweitern. Vor allem Mittags wenn man grad die Zeit am Pool verbringt bieten sich Hamburger Paradise und Pizza & Pasta Corner bestens an für den kleinen Hunger zwischendurch.

Im Hauptrestaurant Il Galeone auf Deck 5 werden alle drei Hauptmahlzeiten während der Reise angeboten. Das Frühstück und Mittagessen kann man bei freier Tischwahl in einer Kombinationen aus Service und Buffet genießen, während das Abendessen an einem festen Tisch in zwei festen Tischzeiten serviert wird.

Das Restaurant Il Covo ist den Gästen der Aurea- und Balkon Suiten vorbehalten. Hier findet am Abend MyChoice Dining statt was bedeutet, dass man weder an eine feste Essenszeit noch an einen festen Tisch gebunden ist. Während der Öffnungszeiten kann man hier nach Belieben zum Abendessen erscheinen. Dennoch kann man sich auch hier für die komplette Reise einen festen Tisch zu festen Zeiten reservieren lassen, wenn man dies möchte.

Wir hatten während unserer Ostseereise das Vergnügen im Il Covo essen zu dürfen, und schon allein deswegen lohnt es sich eine Aurea- oder Balkon-Suite zu buchen, denn sowohl der Service als auch die Küche ist dort ganz ausgezeichnet. Jeden Abend fand man auf der Speisekarte auch Gerichte aus den Spezialitäten-Restaurants der verschiedenen Schwesterschiffe, so dass man auch hier einen zusätzlichen Einblick in die MSC Kulinarik erhalten konnte.

MSC Sinfonia – Unterhaltung an Bord

Was die Unterhaltung an Bord der MSC Sinfonia betrifft, wird wirklich für jeden Geschmack das passende geboten. Besonders hervorheben möchte ich hier die Shows am Abend, die wirklich sehr unterhaltsam sind und wie ich finde von hohem Niveau. Auf Grund dessen, dass bei der Verlängerung der MSC Sinfonia das Theater nicht vergrößert wurde, werden die Shows am Abend in drei unterschiedlichen Sitzungen aufgeführt. Damit nicht alles Passagiere zur gleichen Zeit ins Theater gehen, ist es nötig während des Tages oder am Vorabend für die gewünschte Vorführung Plätze im Theater zu reservieren. Hierfür stehen diverse Monitore auf Deck 5, 6 und 11 zur Verfügung. Am Abend muss man dann beim Einlass die Bordkarte vorzeigen.

MSC Sinfonia Abendshow

MSC Sinfonia Abendshow

Tagsüber findet an Bord der MSC Sinfonia diverses Programm statt, unterschiedliche Kurse und Spiele. Am Pooldeck ist Nachmittags eigentlich immer etwas los, allerdings spielt sich das Programm eher auf einer Seite des Pooldecks ab, so dass man es am anderen Ende des Pooldecks doch immer noch recht ruhig haben kann. Auch Abends kann man wählen zwischen einer Bar mit Party und Programm, oder einer Bar mit Livemusik, oder aber auch eine gemütliche Ecke für ruhigere Gespräche.

Auch den Kindern wird an Bord einiges an Programm geboten. An Landtagen haben der Mini- und Juniors Club durchgängig von 09:00 bis 23:00 Uhr geöffnet, was auch wie ich festgestellt habe von einigen Familien komplett ausgenutzt wird. An Seetagen hat der Kids Club sowohl während der Mittagszeit als auch zum Abendessen jeweils für zwei Stunden geschlossen. Während der Öffnungszeiten werden die Kinder dort nicht nur betreut sondern ordentlich bespaßt. Hier wird gebastelt, gespielt, getanz, gemacht…. es finden Wettbewerbe statt und es verging kein Tag an dem das Maskottchen Doremi und seine Freunde nicht etwas mit den Kindern unternommen hat. Die Kinder hatten die Möglichkeit gemeinsam mit ihren Freunden zu essen und ins Theater zu gehen. Ein Großteil der Betreuer an Bord sprach auch deutsch, so dass es eigentlich keine Verständigungsprobleme gab. Julian hatte wahnsinnigen Spaß im Mini Club und wird wahrscheinlich noch lange davon schwärmen, schließlich hat er auch genügend Andenken in Form von gebasteltem mit nach Hause genommen.

Doremi Poolparty

Alles in Allem hat uns die Ostsee-Kreuzfahrt auf der MSC Sinfonia sehr viel Spaß bereitet, wir haben tolle Destinationen kennengelernt und haben uns auch an Bord sehr wohl gefühlt. Langeweile kam während der Reise zu keiner Zeit auf und dennoch hatte man auch die Möglichkeit sich gut zu erholen, wozu natürlich auch das Aurea-SPA das nötige zu beitrug. Ich kam in den Genuss einer Gesichtsbehandlung und einer Balinesischen Ganzkörpermassage und fühlte mich anschließend wie ein neuer Mensch. Man merkt dass die Mädels dort wissen was sie tun um Verspannungen zu lösen und um nicht nur jünger auszusehen sondern sich auch jünger zu fühlen.

Ich bin nun völlig erholt und entspannt und bin mir sicher, dass dies nicht unsere letzte Kreuzfahrt mit MSC und der MSC Sinfonia gewesen sein wird.

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